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US-Bank half Ex-Diktator Pinochet

WASHINGTON afp ■ Eine US-Bank hat dem früheren chilenischen Militärmachthaber Augusto Pinochet nach dessen Festnahme in London 1998 geholfen, heimlich 1,6 Millionen Dollar von Großbritannien in die USA zu transferieren. Wie der demokratische Senator Carl Levin am Donnerstag in Washington mitteilte, transferierte die Riggs-Bank das Geld im März 1999 ungeachtet einer richterlichen Anordnung, Pinochets Konten im Ausland einzufrieren. Angaben des Senators zufolge habe die Bank Pinochet bereits 1994 vorgeschlagen, ein Konto in den USA zu eröffnen. Sie sei ihm auch bei der Einrichtung von zwei Firmen auf den Bahamas behilflich gewesen, unter deren Namen er Konten in Großbritannien und den USA eröffnet habe. 1994 bis 2002 habe Pinochet auf Riggs-Konten zwischen 4 und 8 Millionen Dollar deponiert.