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Die Idee

Das Wort als Tat

Die taz Panter Stiftung fördert den kritischen Journalismus. Sie stellt sich in die Tradition der Tageszeitung, taz, die 1979 in radikaler Selbstverwaltung als Medium der Gegenöffentlichkeit begründet wurde und sich seit 1991 durch die demokratische Struktur einer Genossenschaft von der inneren Organisation anderer Medien unterscheidet. Die Stiftung propagiert und unterstützt daher Medien, die sich durch  Gleichberechtigung der Geschlechter, durch flache Hierarchien und innere Freiheit auszeichnen.

Die taz Panter Stiftung unterstützt Journalismus, der etablierte Denk- und Machtstrukturen in Frage stellt, der partizipatorische Veränderungen herbeiführen will; sie unterstützt Journalismus, der engagiert und fair Einfluss nimmt und der Partei ergreift, ohne sich in Propaganda zu ergehen.

Die taz Panter Stiftung organisiert die Ausbildung von JournalistInnen, die ihre Arbeit reflektieren, sich gegen jede Funktionalisierung stellen und sich ethischen Grundsätzen verpflichtet sehen.

Die taz Panter Stiftung fördert die mediale Integration von Individuen und Gruppen, die am Rande der Gesellschaft stehen. Sie bahnt Vertretern von Minderheiten den Weg in die Medien, und sie unterstützt die öffentliche Artikulation von Anliegen, die in der Verhandlung des Üblichen chancenlos sind.

Die Stiftung folgt der Überzeugung, dass alles, was offen artikuliert werden kann  - Erfahrung, Hoffnung und Überlegung - zum realistischen und konstruktiven Umgang miteinander gehört und dass in der Offenlegung dessen, wer wir sind und sein wollen, der erste, notwendige Schritt zu einer freien und friedlichen Gesellschaft besteht.