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Erst verhaften, dann nachdenken. 17 Anhänger der „Equipe tricolore“ wurden von indonesischen Sicherheitskräften vor der Übertragung des WM-Qualifikationsspiels zwischen Frankreich und Spanien eingekerkert.
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Sie hatten eine Trikolore gehisst. Das ist in Indonesien nicht verboten. Verboten ist aber die Flagge der Separatistenbewegung RMS. Wer die allerdings mit dem Lappen der französischen Revolution verwechselt, dessen vexillologische Kenntnisse gehen offenbar gegen null.
Der Irrtum wurde bemerkt. Nach einer Nacht in Haft wurden die Männer, Behördenangaben zufolge illegale Goldgräber auf der Insel Pulau Buru, freigelassen. Die Fans haben nochmal Glück gehabt: 2008 hatte ein Mann bei einem Präsidentenbesuch die RMS-Fahne gezeigt und wurde daraufhin zu lebenslanger Haft verurteilt. (pl, taz)