
Weshalb ich gerne dem Kuratorium der neuen Stiftung beitrete?
Als ich 1995 – 1996 Chefredakteur der taz war, musste ich oft frei gewordene Redaktionsstellen besetzen. Damals hätte ich so einen, wie ich 1979, als ich zur taz kam, selbst einer war, nie und nimmer eingestellt. Ich wusste vor 30 Jahren zwar, was ich wollte (die Welt verändern), aber von Journalismus hatte ich wenig Ahnung. Die heutigen Absolventen von Journalistenschulen schreiben stilsicher, elegant und flott, doch oft frage ich mich: Was haben sie zu sagen? Was bewegt sie wirklich? Was geht ihnen nah? Wofür stehen sie ein? Gibt es da ein feu sacré? Die taz, oft „die größte Journalistenschule Deutschlands“ genannt, soll nun eine kleine Akademie erhalten, die Engagement und Kunst, Politik und Profession nicht als Gegensätze sieht, sondern zusammenbringt. Eine wunderbare Sache!
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