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Sozialticket bleibt Ladenhüter

Rund einen Monat nach der Wiedereinführung des Sozialtickets bleibt die verbilligte Monatskarte für sozial bedürftige Berliner weiter ein Ladenhüter. Bei der S-Bahn wurden bis Ende Januar 15.000 Fahrkarten, bei der BVG rund 31.000 Tickets zum Preis von 32 Euro verkauft, teilten die Verkehrsunternehmen am Montag mit. Damit haben nur wenig mehr als elf Prozent der Berechtigten bisher das Ticket gekauft. Die verbilligte Fahrkarte ist für rund 400.000 Berliner gedacht, die beispielsweise Arbeitslosengeld II beziehen. Das Sozialticket war nach langem politischem Streit und heftigen Protesten von Sozialverbänden nach einem Jahr Pause zum Januar 2005 wieder eingeführt worden. Allerdings kostet die Monatskarte nun bis zu 12 Euro mehr als im Jahr 2003. Damals wurden im Monat rund 76.000 Sozialtickets verkauft. DPA