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Die digitaz

Ralf Klever

Informatiker, Querdenker und Entwickler der digitaz

Irgendwann zwischen TUNIX* und UNIX** muss es passiert sein. Da hat sich in der taz eine kreative EDV-Crew installiert, über die auch die Konkurrenz außerhalb der taz anerkennend murmelt: "Gefährliche Leute habt ihr da".

Ihr Anführer: Ralf Klever, Informatiker und Chefentwickler des taz-Redaktionssystems. Sein Glaubensbekenntnis: die open source, zu deutsch: freie Quelle.

Seit 1987 ist Klever praktisch rund um die Uhr damit beschäftigt, am teuren Monopolisten Microsoft vorbei lizenzfreie EDV-Anwendungen für die taz zu erfinden. Bereits 1995 bietet die taz unter seiner Führung (und in Kooperation mit der TU Berlin) als erste deutsche Tageszeitung ihre Volltextausgabe im World Wide Web an: die digitaz. Klevers Meisterstück wurde 1999 das neue taz-Redaktionssystem. Mit dem freien Betriebssystem Linux programmiert, ist die Software perfekt auf die spezifischen Produktionsabläufe der taz abgestimmt - und spart zudem Lizenzkosten in Millionenhöhe. Nicht zuletzt dem intuitiven Weitblick des 51-jährigen Informatikers ist zu verdanken, dass die taz bereits Mitte der achtziger Jahre damit beginnt, ihre Ausgaben auch elektronisch zu speichern. So reicht das taz-Archiv auf DVD bis September 1986 zurück. Und natürlich liegt die Software der DVD auch als Open Source dabei.

*Gründungskongress der taz 1978

**Computer-Betriebssystem

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