: zur person
Annette K. Olesen
Die dänische Regisseurin Annette K. Olesen (36) hat an der renommierten Danish Film School studiert. Ihr Abschlussfilm „10:32 tirsdag – en kaerligheds historie“ („10.32 Uhr am Dienstag – eine Liebesgeschichte“) wurde weltweit auf Festivals gezeigt. Mit „Kleine Missgeschicke“ drehte sie ihren ersten Spielfilm. Der Film wurde nach der Methode des britischen Regisseurs Mike Leigh entwickelt: Die Darsteller erarbeiten in langen Proben ihre Figuren und deren Beziehungen zueinander, die Regie überwacht diesen Prozess, der Autor gewinnt aus den dabei entstehenden Geschichten ein Drehbuch. Herausgekommen ist eine Familiengeschichte, in der wenig geschieht und doch viel erzählt wird: Eine Mutter stirbt, Gewohnheiten verlieren ihren Sinn, Beziehungen werden neu definiert, Lebensinhalte in Frage gestellt.
Die taz schreibt, redet und diskutiert für Pluralismus und eine freie, offene Gesellschaft – besonders jetzt, wo der Rechtsextremismus weiter erstarkt und demokratische Institutionen angreift. Dort wo rechtsextreme Kräfte an Zustimmung gewinnen, wächst auch die Befürchtung vor zunehmenden Angriffen und Diffamierungen gegen Gegner*innen extrem rechter Politik. Besonders selbstverwaltete Orte spüren diesen Druck, dabei brauchen wir gerade jetzt Orte der Kritik, (Sub)Kultur und der Solidarität. Gerade jetzt müssen wir zusammenhalten und uns solidarisch mit denjenigen zeigen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit „Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen