Auf dem taz.lab 2012 diskutierte die Philosophin Birgit Recki Haltungen, Anstand und Stil in der politischen Krise. Dokumentation ihres Vortrags. von Birgit Recki

Das kreative Potenzial ist enorm, aber das Militär agiert beängstigend. Ein Jahr nach dem Sturz von Mubarak zieht die Kairoer Soziologin Mona Abaza Bilanz.

Der Höhenflug der Piratenpartei setzt besonders den Grünen zu, auch Winfried Kretschmann. Sie suchen verzweifelt den richtigen Umgang mit der Partei. von Paul Wrusch

91 Prozent der Deutschen wollen die Wulff-Memoiren nicht lesen. Für den Rest hier exklusiv der Vorabdruck der Memoiren von Bettina Wulff. von Anne Kreby

Erdbeeren auf dem Dach, Ökozigaretten in der Tasche: Auf dem taz-Kongress am Samstag suchten 2.000 Menschen das gute Leben. Mit Lust an der Debatte. von Emilia Smechowski

Gutes Handwerk ist der Schlüssel zu einer besseren Welt. Auf dem taz.lab produzierten Dutzende junge JournalistInnen Blogs, Spots und Filme. von Jan Feddersen

Winfried Kretschmann spricht beim tazlab über Opposition, Mercedes und seine größte Angst. Sahra Wagenknecht hingegen ist auf der Suche nach Entschleunigung. von E. Smechowski & P. Wrusch

Müssen die Grünen sich vor den Piraten fürchten? Nach deren Auftritt beim tazlab eher nicht. Stattdessen sehen sich die Piraten harter Kritik ausgesetzt. von Paul Wrusch

Finanzkrise, Politikkrise, Armut, Kriege, Umweltkatastrophen, Rassismus, Gewalt: Kann es bei so viel miesen Aussichten ein gutes Leben im schlechten geben? von Waltraud Schwab

Taz-Leser beschimpfen taz-Redakteure – so hätte es sein sollen, es war eher umgekehrt. Die ernsten Veranstaltungen sind vorbei, jetzt läuft die Geburtstagsparty für die Genossenschaft.

Das dritte tazlab hat begonnen. Einen Tag geht es um „Das gute Leben: Es gibt Alternativen“. Mit 1.500 Besuchern ist das Berliner Haus der Kulturen der Welt so gut wie ausverkauft. von Jan Feddersen

Früher wurde die Apokalypse ersehnt, da sie mit messianischer Heilserwartung oder gar Revolution verknüpft war. Heute ist es revolutionär, das Weltende aufzuhalten. von Isolde Charim

Dauerhafte Kontaktlosigkeit gilt heute als individuelles Scheitern. Als privates Schicksal. Diese Deutung zementiert die Isolation. Dabei gibt es Alternativen. von Janosch Schobin

Die neu gegründete Bundesstiftung Magnus Hirschfeld arbeitet die Geschichte der Homosexualität auf. Andreas Kraß über Queerstudies an der Universität.

Es ist eine Illusion zu glauben, dass sich wissenschafliche Ergebnisse sofort in die politische Praxis übersetzen lassen, sagt die Soziologin Nina Degele.

Das gute Leben zieht zuweilen zu schnell an uns vorbei. Florian Opitz macht sich im Dokumentarfilm „Speed“ auf die Suche nach der verlorenen Zeit.

„Kulturni noviny“, „Frida Tidningen“, „BirGün“, „La diaria“: Zu ihrem 20. Geburtstag sammelt die taz Genossenschaft Geld für alternative Zeitungen. von Sandra Bengsch

Schrille Klamotten, schriller Lippenstift, schrille Brille: Im Mittelpunkt der exzentrischen Künstlerin Mary Ocher stehen Kommunikation und Beziehungen. von Jana Volkmann

Menschenrechte sind wichtiger als ein sauberer Bach, erklärt Anetta Kahane, Gründerin der Amadeu Antonio Stiftung, die gegen Rechtsextremismus kämpft. von Charlotte Langenkamp

Leonie Baumann mischt sich ein: Die Rektorin der Kunsthochschule Weißensee fordert mit ihrer Initiative „Stadt neu denken“ eine neue Berliner Liegenschaftspolitik. von Katrin Bettina Müller

Man muss mit seinem Geld auskommen, meint Olaf Scholz, heute Bürgermeister von Hamburg. Vor 20 Jahren riet er der taz, zum Überleben eine Genossenschaft zu gründen.

Warum man Fleisch isst, erklärt der eine mit schamanischen Argumenten. Warum sie dem fleischessenden Tischnachbarn das Salz nicht reicht, erläutert die andere. von H. Sezgin / C. Rätsch

In Kairo erzählt eine Mauer mit Graffiti von der ägyptischen Revolution. Sie ist stets in Gefahr, von Helfern der Militärjunta weiß übermalt zu werden. von Mona Abaza

Carolin Emcke hat ein kluges und gänzlich unkitschiges Buch über das Begehren geschrieben. Es handelt streng genommen von nichts als dem guten Leben. von Jan Feddersen

Andreas Rüttenauer, taz-Sportredakteur, kehrt nach Jahren endlich als Bioladenbetreiber Martin auf die Bühne zurück und erklärt, warum das mit dem Kollektiv nicht klappt. von Andreas Rüttenauer

Isolde Charim über Lebensentwürfe und Fantasien der neuen Ökologiebewegung – und worin ihre Chancen und Gefahren begründet liegen.

Robert Misik über gutes Leben, den Mangel und die Fähigkeit, darüber, beim Stückchen Kuchen, in einem Wiener Kaffeehaus zu sprechen.

Gute Nachrichten für Hedonisten: Nicht unbedingt verzichten, aber unbedingt mehr ökologische Konzepte entwickeln, sagt der französische Publizist Pascal Bruckner.

Tauschen, teilen, handeln, verschenken: Gegen den Ausverkauf der begrenzten Ressourcen helfen alternative Konsumstile in echten wie in virtuellen Netzwerken. von Marcus Franken

Die Genossenschaft „Weiberwirtschaft“ ist das wohl größte Ding der deutschen Frauenbewegung. Hier finden Frauen ideale Bedingungen, um ein Unternehmen zu gründen. von Martin Reichert

Unser Tool Parteispenden-Watch ist für den Grimme Online Award nominiert. Hier könnt ihr Parteispende-Watch eure Stimme für den Publikumspreis geben.
Es gibt Alternativen!
Am 14.4. fand das 3.tazlab im Berliner Haus der Kulturen statt. Ab 9 Uhr wurde in mehr als 40 Veranstaltugen und mit fast 2000 BesucherInnen, Gästen auf den Podien und taz-KollegInnen über das gute Leben diskutiert. Im taz.de Dossier zum tazlab finden Sie die Artikel zum tazlab und die Blog-Einträge im taz Hausblog. Hier gibt es überdies auch noch zahlreiche Videos. Und in unserer Fotostrecke zeigen wir die schönsten Bilder des Tages.
taz-Artikel zum Medienkongress 2011
Nicht wenige Analysten und Denker glauben: „Öko ist der Kern einer modernen Moral des 21. Jahrhunderts“. Aber ist öko überhaupt mehr als ein Reklameversprechen? Wer auf sich hält, schwört auf öko. Sagt, dass er grüner isst. Den eigenen ökologischen Fußabdruck möglichst klein hält. Und nötigenfalls, nach einer Fernreise, sogar an eine Umweltorganisation spendet, als sei ein Ablass des schlechten Gewissens nötig. Wer modern sein will, darf kein Umweltschwein sein. So gerann das Wort "öko" zu einer Chiffre, zu einem Dreibuchstabensymbol, das sich jeder und jede anheftet, um weltanschaulich ganz auf dem Laufenden zu sein.
Aber ist das wirklich schlecht, ja, ideologisch verblendet? Weil es sich inzwischen keine Firma mehr nehmen lässt, mit grünem Siegel, Öko-Anmutung oder fairem Image zu werben? Muss das kritisiert werden, weil selbst diese kleinen promotionellen Gesten an den Strukturen nichts ändern können? Ist es nicht so, dass Themen wie der Klimawandel oder die Entschleunigung der finanzökonomischen Rasereien durch die Börsen- und Staatsbudgetkrisen an den Rand gedrängt wurden?
Was genau das ist, das gute Leben, bleibt offen, auf alle Fälle umstritten. Der taz Kongress des Jahres 2012 wollte die neue Bewegung ermutigen - auch durch die Kritik, die sie unbedingt verdient hat.
Starre Rituale, öde Debatten, ein Haus der Langeweile? Nicht in der Ukraine! Hier werden Parlamentsdebatten noch mit Leidenschaft, Herzblut und handfesten Argumenten geführt!

Echte Stars, begeisterte Fans, prima Shopping-Tipps - wir freuen uns auf die Fußball-Europameisterschaft.

Weltraumtouristen, Satelliten und Versorgungsflüge zur ISS – die Raumfahrt wird privatisiert und kommerzialisiert.

Es ist ein echtes großes Drama, das sich da in Griechenland abspielt. Ein Drama über die Demokratie, die Unregierbarkeit. Dieses Wort muss man sich auf der Zunge zergehen lassen. Und das Drama genießen.

Das neue Umweltmagazin der taz
ZEO2 ist ein politisches Umweltmagazin. Mit fundiertem Journalismus klären wir auf und befeuern die Debatte durch eine klare Haltung. ZEO2 gibt es im Abo, am Kiosk und eKiosk.