
Warum ich dabei bin
Als wir uns 1979 als taz-GründerInnen selbst zu JournalistInnen ausgebildet haben, fehlte mir sicherlich der eine oder andere handwerkliche Schliff, aber eins hab ich damals in der taz gelernt: den aufrechten Gang. Journalismus ist eben nicht nur Handwerk, er bedarf auch eines starken moralischen Kompasses. Für die heutigen Medien, die mehr denn je von Kommerz, Konsum und Konzernkonzentration bestimmt werden, stimmt dieser Satz erst recht. Die Grundsätze, die ich in der taz gelernt habe, lauten: Nichts und niemandem glauben, schon gar keinem Dogma, alles für möglich halten, Macht und Herrschaft immer in Frage stellen, sich auf die Seite der Unterprivilegierten stellen, und bei alldem weder Streitlust noch Humor zu verlieren. Aus all diesen Gründen unterstütze ich die taz Panter Stiftung – weil ein kleiner Panter Kohle braucht, um schwarz und groß und stark zu werden.
"Der große Pantersprung nach vorne" von Ute Scheub
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