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Feminisierung der Schule beklagt

HAMBURG ap ■ Mehrere Kultusminister haben den hohen Anteil weiblicher Lehrkräfte an den Schulen beklagt und eine Männerquote ins Gespräch gebracht. Jungen hätten es sehr viel schwerer, die Lernanforderungen zu erfüllen, „weil sich der Schulbetrieb feminisiert hat“, sagte Niedersachsens Schulminister Bernd Busemann (CDU) der BamS. Nach seinen Worten beträgt der Anteil von Lehrerinnen 70 bis 80 Prozent. Auch Baden-Württembergs Kultusministerin Annette Schavan (CDU) problematisierte die Verweiblichung des Schulbetriebs. Dies schade den Jungen, weil sie es zu Hause mit der Mutter und in der Schule mit der Lehrerin zu tun hätten. „Das wirkt sich negativ auf die Motivation der Jungen aus“, zitierte das Blatt Schavan. Sie regte an, dass an Grundschulen mindestens 30 Prozent der Lehrkräfte Männer sein sollten.

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