• 10.01.2013

Wikipedia-Eintrag von Christian Lindner

Wer bin ich?

Kaum ein Wiki-Eintrag wurde 2012 so oft geändert wie der vom FDP-Hoffnungsträger. Die „Wirtschaftswoche“ übte Kritik und machte inoffizielle Verbesserungsvorschläge.von Pascal Beucker

  • 17.02.2013 04:14 Uhr

    von Robert:

    Richtig ist, dass Lindner auch beim Focus "Leser benoten Politiker" seine Bewertung massivst geschoent hat.

  • 15.02.2013 21:51 Uhr

    von dolt:

    Lindner ist ein waifu der CDU.

    Sebstverständlich wird um die Deutungshoheit über Lindner eine Kontroverse offensichtlich.

    Die Frage ist: Nimmt die taz an diesen Kontroversen noch teil?

  • 12.02.2013 22:04 Uhr

    von Peter Schwarz:

    Herr Lindner lässt ja gerade erfolgreich Links, die auf den in diesem Artikel verlinkten Wirtschaftswoche-Artikel zeigen, entfernen. Der Artikel selbst ist wegen angeblicher falscher Tatsachenbehauptungen nicht mehr erreichbar (hint: da müsste mal jemand nachfragen, /was/ denn da unwahr war). Es ist schön zu sehen, dass die taz sich dieser Zensur nicht beugt.

  • 12.01.2013 03:35 Uhr

    von Nachleser:

    @Arcy: Schade, dass du den Artikel von Pascal Beucker nicht sorgfältig gelesen hast, ja noch nicht einmal den Namen des Autors richtig schreiben kannst. Bei einer etwas sorgfältigeren Lektüre wäre dir aufgefallen, dass deine Rechnung nicht stimmt. Denn Beucker hat nicht geschrieben, dass zehn Prozent der Änderungen vom FDP-Landesbüro stammen. Vielmehr sollen zehn Prozent der Einträge von einer IP-Adresse des Landtags in NRW stammen. Es ist zwar wahrscheinlich, aber nicht nachvollziehbar, ob hier ein FDPler geschrieben hat, da sie nicht konstant an einen Rechner gebunden ist. Ich hab mir mal den Lindner-Eintrag angeschaut: Hinzukommen dann noch weitere fragwürdige Einträge unter Pseudonym. Aber dann gibt es eben auch noch die Änderungsvorschläge, bei denen sich die FDP zu erkennen gegeben hat ... Im Übrigen verschweigt Beucker auch nichts. Wer wissen will, was die FDP in dem von der WirtschaftsWoche angeführten Fall geändert haben wollte, bräuchte doch nur auf den Link gehen, den die taz auf den WiWo-Artikel gelegt hat. Fazit: Wer lesen kann, ist klar im Vorteil.

  • 11.01.2013 18:41 Uhr

    von Wikipedianer:

    93.184.129.133 ist ja tatsächlich eine Adresse des Landtages NRW: http://whois.domaintools.com/93.184.129.133 Wer sie benutzt hat, kann man natürlich nicht so einfach herausfinden.

  • 11.01.2013 08:24 Uhr

    von Arcy zu Journalistische Faulheit:

    "Ob Krachts Aussage in jedem Fall stimmt, ist schwer überprüfbar." ?

    Doch! Ist es! Es wird sogar im Artikel beschrieben. Es scheint Herr Beuker hat nur seine Arbeit nicht gemacht.

    Wenn Bei 350 Änderungen sagen wir mal 10 % Änderungen aus dem FDP Landesbüro kommen, dann ergeben sich knappe 35 Verdachtsfälle, die zu überprüfen sind und darauf gegen zu klopfen sind, ob a.) diesbezüglich "Wikipedia" angeschrieben, b) wie im Artikel beschrieben, die Diskussionsseite aufgesucht wurde oder c.) die Bearbeitung sogar gerechtfertigt war. Z.T. ist diese Arbeit in ein paar Stunden zu bewältigen

    Dann ergibt sich daraus ein Destillat an unsicheren Einordnungen, welche zu bewerten sind.

    Um welche unrichtige Tatsachenbehauptung aus dem Handelsblatt es sich handeln soll wird von der taz nicht beschrieben, obwohl es für die Bewertung des Falls von Bedeutung ist. Was wird hier dem Leser vorenthalten, was im Handelsblatt und der Wikipedia zu lesen ist. Welche Arbeit hat der Autor des Beitrags, Herr Beuker, darin investiert, zu überprüfen, welche Behauptung nun tatsächlich die Richtige ist?

    Alles in allem scheint eine transparente und korrekt ablaufende Einflussnahme auf Inhalte vorzuliegen. Politische Einflussnahme in der Wikipedia auf Inhalte läuft verdeckter ab. Eine IP wird mittels Pseudonym verdeckt und eine Zuordnung oder Mitgliedschaft zu politischen Gruppierungen wird in 99 % der Bearbeitungen seitens des Bearbeiters nicht offen gelegt.


  • 10.01.2013 19:48 Uhr

    von Juergen K.:

    Habe mir erlaubt den Eintrag "Lindner" zu ändern - muss nioch gesichtet werden.

    Hab geschrieben,

    er hat noch nie Steuern gezahlt und als Lebemann (Abgeordnetendiäten, Steuersubventionen) gelebt.

    Wäre zu nichts nütze , wie die anderen auch.

  • 10.01.2013 19:33 Uhr

    von Juergen K.:

    Der hat doch schon mal ne Million abgezogen um Avatars zu verkaufen.

    Er ist also in Wikipedia auch nur ein Avatar.

    Hoffentlich will die Sau nicht auch ne Million dafür.

  • 10.01.2013 17:59 Uhr

    von Naja:

    Lindner ist bald Vergangenheit. Das Muster kennt man bei Wikipedia allerdings bei allem was politisch ist. Die Linkspartei muß ein ganzes Battalion solcher Schreiber haben. Das andere Battalion nennt man ARD, ZDF, SZ, taz & Co. In 23 jahren die DDR zur lustigen Großkita umgeschrieben. Bei den Grünen sieht es nicht viel anders aus.

  • 10.01.2013 16:18 Uhr

    von Michael Mahlke:

    Hier war jetzt gar nicht die halbe Seite mit der Frage, ob ich was bezahle. Ist das wieder weg?

    Zur Sache: Die wikipedia hat sich doch schon länger vielfach disqualifiziert. will heissen ausserhalb von Tatsachenwissen ist sie sehr fragwürdig. Ich stand auch mal drin und wollte dann raus, weil Tatsachen immer wieder weggelassen wurden, entweder weil angeblich irrelevant oder noch anders. Als es mir zu bunt wurde schrieben mich Wikipedia Mitarbeiter an sagten mir, wenn ich Sachen von ihrer Wunschliste bei a.... kaufe, dann würden Sie mir helfen. Später habe ich dafür gekämpft, dass der Artikel über mich gelöscht wurde. Als es dann endlich so weit war, tauchte der gelöschte Artikel an diversen anderen Stellen bei anderen wikis wieder auf, wo ich ihn aber wenigstens sachgerecht editieren konnte, wenn auch nicht löschen. Bei dem, was in dem wikipedia Eintrag über Christian Lindner steht würde ich auch versuchen, was zu verändern. Das hört sich ja nach dem Sozialisieren von Verlusten und dem Privatisieren von Gewinnen an.

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