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Recherchen, Reportagen, Hintergründe

... aus dem Ausland kosten viel Geld. KorrespondentInnen müssen reisen, um herauszufinden, was wirklich passiert. Ob es um einen Umweltskandal in China, Landbesetzungen in Brasilien, Menschenrechtsverletzungen in Weißrussland oder Ressourcenkonflikte im Kongo geht: KorrespondentInnen müssen recher - chieren, GesprächspartnerInnen finden, die Geschichte hinter der Geschichte entdecken. Wenn Auslandsberichterstattung nicht nur wiederkäuen will, was andere schon gemeldet haben, wenn wir wirklich hinter die Kulissen weltpolitischer Inszenierungen blicken wollen, kostet das Geld – mehr Geld, als die taz hat. Zwar ist der Etat des Auslandsressorts der größte Einzelhaushalt der taz-Redaktion, aber trotzdem stoßen wir bei aufwendigeren Recherchen immer wieder an enge finanzielle Grenzen. Das ist umso ärgerlicher, als die taz eine journalistische Unabhängigkeit und einen inhaltlichen Schwerpunkt bei der Berichterstattung aus dem Ausland hat, um die uns KollegInnen anderer Medien beneiden.

„Während die Welt immer mehr zusammenrückt, gibt es immer weniger finanzielle Mittel für eine vertiefende und investigative Auslandsberichterstattung. Deshalb unterstütze ich den Verein.“

Günter Wallraff, Schriftsteller

Nur fehlen immer wieder finanzielle Mittel, um das umzusetzen, was wir journalistisch für richtig halten. Deshalb haben wir, im Vertrauen darauf, dass eine noch bessere Auslands be richt - erstattung im Interesse unserer LeserInnen liegt, den Recherchefonds Ausland e.V. gegründet, einen Förderverein, der Mittel für die Auslands be richterstattung der taz auftreiben will. Wir suchen Förder mitglieder, und wir werben um Einzel - spenden.

Steuerlich absetzbar ist das leider nicht, da unser Ziel zwar gemeinhin als nützlich, aber nicht als gemeinnützig gilt. Wir hoffen auf Sie! Für eine kritische, hintergründige taz-Auslandsberichterstattung!

Unterstützen Sie uns!

Recherchefonds Ausland e.V.

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GenossInnen, die in die Pressefreiheit investieren.

Wir sprechen zwar immer von der Globalisierung und der einen Welt, aber wenn sie wirklich auch eine Welt des gemeinsamen Wissens und der wechselseitigen Empathie sein soll, müssen wir etwas voneinander wissen. Dazu braucht es internationale Berichterstattung, dazu braucht es Reporter, die vor Ort unterwegs sind und die denen, über die sonst nur gesprochen und entschieden wird, eine Chance auf Beteiligung im globalen Diskurs geben.

Carolin Emcke, Publizistin und internationale Reporterin

Damit wir als taz-KorrespondentInnen öfter aus unseren Büros herauskommen, um die Abgründe des Landes auszuleuchten, brauchen wir mehr Mittel für Reisen und Recherchen, die jetzt viel zu selten vorhanden sind. Deshalb bitte ich um Ihre Unterstützung.

Jürgen Gottschlich, taz-Korrespondent in Istanbul