: Die jüngste Geschichte
25 Millionen Deutsche sind nach der letzten offiziellen Statistik ans Internet angeschlossen. Sie müssen nicht mehr wissen, wie ein Computer funktioniert. Aber es lohnt sich auch für sie, unter www.8bit-museum.de nachzuschauen, wie das vor so wenigen Jahren alles anfing. Unter Federführung der Ruhr-Universität ist eine sehr schöne Onlinesammlung von Veteranen des Personalcomputers entstanden, ausführlich werden die sagenhaften Rechner vorgestellt. Der „Sinclair“ etwa konnte schon ein Spiel names „StarTrek“ spielen. Die Umrisse des Raumschiffs Enterprise waren allerdings nur schwer in dem groben Pixelmuster zu erraten – aber wen hat das damals gestört? Die Welt der Computer war noch bunt und abenteuerlich. Ein Sinclair konnte schon mit 48 Kilobyte RAM aufwarten und acht Farben in zwei Helligkeitsstufen darstellen. Dazu gehörten winzige Tonbandkassetten als Massenspeicher, die allerdings sehr teuer und von kurzer Lebensdauer waren. niklaus@taz.de
Umverteilung gegen rechts
Nach dem Erfolg der AfD bei den Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt bangen viele Menschen um die Zukunft, es droht die erste AfD-Regierung. Das wäre eine (weitere) Zäsur für Deutschland. Gerade jetzt braucht es Zusammenhalt und Solidarität. Auch und vor allem mit den Menschen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit "Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen