taz Salon Bremen 23.10.

Was nach der Tageszeitung kommt

Die täglich gedruckte Zeitung wird verschwinden, der kritische Journalismus bleiben.

Die gedruckte Tageszeitung könnte es bald nicht mehr geben. Bild: dpa

Die Medienlandschaft hat sich verändert, digital ist auf dem Vormarsch, alle schauen aufs Smartphone. Alle Tageszeitungen stehen heute vor einem Problem: Wie finanzieren sie künftig ihre Arbeit, wenn sie nicht mehr auf Papier erscheinen?

taz-Geschäftsführer Karl-Heinz Ruch sieht das „Zeitalter der gedruckten Zeitung” zu Ende gehen. Das muss nicht das Ende des kritischen Journalismus sein. Die Digitalisierung bietet auch große Chancen: Etwa können schneller viel mehr Leute erreicht werden, Inhalte lassen sich stärker personalisieren und regionale Inhalte können prominenter erscheinen. Auch die taz ist unterwegs. Der taz Report 2021 kommt zu dem Schluss: „Was nicht aufs Handy passt, wird es schwer haben durchzuringen.”

Das birgt aber auch Risiken. Wie lassen sich auch stark am Print hängende Leser*innen mitnehmen? Besonders unter den taz-Leser*nnen ist die Diskussion um diese Frage groß.

Blicken Sie mit uns schon heute in die digitale Zukunft des Journalismus - und der taz.

Unsere Podiumsgäste:

Lena Kaiser, Redaktionsleiterin der taz nord, Mitarbeit am taz-nordreport

Stefan Ottlitz, Leiter der Produktentwicklung in der Spiegel-Gruppe

Karl-Heinz Ruch, Geschäftsführer der taz

Harriet Wolff, taz-Redakteurin, Mitarbeit am taz-Innovationsreport

Moderation: 

Silke Burmester, freie Journalistin und taz-Autorin

wann: Dienstag, 23. Oktober, 19 Uhr

wo: KiOto, Kulturzentrum Lagerhaus, Schildstraße 12-19, Bremen

Eintritt frei