
Der Besuch der Seminare ist den TeilnehmerInnen des Workshops vorbehalten.
Freitag, 9. November, 17.00 Uhr
Seminar mit Elisabeth Schmidt-Landenberger
Und wo bitte geht`s hier zum Thema? Wie man Leser in drei Sekunden loswerden - oder gewinnen kann.


Elisabeth Schmidt-Landenberger, Jahrgang 1955, hat in Tages- und Wochenzeitungen und Magazinen als Reporterin (Badische Zeitung, Freiburg), Ressortleiterin (annabelle, CH), Textchefin (arte, Straßburg, Vanity Fair, Berlin) und Chefredakteurin (Zeitung zum Sonntag, Freiburg) gearbeitet. Seit zehn Jahren unterrichtet sie an Journalistenschulen im In- und Ausland und hat einen Lehrauftrag an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg. Ihr neuestes Engagement gilt dem Aufbau einer Journalistenschule im Irak. Siehe auch: www.mict-international.org
Samstag, 10. November, 9.30 Uhr
Seminar mit Leo Fischer
Die Grenzen der Satire, endgültig erklärt und für jedermann verständlich.

Leo Fischer kam 1981 auf die Welt und hat es seither jeden Tag bereut. Um sich abzulenken, studierte er in Berlin und Lausanne Literatur und Philosophie. Seit 2007 ist er Redakteur und seit 2008 Chefredakteur des Satiremagazins TITANIC. Die Wochenzeitung Der Freitag lobte seine Arbeiten als "Dreck", als "Gegenteil von allem, was schön und gut und wahr ist". Der CSU-Abgeordnete Thomas Goppel wollte ihm die "Lizenz zum Schreiben" entziehen; Papst Benedikt XVI. verklagte ihn wegen Verletzung seiner Persönlichkeitsrechte. Politisch engagiert sich Fischer im Bundesvorstand der Partei "Die PARTEI" als Mitglied ohne Geschäftsbereich. Er ist Gastgeber der monatlichen "TITANIC Peak Preview" im Frankfurter "Club Voltaire" und reist mit Mark-Stefan Tietze und Michael Ziegelwagner als "TITANIC Taskforce" über die Lesebühnen des Landes. Sein erstes Buch, "Generation Gefällt mir" (2012) ist eine schonungslose Abrechnung mit seiner Generation, sich selbst und überhaupt allem.
Sonntag, 11. November, 15.30 Uhr
Seminar mit Susanne Lang
Sie haben ihre Accounts auf Facebook und Twitter, die LeserInnen und User folgen ihnen, drücken den "Gefällt-mir"-Button unter dort geposteten Texten und schreiben Kommentare zu den jeweiligen Printtexten, die auch auf den Homepages veröffentlicht werden. Ja, die Zeitungen und Magazine sind längst online erreichbar. Aber sind sie wirklich online präsent? Reicht es, Printtexte online zu stellen, oder bräuchte man neue Formen, den Journalismus onlinegerecht aufzubereiten? Der britische Guardian zeigt, wie es möglich wäre: Online erfordert einen völlig neuen Redaktionsaufbau. Bis es auch hierzulande so weit ist, können die Teilnehmer des Workshops in diesem Seminar im Kleinen ausprobieren, wie ihre Workshop-Zeitung online gehen könnte.

Susanne Lang, Jahrgang 1976 und Absolventin der Journalistenschule in München, hat sich anfangs noch mit Modem eingewählt, darüber aber beim Jugendmagazin der Süddeutschen Zeitung "Jetzt" bzw. "jetzt.de" sehr schnell erfahren, was es heißt, journalistisch online zu sein: Hallo Community! Nach 5 Jahren taz, u.a. Berlin-Teil und Ressortleiterin tazzwei/Magazin, und einem Gastaufenthalt beim Guardian vernetzt sie seit vier Jahren als Ressortleiterin "Alltag" bei der Wochenzeitung der Freitag print mit online - und umgekehrt.
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Nr. 14 vom 14. - 17. März 2013
Thema: Müll
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Nr. 13 vom 8. - 11. November 2012
Thema: Nein
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Nr. 12 vom 7. - 10. Juni 2012
Thema: Sind wir alle Piraten?
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Nr. 11 vom 8. - 11. März 2012
Thema: Unser Europa
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Nr. 10 vom 19. - 22. Januar 2012
Thema: Internet-Hauptstadt Berlin
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Nr. 9 vom 3. - 6. November 2011
Thema: Scheitern
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Nr. 8 vom 2. - 5. Juni 2011
Thema: Grün. Die Farbe des Jahres?!
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Nr. 7 vom 10. - 13. März 2011
Thema: Underground
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Nr. 6 vom 28. - 31. Oktober 2010
Thema: Eilmeldung
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Nr. 5 vom 3. - 6. Juni 2010
Thema: Wurst und Käse
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Nr. 4 vom 4. - 7. März 2010
Thema: Welche Bildung wollen wir?
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Nr. 3 vom 22. - 25. Oktober 2009
Thema: Wer hat Angst vor Schwarz-Gelb?
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Nr. 2 vom 11. - 14. Juni 2009
Thema: Alles Krise - und was jetzt?
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Nr. 1 vom 17. - 19. April 2009
Thema: Chancen