»Jede gute Idee braucht Gleichgesinnte, die bereit sind, an der Verwirklichung aktiv mitzuarbeiten.«

Als 1978 die Idee der taz in Berlin auf dem alternativen »tunix«-Kongress vorgestellt wurde, galten Privatstiftungen noch als kunstsinnig und elitär. Die Reform des Gemeinnützigkeitsrechts hat viel dazu beigetragen, bürgerliches Engagement in Stiftungen zu stärken. Üblicherweise gehen Stiftungsvorhaben von großen Unternehmen oder von Einzelnen aus, die ihren millionenschweren Nachlass ordnen oder mit ihrem Geld einfach etwas Gutes bewirken wollen. Bei der taz ist es wieder einmal umgekehrt. Über 2000 SpenderInnen haben bisher 1,4 Mio. Euro zusammengetragen und wir können unsere Projekte umsetzen.
»Die Geschichte der taz ist die Geschichte von bescheidenen Anfängen und unbescheidenen Zielen.«

Die taz hat sich mit Hilfe ihrer LeserInnen in den letzten drei Jahrzehnten immer wieder neu erfunden: Aus dem Szeneblatt der westdeutschen Alternativbewegung wurde eine bundesweit gelesene Qualitätszeitung. Aus dem selbstverwalteten Betrieb entwickelte sich eine handlungsstarke Genossenschaft. Nun will das Projekt taz über das Zeitungmachen hinaus mit einer Stiftung auch gemeinnützig wirken. Der taz Panter Preis und die taz Akademie werden inzwischen von der Stiftung finanziert. Wir sind guter Hoffnung, diese Projekte Stück für Stück weiter aus zu bauen. »Wir haben keine Chance, also nutzen wir sie«, stand einst in der ersten Ausgabe der taz. Das ist nun einunddreißig Jahre und mehr als 9.000 Ausgaben her. Und gilt immer noch.
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