piwik no script img

Fruchtfliegen zeitweise schwul

WASHINGTON afp/taz ■ Amerikanische Wissenschaftler haben Fruchtfliegen vorübergehend schwul werden lassen. Sie setzten ein manipuliertes Gen in eine Neuronengruppe ein, die Geschmackszellen enthielt. Daraufhin hüllten sich die Fliegen in scheußliche Fummel, sprachen mit weichgetönten Stimmen, fuchtelten übermäßig mit ihren Flügeln herum und nahmen sexuellen Kontakt zu ihren Geschlechtsgenossen auf. Anschließend schickten sie die Weibchen Bier holen, rülpsten laut, nahmen die Fernbedienung in die Hand und sahen sich ein Fußballspiel im Fernsehen an.

Die taz gehört zu 100 Prozent ihren Leser:innen und ist damit nicht nur konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung für taz zahl ich. Dank Ihnen haben wir nun die 50.000 erreicht. So viele unterstützen freiwillig und regelmäßig. Noch nicht dabei? Werden Sie jetzt Teil der Community! Jetzt unterstützen