: wortlaut
Die Abschlusserklärung von Porto Alegre
„Wir, die sozialen Bewegungen dieser Welt, sind zusammengekommen, um unseren Anstrengung gegen Neoliberalismus und Krieg fortzusetzen. Wir sagen: ,Eine andere Welt ist möglich.‘ (…) Wir sind eine globale, solidarische Bewegung, vereint in der Absicht, uns gegen die Konzentration von Reichtum, die Ausdehnung der Armut und die Zerstörung der Erde zu wehren. Wir konstruieren Alternativen. (…)
Die terroristischen Attacken von New York verurteilen wir. (…) Der Krieg gegen den Terrorismus wird an andere Fronten ausgedehnt. So beginnt ein permanenter globaler Krieg, um die Vorherrschaft der USA und ihrer Verbündeten zu sichern. (…)
Die neoliberale Politik hat Elend verursacht. Sie hat den Menschenhandel mit Frauen und Kindern und deren sexuelle Ausbeutung verschärft. Millionen Menschen werden Würde, Rechte und Freiheit versagt. Wir fordern deshalb das Recht der Bewegungsfreiheit, das Recht auf körperliche Unversehrtheit und einen legalen Status für alle Wanderarbeiter. (…)
Die Länder des Südens haben die Summe ihrer Auslandsschulden bereits mehrfach zurückgezahlt. Wir fordern die bedingungslose Streichung aller Schulden. (…)
Selbstbestimmte Ernährung auf lokaler, regionaler und nationaler Ebene ist ein Menschenrecht. (…) Wir kämpfen für die Demokratie, für die Einführung der Tobin-Steuer, die Schließung der Steuerparadiese, für eine soziale, demokratische Europäische Union (…). WTO, IWF und Weltbank werden sich demnächst irgendwo wieder treffen. Und wir werden auch da sein!“
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