
Seminar mit Thomas Rogalla
Nie war es leichter, per Mail, Facebook, Twitter usw. seine Botschaft an eine Redaktion zu senden. Blöd nur: Dort nimmt die knappe Ressource Aufmerksamkeit mit dem Anstieg der Informationsflut rapide ab. Wie schaffe ich es trotzdem, mit meinem wichtigen NGO-Anliegen durchzudringen? Auf welche Redaktionsabläufe treffe ich, wie wird dort entschieden? Wie interessiere ich Journalisten für meine Sache? Und wie schaffe ich es, einen Redakteur durch falsches Agieren dermaßen zu nerven, dass er garantiert nichts über meine Initiative schreibt? Dazu einige Hinweise aus der redaktionellen Praxis.
Thomas Rogalla ist landespolitischer Korrespondent der Berliner Zeitung in Berlin. Seit Anfang der 80er Jahre des vorigen Jahrhunderts journalistisch tätig. Nach freier Mitarbeit (Hörfunk, Presse) und Volontariat Redakteur und Lokalchef der taz Berlin. Zwei Mal Wechsel der journalistischen Perspektive als Pressesprecher bei großen Verwaltungen und insoweit auch mit der Frage vertraut: wie kriege ich meine Botschaft in die Zeitung?
Seminar mit Svenja Koch
Was hat meine NGO zu sagen? Welche Medien kommen in Frage; was ist eigentlich der Nachrichtenwert; Tipps und Tricks im Umgang mit Journalistinnen; Umgang mit Fehlern.

Svenja Koch, Jahrgang 1964, hat als Journalistin gearbeitet und ist seit knapp 20 Jahren Pressesprecherin in der NGO-Szene. Sie ist ausgebildete Tageszeitungsredakteurin, war Stipendiatin der Henri-Nannen-Schule, Hamburg (7. Lehrgang), hat bei radio ffn und beim Spiegel gearbeitet. Sie leitete im NDR-Hörfunk die Umweltredaktion, bevor sie zu Greenpeace wechselte. 2008 wurde sie Pressesprecherin im Roten Kreuz (Internationale Katastrophenhilfe) und leitet seit 2011 das Presse- und Webteam bei Oxfam Deutschland.
Schreibwerkstatt mit Elisabeth Schmidt-Landenberger
Ein Seminar über den präzisen und effektiven Einsatz von Sprache.


Elisabeth Schmidt-Landenberger,
Jahrgang 1955, arbeitet als Textcoach, Dozentin und freie Textchefin bei großen Verlagen, Journalistenschulen, Fortbildungsakademien und diversen Publikationen. In den vergangenen zwei Jahren war sie zudem in Irak und hat dort Journalisten trainiert und ein Curriculum für eine irakische Medienakademie mitentwickelt derzeit erscheint ein Handbuch „Shortcuts to Journalism“ für arabische Journalisten mit ihr als Autorin. Nach dem Zweiten Staatsexamen in Germanistik und Geschichte hat Elisabeth Schmidt-Landenberger in Tages- und Wochenzeitungen und Magazinen als Reporterin, Ressortleiterin, Textchefin und Chefredakteurin gearbeitet. Zudem hat sie einen Lehrauftrag an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg.
Seminar mit Karim el-Helaifi
Wie entkomme ich mit einfachen Mitteln der Projektitis? Wie schaffe ich, dass mein gesamtes Team an einem Strang zieht? Wie interessiere die Presse für mein Projekt? Und wie schütze ich mich vor negativer oder falscher Berichterstattung? Wie baue ich ein Netzwerk auf und wie pflege ich es? Mit wem kooperiere ich, mit wem nicht?

Karim El-Helaifi, Jahrgang 1990 ist Gründungsmitglied, Pressesprecher und Ressortleiter für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit des gemeinnützigen Vereins „Schülerpate
n Berlin e.V.“. Warum das Konzept des Vereins so erfolgreich ist und wie man den Erfolg sichert, erklärt er anhand von Beispielen aus der Praxis.
Seminar mit Gerd Rosenkranz
Umweltpolitische Kampagnen folgen so wenig einem Masterplan wie z. B. die Energiewende. Wer es versucht, nimmt sich die Flexibilität, die im politischen Prozess über Erfolg oder Misserfolg entscheidet. Dennoch gibt es Regeln, die den nie garantierten Erfolg einer Kampagne wahrscheinlicher machen. Dazu gehören zentrale Botschaften und Bilder, klare Fronten, die Personalisierung von Skandalen und der richtige Zeitpunkt. Außerdem: ausreichende Ressourcen und Ausdauer.

Gerd Rosenkranz, Jahrgang 1950, von Hause aus Werkstoffwissenschaftler und Diplom-Ingenieur mit Fachrichtung Metallkunde, studierte außerdem Kommunikationswissenschaften und Journalistik an der Universität Stuttgart Hohenheim.
Von 1988 bis 1992 Redakteur der taz, zwischen 1992 und 1999 freier Journalist mit Schwerpunkt Energie, Technik und Ökologie für u. a. taz, SZ, FR, Zeit, Spiegel. Von 1999 bis 2004 Redakteur im Hauptstadtbüro des Spiegel mit dem Themenschwerpunkt Umwelt- und Energiepolitik. Seit 2004 Leiter Politik & Presse der Deutschen Umwelthilfe e. V. in Berlin.
Seminar mit Jörn Alexander
Gerade für kleine NGOs ist der Druck und Versand von aufwändigem Werbe- und Informationsmaterial häufig viel zu teuer. Nicht nur dafür bietet das Internet gute und kostengünstige Möglichkeiten.

Jörn Alexander, Jahrgang 1973, betreut seit 2009 die Bewegungsplattform der taz. Jörn Alexander ist Diplom-Geograph und Aktivist. Seit ein paar Jahren führt er freudig sein politisches Engagement nun als Beruf bei der taz weiter. Schwerpunkte sind Anti-Atom Bewegung und jüngst die Krisenproteste rund um Occupy.

Petra Bornhöft,
Jahrgang 1951, Sozialwissenschaftlerin, Bildungsberaterin und Dozentin lernte 1986 - 1990 bei der taz journalistisches Handwerk und Haltung und war später Korrespondentin beim Spiegel.

Konny Gellenbeck,
Jahrgang 1955, seit 1986 taz Mitarbeiterin, leitet seit 1997 das taz Genossenschaftsteam und hat als Vorstand der taz Panter Stiftung das Konzept der taz Panter Workshops entwickelt. Wählt zusammen mit der Redaktion die TeilnehmerInnen der Workshops aus.

Doris Benjack,
Jahrgang 1954, EDV-Organisatorin, Betriebsrätin und Fortbildungsbeauftragte der taz. Diplom-Politologin, seit 1979 taz - Mitarbeiterin, Aufbau des Korrektorats, Leitung der Produktionskontrolle, Vorstand im „Verein Freunde der alternativen tageszeitung“, 1991 Gründungsmitglied Nr. 1 in der taz Genossenschaft, heute in Zusammenarbeit mit der Redaktion für die Auswahl der PraktikantInnen zuständig.



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am 15. / 16. Februar 2013
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