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NGO-Medientraining 15./16. Februar

Workshop-TeilnehmerInnen, Foto: Anja Weber

Kann das gelingen? Zwanzig Männer und Frauen, die sich in völlig verschiedenen Initiativen engagieren und drei Generationen angehören, wollen (und sollen) in der taz Akademie gemeinsam lernen, wie sie ihre Anliegen besser bekannt machen können. Sie engagieren sich für eine demokratische UNO oder Straßenkinder in Deutschland, helfen Migranten in Dresden anzukommen,  beleben ein früheres Bahnhofsgebäude im Fläming, besetzen  in der Braunkohleregion den Hambacher Forst, beraten Senioren in Berlin-Mitte oder kämpfen für die Privatspähre im digitalen Zeitalter. 

Nur eins haben sie gemeinsam: sie arbeiten in kleinen und mittleren Nicht-Regierungsorganisationen und möchten ihre Pressearbeit verbessern.

 

Das wollte die taz Panter Stiftung unterstützen und hatte verschiedene Praktiker als Dozenten gewonnen.

Redakteur Thomas Rogalla von der Berliner Zeitung rotiert täglich "zwischen Laptop und Papierkorb". Er beschrieb, welche Mail oder Pressemitteilung einer NGO er interessant findet und trotz Zeitdruck wenigstens liest. Kommunikationsstrategien für Kampagnen erläuterte Gerd Rosenkranz von der Deutschen Umwelthilfe, die es immer wieder in die Medien schafft und häufig die Industrie ärgert. Karim el-Helaifi von den Berliner Schülerpaten schilderte, wie besonders kleine NGOs eine effektive Pressearbeit machen. Der taz-Mitarbeiter Jörn Alexander erklärte am Beispiel der Internet-Plattform www.bewegung.taz.de, wie NGOs das Internet nutzen können.

 

Im Zentrum des Workshops stand eine Schreibwerkstatt, in der die Teilnehmenden mit Texttrainerin Elisabeth Schmidt-Landenberger und Oxfam-Pressesprecherin Svenja Koch übten, wie man mit einer "guten und klaren Sprache" die LeserInnen einer Pressemitteilung fängt und nicht mit "unspektakulär blöden Schachtelsätzen" vergrault. Es ist gar nicht so leicht, die eigene Botschaft verständlich, überraschend und unbürokratisch zu formulieren. Aber es kann sogar Spass machen.

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