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Le Monde diplomatique

Barbara Bauer

Romanistin, Kollektivistin und Projektleiterin von Le Monde diplomatique

Sie hat Häuser besetzt und Werbung für "Meister Proper" gemacht. Sie hat am Wissenschaftszentrum Berlin Bücher über die "Zukunft der Arbeit" betreut und musste beim damals hochverschuldeten "Rotbuch"-Kollektiv das Licht ausmachen. Jetzt lektoriert sie für Diogenes die "Maigret"-Romane von Georges Simenon und für die taz den kritischen "Atlas der Globalisierung". Wer sich fragt, wie das alles zusammenpasst, kennt Barbara Bauer nicht. "Ich habe Spaß an Bewegung", beschreibt die Badenerin den roten Faden, der ihr Berufsleben durchzieht. "Projekte", in denen man gemeinsam ein Ziel verfolgt und gleichzeitig die Arbeit selbstständig gestalten kann, ziehen sie deshalb magisch an.

Bei Le Monde diplomatique bewegt Barbara Bauer nun regelmäßig ziemlich viel: Neben den zwölf deutschen Ausgaben editiert ihre sechsköpfige Redaktion auch den "Atlas der Globalisierung" und neuerdings zwei Themenhefte pro Jahr - die Edition Le Monde diplomatique. Im Frühjahr 2007 erschien das Themenheft zu China. Im Herbst werden Global Players unter die Lupe genommen. Dass sie als "Projektleiterin von LMD" gleichzeitig "links und liberal, deutsch und global, literarisch und verlegerisch" denken muss, stresst sie nicht. Das sei doch die Synthese aller ihrer früheren Berufserfahrungen. "Hier habe ich den perfekten Job für mich gefunden."

Die deutsche LMD gibt auch den "Atlas der Globalisierung" heraus. Seit 2003 wurden mehr als 200.000 Exemplare verkauft.

Im Juni 2007 ist die erweiterte, aktualisierte und gebundene Ausgabe des Atlas der Globalisierung mit CD-ROM erschienen.

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