was fehlt ...: ... die Verfügung
Kaum ist das Buch von Jörg Kachelmann auf dem Markt, gibt es neuen rechtlichen Ärger – die Ex-Geliebte des Moderators geht gegen das Werk vor.
Pünktlich zur Buchmesse brachte der Heyne-Verlag das neue Buch von Jörg Kachelmann auf den Markt, in dem der Wettermoderator gemeinsam mit seiner Frau mit der Justiz abrechnet. In „Recht und Gerechtigkeit“ geht es um den spektakulären Prozess vor anderthalb Jahren, an dessen Ende Kachelmann vom Vorwurf der Vergewaltigung freigesprochen wurde.
Wie am Mittwoch bekannt wurde, droht nun allerdings ein Verkaufsstopp. Denn Kachelmanns Ex-Geliebte – die damalige Klägerin – ist nicht damit einverstanden, dass in dem Buch ihr voller Name genannt wird. Das Landgericht Mannheim erließ daraufhin eine einstweilige Verfügung gegen das Buch. Nur: Der Verlag weiß angeblich nichts von einem Verkaufsstopp. Am Donnerstagvormittag teilte er mit, die Verfügung sei noch nicht zugestellt worden. Eine einstweilige Verfügung wird grundsätzlich erst dann rechtlich wirksam, wenn sie durch einen Gerichtsvollzieher zugestellt wurde.
Leider gilt mal wieder: Schlechte PR ist besser als keine PR... (taz/dpa/afp)
Der drohende Erfolg der AfD bei den kommenden Landtagswahlen zeigt, wie stark rechtsextreme Kräfte inzwischen geworden sind. Gerade jetzt braucht es Zusammenhalt und Solidarität. Auch und vor allem mit den Menschen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit "Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen
meistkommentiert