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Seminare

im Rahmen des taz Panter Workshops Nr. 7 vom 10. – 13. März 2011

Der Besuch der Seminare ist den 20 TeilnehmerInnen des Workshops vorbehalten.

Freitag, 11. März, 17.00 Uhr

Seminar I mit Elisabeth Schmidt-Landenberger

Sprache im Journalismus

Und wo bitte geht`s hier zum Thema? Wie man Leser in drei Sekunden loswerden - oder gewinnen kann.

Elisabeth Schmidt-Landenberger, Jahrgang 1955, hat in Tages- und Wochenzeitungen und Magazinen als Reporterin ("Badische Zeitung", Freiburg), Ressortleiterin ("annabelle", CH), Textchefin ("arte", Straßburg, "Vanity Fair", Berlin) und Chefredakteurin ("Zeitung zum Sonntag", Freiburg) gearbeitet. Seit 10 Jahren unterrichtet sie an Journalistenschulen im In- und Ausland und hat einen Lehrauftrag an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg.

Samstag, 12. März, 9.30 Uhr

Seminar II mit Markus Hesselmann

"Print- versus Onlinejournalismus ..."

Wir sind zu links, wir sind zu rechts: Dem Tagesspiegel wird gern mal das eine mal das andere vorgeworfen. Blatt und Online-Portal sind liberal, was nichts mit FDP zu tun hat. Da steht dann schon mal im Kommentar heute das Gegenteil zum Kommentar gestern. Oder die "Kontrapunkt"-Kolumne kritisiert online, was der Leitartikel im gedruckten Blatt lobt. Wir wollen berichten, analysieren, kommentieren, debattieren, ohne unseren Leserinnen und Lesern das Denken abzunehmen. Unsere größte Herausforderung derzeit ist, die Redaktion als Print-, Portal- und Social-Media-Mannschaft neu aufzustellen.

Markus Hesselmann hat 1996 als Volontär beim Tagesspiegel angefangen und dort seitdem unter anderem als Ressortleiter Berlin, Sportchef und Korrespondent in London gearbeitet. Jetzt ist er für das Online-Portal Tagesspiegel.de verantwortlich, aber auch weiterhin als Leitender Redakteur in der Printredaktion tätig.

Sonntag, 13. März, 15.00 Uhr

Seminar III mit Meinrad Heck

"Ethik des Fotojournalismus"

Geschichten aus dem Underground seien manchmal gefährlich, heißt es. Im Krieg etwa oder im Elend. Da wo an den Knochen genagt wird, während unsereins die Austern schlürft. Auch wenn Journalisten dort Fotos schießen, die Kamera ist kein Gewehr, sondern ein Bleistift. Für die Skizzen, zum Schreiben, vielleicht auch zum Malen. Journalisten brauchen sich in diesem Underground keinen Respekt zu verschaffen - wenn sie Respekt haben.

Meinrad Heck, Jahrgang 1957, ist freier Journalist, ausgezeichnet mit dem Theodor-Wolff- und dem Wächterpreis, lebt in Karlsruhe, manchmal auch in Südafrika und arbeitet in Baden-Württemberg. Er recherchiert für Tageszeitungen, schreibt und fotografiert Bücher. Solche über dubiose Politiker und Wirtschaftsbosse, oder solche über wunderbare Menschen etwa in den Townships Südafrikas.

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