Workshop zur Fußball-WM

taz Akademie wird sportlich

10 Frauen, die über Fußball schreiben. Vier Tage lang bilden Sie eine Sportredaktion.

Mit dem Fußball-Workshop soll auch ein wenig Werbung gemacht werden, für einen anderen Blick auf den Sport Bild: dpa

Wir haben 10 Frauen, die über Fußball schreiben, ausgewählt. Vier Tage lang bilden Sie eine Redaktion. Am Ende werden Sie vier Seiten für die taz bestücken. Wie bei den regulären taz-Workshops, gibt es auch diesmal ein festgelegtes Thema: Nähe. Darum soll es gehen in den Texten für die Workshop-Seiten, deren Produktion wieder von taz JournalistInnen betreut wird. Und um Sport soll es gehen.An dem Workshop nehmen 10 junge Frauen teil, die sich für den Sportjournalismus interessieren.

Schließlich ist WM-Zeit in den betreffenden Tagen. Das Fifa-Turnier in Russland liefert dem Workshop den passenden Anlass. Noch immer gibt es viel zu wenige Sportjournalistinnen. Das ist im öffentlich-rechtlichen Fernsehen, die einen wahren Shitstorm von aufgebrachten Fußball-Machos ernten, wenn einmal eine Frau ein Männerspiel kommentiert, nicht anders als in der taz. Nur etwas mehr als 10 Prozent der Texte, die auf den Leibesübungen-Seiten der taz erscheinen, werden von Autorinnen verfasst. Das hat eine Auswertung im Jahr 2014 ergeben. Sehr viel hat sich daran bis heute nicht geändert.

Wie schwer es ist, sich einen Stamm freier Autorinnen für den Sport aufzubauen, zeigt sich schon beim Blick auf die Bewerbungen für Praktika in der Sportredaktion. Keine zehn Praktikantinnen wollten sich in den vergangenen zehn Jahren über den Sport an den Journalismus herantasten. Mit dem Workshop soll daher auch ein wenig Werbung gemacht werden für einen anderen Blick auf den Sport. Und vielleicht kann er dazu beitragen, dass der Blick auf die Sportwelt ein wenig weiblicher wird - auch in der taz.

Das sind die 10 Teilnehmerinnen

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