Fremde im neuen Land

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Deutsche Juden in Palästina und ihr Blick auf Deutschland nach 1945.

Aus ihrer Heimat vertrieben, kamen ab 1933 zehntausende deutsch-jüdische Flüchtlinge nach Palästina. Dort fanden sie sich nur schwer zurecht, die wenigsten sprachen Hebräisch, und man nannte sie spöttisch 'Jeckes'. Eine eigene, deutschsprachige Zeitung war auch eine Verbindung in die alte, verlorene Welt. Nach 1945 berichteten darin jüdische Autoren, wie Deutsche und Juden ihr Leben neu organisierten – zwischen Verdrängen und Reue, Hoffnung und Verzweiflung, Trauer und Wut. Klaus Hillenbrand hat die spannendsten Berichte ausgewählt und die Schicksale ihrer Autoren erforscht. Ein bewegendes Buch über die Jeckes und ihren Blick zurück in eine Heimat, die keine mehr war.

Info

Tag: 17.03.2016
Anfang: 17:00 Uhr
Dauer: 00:45
Raum: TAZ.STUDIO 5 H 408
Art: other

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