open mike 2018: taz Publikumspreis

„Ballade von Schloss Blutenburg“

Weit und breit keine blutenden Gespenster: Caren Jeß gewinnt den taz-Publikumspreis beim open mike.

Bild: Mirko Lux Haus für Poesie

Die Lyrik gewinnt. Caren Jeß, 1985 geboren, ist elfte Preisträgerin des taz-Publikumspreises zum 26. open mike-Wettbewerb. Der open mike, längst der renommierteste deutsche Literatur-Nachwuchspreis, versammelte vom 16.-18. November 2018 zwanzig junge Literat*innen, die für den Preis nominiert waren. Der taz-Publikumspreis beinhaltet einen Abdruck des Textes in der taz. Caren Jeß' Text „Die Ballade von Schloss Blutenburg“ gefiel der taz-Leser*innen-Jury am besten.

„Wir wollten keinen glatten Text, es sollte ein Rest von Geheimnis bleiben", befanden die vier Mitglieder der diesjährigen taz-Publikumsjury. Sie hatten sich mit etlichen weiteren Zuhörer*innen im Berliner Heimathafen eingefunden und zwei Tage den Vorträgen der jungen Nominierten gelauscht.

Merle Flos, Barbara Wiebking, Christoph M. und Holger Kaltofen, allesamt keine Literatur-Profis, dafür begeisterte Leserinnen und Leser, hatten sich bei der taz für die Teilnahme an der Jury beworben. taz-Redakteur Ulrich Gutmair hatte die Jury ausgewählt und stand ihr beratend zur Seite.

Zuvor waren die offiziellen Preise im Namen des Haus für Poesie von der prominent besetzten Jury vergeben worden. Die Schriftsteller*innen Lucy Fricke, Katja Lange-Müller und Steffen Popp vergaben den Preis für Prosa an Yade Yasemin Önder, zwei Preise für Lyrik gingen an Lara Rüter und Kyrill Constantinides Tank. Der open mike ist ein Projekt des Haus für Poesie Berlin und der Crespo Foundation.

Die taz präsentiert den Podcast zum 26. open mike - Wettbewerb für junge Literatur, ausgerichtet vom Haus für Poesie und der Crespo Foundation in Zusammenarbeit mit der taz. Die taz Publikumsjury vergab 2018 zum 11. Mal den Publikumspreis.

 

Hier hört ihr in 20 Folgen alle Finaltexte, gelesen von den Autor*innen: