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Die PreisträgerInnen 2006

Sabine Ball

Die Leserinnen und Leser der taz haben sich für die 80-jährige Sabine Ball entschieden, die für bessere Perspektiven von Kindern und Jugendlichen in Dresden kämpft. Sie bietet in ihrem Verein "Stoffwechsel" tägliche Betreuung, Werkstätten und Abenteuerspielplatz an.

Die taz Panter Preis-Jury, die den zweiten mit 5.000 Euro dotierten Preis vergibt, kam nach einer langen Sitzung zu der überraschenden Entscheidung, nicht wie vorgesehen nur einen, sondern zwei Preise zu verleihen.

Sabine Ball ist am 7.7.2009 im Alter von 83 Jahren an einem Herzinfarkt gestorben. Sie war eine große Heldin des Alltags.

Barbara Cybard nimmt den Preis von Maren Kroymann entgegen.

Den einen Preis der Jury erhält Barbara Cybard (47), die gegen einige Widerstände des Konzerns einen Schlecker-Betriebsrat gegründet hat. Das konsequente und mutige Eintreten für Arbeitnehmerrechte trotz aller Drohungen und Schikanen beeindruckte die Jury.

Benny Adrion von Viva con agua de Sankt Pauli

Der zweite Jurypreis geht an den ehemaligen FC St. Pauli-Spieler Benny Adrion (25), der für sauberes Trinkwasser für kubanische Kinder sorgt und mit dem von ihm gegründeten Verein "Viva con Agua de Sankt Pauli" bereits 120 Wasserspeicher für kubanische Kindergärten organisiert hat.

Lesen Sie ein Interview mit Sabine Ball, sowie Porträts von Barbara Cybard und Benny Adrion.

 

Fotos: Andreas Schoelzel

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