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Sudan und Tschad erneut versöhnt

BERLIN taz ■ Die Präsidenten von Sudan und Tschad, Omar el-Beshir und Idriss Déby, haben sich bei einem Gipfeltreffen in Saudi-Arabien auf die „Stärkung und Entwicklung“ ihrer Beziehungen geeinigt. Damit soll der latente Kriegszustand zwischen den beiden Ländern, in dem Tschad Rebellen im sudanesischen Darfur unterstützt und Sudan Rebellen im Osten Tschads, beendet werden. Die beiden Länder bestätigen ihr vorheriges Friedensabkommen, das sie am 8. Februar 2006 in Libyen unterzeichnet und nie umgesetzt hatten, und verpflichten sich zur Zusammenarbeit mit der Afrikanischen Union (AU) und der UNO, „um den Konflikt in Darfur und dem Osten Tschads zu beenden“.