Zehn Kampagnen für die Junge AfD

Ich bin nicht sexy...

Mit der Kampagne „Ich bin keine Feministin ...“ sorgte der AfD-Nachwuchs erstmals für Furore. taz hat weitere Ideen für eine zukunftsweisende Politik.

Hat was zu sagen: Die Junge Alternative für Deutschland.  Screenshot: https://www.facebook.com/jafuer.de

Ich bin Demokrat ...

taz paywall

Ist Ihnen dieser Artikel etwas wert?

Mehr Infos

taz.de

... weil ich eine Doppelstimme habe. Zur Wiederbelebung unserer Demokratie und Stärkung der Leistungsträger braucht es ein doppeltes Wahl- und Stimmrecht für diejenigen, die den deutschen Wohlfahrtsstaat finanzieren und stützen. Wer die Kapelle bestellt, sagt an, was gespielt wird. Dass eine Horde von Sozialschmarotzern den Professoren, Ökonomen und Ökonomieprofessoren (unsere Papis) vorschreiben kann, wie sie zu leben haben, muss ein Ende haben. Die Schwachen, die sich an das linksextremistische Parteienkartell aus SPD/Grüne/Linke/CDU wie Schiffbrüchige an einen Rettungsring klammern, dürfen nicht länger den Kurs der Gesamtgesellschaft bestimmen. Mehr (Leistungs-)Demokratie wagen.

Ich bin nicht sexy ...

... weil Sexualität Privatsache ist. Wir fordern einen diskreteren Umgang mit dem Thema. Der Früh- und Hypersexualisierung, die schon in Kindergärten und Schulen beginnt, muss Einhalt geboten werden. Sexualerziehung gehört in die Familien und nicht in die links-grünen Umerziehungsanstalten. Die ständige Thematisierung und Verfügbarkeit von Sex lenkt nur davon ab, wofür uns Gott die Liebe geschenkt hat: dem Zeugen von Nachwuchs.

Ich bin BWL-Student ...

... weil Wirtschaftswissenschaftler die zukünftige Elite sind. Weg mit den Geisteswissenschaftlern, die ihre Zeit in schäbigen selbstverwalteten Uni-Cafes und linksfaschistischen Asten verschleudern. Die Universität darf kein Ort für gammlige Kapuzenpulliträger sein. Stattdessen möchten wir uns mit Kommilitonen umgeben, die die altehrwürdige Alma Mater mit ihren gebügelten Polohemden schmücken. Ein Studium, das zum selbstständigen Denken erzieht, ist weder marktkompatibel noch zukunftsweisend. BWL-Studenten aller Länder vereinigt Euch - Marx muss raus aus der Uni.

Wir haben unsere Leser_innen dazu aufgerufen, der Jungen Alternative für Deutschland noch mehr Kampagnen vorzuschlagen. Hier sind die besten Ideen in einer Bildergalerie.

Ich will die (Reichs)mark ...

... damit eine Kugel Eis wieder eine Mark kostet. Oder 25 Maltesische Cents. Oder 20 Belgische Franken. Oder acht Estnische Kronen. Oder drei Finnische Mark. Oder dreieinhalb Französische Francs. Oder 170 Griechische Drachmen. Oder 40 Irische Pence. Oder 15 Slowakische Kronen. Oder 100 Italienische Lire. Oder 100 Portugiesische Escudos. Oder 80 Spanische Peseten. Habt ihr's gemerkt? Wir sind die Partei der Wirtschaftskompetenz.

Ich bin nicht jung ...

... nur weil ich in einem Jugendverband bin. Das Konservativsein müssen wir uns nicht durch eine jahrelange Mitgliedschaft bei den Grünen erarbeiten. Wir wissen schon jetzt, dass Ordnung und Disziplin, Zielstrebigkeit und korrektes Auftreten Werte sind, die universell gelten. Frei nach Winston Churchill gilt für uns deshalb: Wer mit 20 links ist, hat keinen Verstand, wer mit 40 noch links ist, bekommt auch keinen mehr.

Ich bin kein Muslim ...

... weil deutsche Bratwurst nur mit deutschem Schweinefleisch schmeckt. Heute geht es um unsere Wurst, morgen um unseren Religionsunterricht. Dazu gehören der arbeitsfreie Sonntag und das Tischgebet genau so wie das Kirchenläuten am Morgen – und nicht die Minarette und das Geheule des Muezzins. Deswegen fordern wir von den Kirchen, aktiv in die Integrationsarbeit einzusteigen und ein Fortbildungsprogramm zu erarbeiten, dass die christlich-deutsche Leitkultur verbreiten hilft.

Ich bin ein Gewinner ...

... weil Erfolg eine Frage der Einstellung ist. Die Phantasien tofufressender Birkenstockträger haben nichts mit einer gesunden Marktwirtschaft zu tun. Wer es zu etwas bringen will, muss auf Effizienz setzen. Möglichst viel Rendite zu möglichst geringen Kosten. Mehr Wurst für weniger Geld, das Erfolgsunternehmen Aldi macht es vor. Moralische Anwandlungen und Gutmenschentum haben Platz in den Köpfen einer aussterbenden Generation Alt-Hippies, aber nicht in der Realität.

Ich bin politically incorrect ...

... weil alles andere Ideologie ist. Wir haben den Mut zur Wahrheit. Heult doch.

Ich bin für die Hausfrauen-Quote ...

... weil die Familie die Keimzelle der deutschen Gesellschaft ist. Wir müssen die Verfallserscheinungen bekämpfen, die von traditionsvergessenen Befürwortern von Patchwork-Familien und Homo-Ehe ausgehen. Immer mehr Frauen entziehen sich der Kindererziehung und drängen in den Beruf, das Wohl ihrer Kinder scheint vergessen. Stärkt die deutsche Hausfrau! Mutter sein muss sich wieder lohnen!

Ich habe nichts gegen Ausländer, aber...

 

Bitte registrieren Sie sich und halten Sie sich an unsere Netiquette.

Wenn Sie Ihren Kommentar nicht finden, klicken Sie bitte hier.

Ihren Kommentar hier eingeben