: Mäurer in der Defensive
Bremen (taz) – Die Empörung der Bremer Richter über Justiz-Staatsrat Ulrich Mäurer dauert an. Justizsenator Henning Scherf (SPD) solle öffentlich klarstellen, dass Mäurers Aussagen, die die Richterschaft mit den Wegbereitern des Nationalsozialismus in einen Topf warfen, wider besseren Wissens erfolgt seien, forderten jetzt die Richterräte aller Bremischen Gerichte. Scherf solle zudem eine Entschuldigung Mäurers erwirken. Dieser stellte daraufhin klar, es liege ihm „völlig fern, die bundesdeutsche Richterschaft ‚in einen Topf‘ mit ‚Wegbereitern des Nationalsozialismus‘ zu werfen“. Er bleibe jedoch bei seiner Kernaussage, Richter dürften „nicht autonom im Staat“ sein.
Unser Mittel gegen Antifeminismus
Wir machen linken Journalismus aus Überzeugung: kritisch, unabhängig und frei zugänglich für alle. Es gibt keinen Bezahlzwang, keine Paywall. Das geht nur, weil sich viele freiwillig beteiligen und unsere Arbeit unterstützen. Auch im Digitalen muss Journalismus, der für mehr Gleichberechtigung eintritt, finanziert werden. Unsere Leser:innen wissen: Journalismus entsteht nicht aus dem Nichts. Damit wir auch morgen noch unsere Arbeit machen können, brauchen wir Ihre Unterstützung. Schon über 48.000 Menschen machen mit und finanzieren damit die taz im Netz - kostenlos für alle. Setzen Sie ein Zeichen für die taz und für die Zukunft unseres Journalismus. Mit nur 5 Euro sind Sie dabei. Jetzt unterstützen