
Der Besuch der Seminare ist den 20 TeilnehmerInnen des Workshops vorbehalten.
Freitag, 29. Oktober, 18.00 Uhr
Seminar I mit Hans-Jürgen Jakobs
Das alte Versprechen von Zeitungen, "neueste Nachrichten" zuliefern, heißt in der Welt des World Wide Web: Welches Portal hat welche Meldung zuerst? Aber wie wichtig ist der "Run" auf die schnelle Meldung wirklich? Geht es um Temporekorde, die überhaupt keiner mitbekommt? Oder ist für eine Gesellschaft, die informiert die politische Willensbildung begleitet, nicht ganz anderes wichtig, nämlich Hintergrund statt eilgemeldeter Vordergrund? In den Newsrooms der großen deutschen Publikationen geht es um die richtige Balance zwischen schneller und tiefer Information, zwischen Depesche und Dossier, zwischen Recherche und Reflektion. Und es geht auch darum, welche Kanäle für welchen Journalismus taugen.

Hans-Jürgen Jakobs, 53, Volkswirt, hat nach dem Volontariat (Mainzer Allgemeine Zeitung) in Wirtschaftsmedien (Handelsblatt-Gruppe), Boulevardpresse (Münchner Abendzeitung), Magazin-Journalismus (Spiegel) und im Tageszeitungsgeschäft (Süddeutsche Zeitung) gearbeitet. Seit Dezember 2006 ist er als Chefredakteur von sueddeutsche.de mit der Integration von Print und Online beschäftigt. Außerdem ist er Autor mehrerer Bücher ("Augstein, Springer & Co.", "Geist oder Geld").
Samstag, 30. Oktober, 9.30 Uhr
Seminar II mit Elisabeth Schmidt-Landenberger
Und wo bitte geht`s hier zum Thema? Wie man Leser in drei Sekunden loswerden - oder gewinnen kann.


Elisabeth Schmidt-Landenberger, Jahrgang 1955, hat in Tages- und Wochenzeitungen und Magazinen als Reporterin ("Badische Zeitung", Freiburg), Ressortleiterin ("annabelle", CH), Textchefin ("arte", Straßburg, "Vanity Fair", Berlin) und Chefredakteurin ("Zeitung zum Sonntag", Freiburg) gearbeitet. Seit 10 Jahren unterrichtet sie an Journalistenschulen im In- und Ausland und hat einen Lehrauftrag an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg.
Sonntag, 31. Oktober, 15.30 Uhr
Seminar III mit Tom Schimmeck
Beim Schlussseminar geht es um die Frage, welche Ideale Journalismus heute haben und wie viel Ethik er sich noch leisten kann. Es geht um Arbeitsbedingungen, Starallüren, Freiräume und die Rolle des Journalisten als Teil einer kritischen Öffentlichkeit.

Tom Schimmeck, 50, Mitgründer der taz, ehemals Redakteur von taz, Tempo, Spiegel, profil und Woche, Autor von FR, Zeit, Süddeutsche, Geo u.v.a.m., ist freier Journalist im Bereich Politik, Gesellschaft und Wissenschaft und produziert derzeit vor allem Hörfunk-Feature. Sein Buch "Am besten nichts Neues" erschien im März 2010.
12.571
Nr. 14 vom 14. - 17. März 2013
Thema: Müll
Seminare > TeilnehmerInnen > BetreuerInnen > Ergebnisse >
Nr. 13 vom 8. - 11. November 2012
Thema: Nein
Seminare > TeilnehmerInnen > BetreuerInnen > Ergebnisse >
Nr. 12 vom 7. - 10. Juni 2012
Thema: Sind wir alle Piraten?
Seminare > TeilnehmerInnen > BetreuerInnen > Ergebnisse >
Nr. 11 vom 8. - 11. März 2012
Thema: Unser Europa
Seminare > TeilnehmerInnen > BetreuerInnen > Ergebnisse >
Nr. 10 vom 19. - 22. Januar 2012
Thema: Internet-Hauptstadt Berlin
Seminare > TeilnehmerInnen > BetreuerInnen > Ergebnisse >
Nr. 9 vom 3. - 6. November 2011
Thema: Scheitern
Seminare > TeilnehmerInnen > BetreuerInnen > Ergebnisse >
Nr. 8 vom 2. - 5. Juni 2011
Thema: Grün. Die Farbe des Jahres?!
Seminare
>
TeilnehmerInnen
>
BetreuerInnen
>
Ergebnisse
>
Nr. 7 vom 10. - 13. März 2011
Thema: Underground
Seminare > TeilnehmerInnen > BetreuerInnen > Ergebnisse >
Nr. 6 vom 28. - 31. Oktober 2010
Thema: Eilmeldung
Seminare > TeilnehmerInnen > BetreuerInnen > Ergebnisse >
Nr. 5 vom 3. - 6. Juni 2010
Thema: Wurst und Käse
Seminare > TeilnehmerInnen > BetreuerInnen > Ergebnisse >
Nr. 4 vom 4. - 7. März 2010
Thema: Welche Bildung wollen wir?
Seminare > TeilnehmerInnen > BetreuerInnen > Ergebnisse >
Nr. 3 vom 22. - 25. Oktober 2009
Thema: Wer hat Angst vor Schwarz-Gelb?
TeilnehmerInnen > Ergebnisse >
Nr. 2 vom 11. - 14. Juni 2009
Thema: Alles Krise - und was jetzt?
TeilnehmerInnen > Ergebnisse >
Nr. 1 vom 17. - 19. April 2009
Thema: Chancen