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Pressemitteilungen

Berlin, den 24.1.13

Neues Internetportal hochschulwatch.de sammelt Beispiele fragwürdiger Verbindungen von Wirtschaft und Wissenschaft

Die taz, die Antikorruptionsorganisation Transparency International Deutschland e.V. und der fzs (freier zusammenschluss von studentInnenschaften) haben heute das Projekt "Hochschulwatch. MachtWirtschaftUni" gestartet. Unter www.hochschulwatch.de sollen Beispiele fragwürdiger Einflussnahmen an Hochschulen gesammelt werden. ProfessorInnen, DozentInnen, Mitarbeitende und Studierende an Hochschulen sind aufgerufen, das Portal mit Fällen und Hinweisen zu füllen.

Wo werden Hörsäle zu Werbeflächen, wie beim Aldi-Süd-Hörsaal der Universität Würzburg? Wo gibt es intransparente Verträge, wie an der Universität Köln, die einen Vertrag mit der Bayer Healthcare AG zur Förderung der Krebs- und Herzforschung abgeschlossen hat und diesen hartnäckig unter Verschluss hält?

Reiner Metzger, stellvertretender Chefredakteur der taz: "Die Erfahrung mit unserem anonymen Briefkasten 'Uni-Leaks' hat uns gezeigt, dass die Ökonomisierung der Hochschulen voranschreitet. Diese Geschichten wollen wir erzählen." Unter dem Stichwort "Uni-Leaks" hatte die taz 2011 ihre Leserinnen und Leser aufgefordert, Auffälligkeiten in der Zusammenarbeit von Wissenschaft und Wirtschaft zu benennen.

Edda Müller, Vorsitzende von Transparency: "Wir wollen die Erkenntnisse dazu nutzen, um systematischer problematische Formen der Beeinträchtigung der Freiheit und Unabhängigkeit von Forschung und Lehre an unseren Hochschulen erfassen zu können."

Erik Marquardt, freier zusammenschluss von studentInnenschaften: "Wir sorgen uns um die Unabhängigkeit von Forschung und Lehre. Wirtschaftliche und wissenschaftliche Interessen kollidieren an Hochschulen immer öfter. Es wäre gefährlich, wenn ökonomische Interessen die Ausrichtung der Forschungslandschaft diktieren. Das größte Gut der Wissenschaft ist ihre Unabhängigkeit und Transparenz. Hochschulwatch soll einen Beitrag dazu leisten, dass dieses Gut erhalten bleibt."

Die Webseite wird von Redakteuren der tageszeitung moderiert. Das Projekt "Hochschulwatch. MachtWirtschaftUni" ist auf ein Jahr angelegt. Die Webseite ist ab sofort freigeschaltet:

www.hochschulwatch.de

Fragen beantworten:

Erik Marquardt, Vorstand fzs – Freier Zusammenschluss von StudentInnenschaften e.V., Tel.: 0178/ 23 24 49 4

Dr. Christian Humborg, Geschäftsführer Transparency International Deutschland e.V., Tel.: 030/ 54 98 98 0

Anja Mierel, taz – die tageszeitung, Tel.: 030/ 25 90 21 37, am@taz.de

Berlin, den 22.11.12

taz.die tageszeitung führt Paywall ein

Ab sofort werden die NutzerInnen auf taz.de mit einer Bezahlschranke empfangen. Mit zwei unterschiedlichen Layer-Motiven "frei bleiben" auf der Startseite und "taz paywall" auf Artikelebene setzt die taz abermals auf das Prinzip des freiwilligen Bezahlens von Online-Artikeln.

Entscheidet sich der Nutzer für "Ja" stehen sechs Wege zur Verfügung für den Online-Content zu zahlen - Paypal, Handyzahlung, Kreditkarte, Überweisung, Lastschrift oder Dauerauftrag. Bei "Nein" schließt sich das Fenster mit der Bezahlaufforderung wieder - der Artikel kann weiterhin kostenlos gelesen werden.

Bereits 2011 führte die taz das freiwillige Bezahlen ein. Seither wurden so Kleinbeträge im Gesamtwert von 70.000 Euro eingenommen. Nina Schoenian, Bereichsleitung Digital, dazu: "Es ist eher eine Pay-Wahl. Die Summe der freiwilligen Beträge steigt von Monat zu Monat leicht an, mit der Kampagne soll nun die Anzahl der insgesamt Zahlungsbereiten erhöht werden."

Wir freuen uns über Berichterstattung, weitere Informationen erhalten Sie bei Nina Schoenian, Tel. 030-259 02 333.

Berlin, den 12.11.2012

Her mit den ChefredakteurInnen!
ProQuote kapert die taz

(Berlin) Die Journalistinnen-Initiative ProQuote übernimmt die Redaktion der taz und produziert am Freitag, den 16. November die kommende Wochenendausgabe. Hauptthema: Warum mehr Frauen in den Führungsetagen der Medien wichtig sind und wie das zu schaffen ist!

Da das Who-is-Who der deutschen Journalistinnen Mitglied bei ProQuote ist, werden viele Prominente beim Blattmachen der taz-Sonderausgabe am kommenden Freitag in Berlin dabei sein: Anne Will, Dunja Hayali, Lisa Ortgies und Maria Gresz diskutieren gemeinsam mit Politikerinnen und Künstlerinnen, darunter Doris Schröder-Köpf und Krista Sager.

Die Gesprächsrunde mit Anne Will ist öffentlich, und Medien sind herzlich eingeladen, dabei zu sein: Freitag, den 16. November, 10-12 Uhr im Berliner Verlagshaus der taz, Rudi-Dutschke-Straße 23,10969 Berlin.

Renommierte JournalistInnen wie Antonia Rados, Sonia Mikich und Ranga Yogeshwar schreiben für die taz-Sonderausgabe Reportagen, Porträts, Glossen und Kommentare, und SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück rückt in einem Interview mit Anne Will mit seiner Haltung zur Frauenquote raus.

Auch die Kunst kommt nicht zu kurz: Exklusiv-Beiträge der renommierten Künstlerin Monica Bonvicini sowie der preisgekrönten Karikaturistin Isabelle Kreitz verwandeln das taz-Sonderheft zur Sammler-Edition. Darüber hinaus begleiten BloggerInnen und TV-Leute die ProQuote-taz-Crew vor Ort und sorgen dafür, dass das Anliegen von ProQuote bis in die Wohnstuben dringt.

„Die taz wird am 17. November weder lila noch links sein“, sagt ProQuote-Vorsitzende Annette Bruhns, „sondern laut, lustig und lustvoll“.

Die taz ist keine zufällige Wahl als Medium von ProQuote: Chefredakteurinnen wie Ines Pohl und ihre Vorgängerinnen sind Vorreiterinnen, die bewiesen haben: Frauen können nicht nur dieses Land regieren, sondern auch Zeitung machen. "Wir unterstützen die Forderung nach einer Quotierung und zeigen seit über zwei Jahrzehnten, dass Quote und Qualität ganz fröhlich und kreativ Hand in Hand gehen können", sagt taz-Chefredakteurin Ines Pohl.

 

Über ProQuote

ProQuote Medien e.V., gegründet im Juni 2012, engagiert sich für eine Frauenquote in den Medien. Bis 2017 sollen mindestens 30 Prozent der Führungspositionen in den Redaktionen mit Frauen besetzt werden – und zwar auf allen Hierarchiestufen. ProQuote zählt heute bereits rund 4.000 Unterstützer, darunter mehr als 2.000 JournalistInnen aus allen Medien.

Rückfragen zur Pro-Quote-taz bitte an Annette Bruhns, Pro Quote-Vorsitzende, Tel. 0172-403 60 43 sowie an die taz-Chefredaktion, Tel. 030-259 02 292.

Berlin, den 19.03.2012

20 Jahre taz Genossenschaft

Die taz feiert den 20. Jahrestag der Gründung der taz Genossenschaft mit einer von GenossenschaftlerInnen produzierten Sonderausgabe und dem Kongress tazlab "Das gute Leben" am 14. April im Berliner Haus der Kulturen der Welt. Die von über 11.600 Mitglieder getragene taz Genossenschaft sichert die finanzielle Existenz und journalistische Unabhängigkeit der taz.

1978 war die taz als alternative Tageszeitung für (West-)Deutschland gegründet worden und arbeitete die ersten Jahre als Kollektivbetrieb. Herausgeber war ein eingetragener Verein. War die taz schon in den achtziger Jahren häufig durch Liquiditätsengpässe akut bedroht, sah sich das Zeitungsprojekt nach dem Fall der Berliner Mauer endgültig vor dem Aus. Als 1991 die Insolvenz bevorstand, gelang die Rettung mit der Gründung der taz Genossenschaft. Verhindert wurden der Verkauf des Blattes an einen anderen Verlag und die Hereinnahme externer Investoren, was aus heutiger Sicht das Ende der Unabhängigkeit und Eigenständigkeit der Zeitung und des gesamten taz-Projekts bedeutet hätte.

Die Gründung der taz Genossenschaft bedeutete nach verhaltenem Start schließlich das Ende der fortgesetzten finanziellen Krisen der taz. Die Genossenschaft ist somit zu einer in der deutschen Zeitungslandschaft beispiellosen Erfolgsgeschichte geworden. Aktuell sichern über 11.600 Genossenschaftsmitglieder Kapital in Höhe von mehr als 10 Millionen Euro, mit weiter steigender Tendenz. Dabei geht es den "InvestorInnen" nicht um möglichst hohe Dividenden, sondern um die publizistische Rendite des taz-Projekts. Das Konstrukt der Genossenschaft wurde  dabei in zwanzig Jahren nicht verändert. Bis heute kostet ein Genossenschaftsanteil 500,00 Euro, und jedes Mitglied hat unabhängig von der Anzahl der erworbenen Anteile nur eine Stimme. Feindliche Übernahmen und inhaltliche Einflussnahmen sind damit ausgeschlossen.

Die taz Genossenschaft  sichert die finanzielle Existenz und die journalistische Unabhängigkeit der taz. Und sie ermöglicht gleichzeitig, dass die taz weiter als selbstverwalteter Betrieb mit besonderen Rechten für die MitarbeiterInnen funktioniert. Diese bestimmen, wer im Vorstand und in der Chefredaktion das Unternehmen führt. Auch das ist einzigartig im deutschen Mediengeschäft.

2008 wurde aus der Genossenschaft die taz Panter Stiftung gegründet, die zivilgesellschaftliche Projekte fördert und den jährlichen Panter Preis für die HeldInnen des Alltags vergibt. Die Panter Stiftung engagiert sich vor allem in Sachen journalistischer Ausbildung: Die taz Akademie der Panter Stiftung bietet dreimal im Jahr dem journalistischen Nachwuchs die Möglichkeit zu einem Kurzpraktikum und fördert zudem zwei besondere Volontariate für Menschen mit interkulturellem Hintergrund.

Zum 20. Geburtstag bekommen die taz-GenossInnen ein besonderes Geschenk: Am 13. April 2012 werden sie die komplette diesjährige Geburtstags-Ausgabe der taz produzieren. Und am 14.  April widmet sich im Berliner Haus der Kulturen der Welt der diesjährige Kongress tazlab der Frage, wie "Das gute Leben" im 21. Jahrhundert aussieht, mit einem eigenen Programmteil zu 20 Jahren taz Genossenschaft.

Aus Anlass ihres Geburtstags sammelt die taz Genossenschaft derzeit für ihre Aktion "Hand in Hand". Damit werden vier noch junge Zeitungsgenossenschaften in vier Ländern unterstützt: Die neu gegründete Kulturni noviny aus Tschechien, die immer wieder mit staatlichen Repressionen und Zensur konfrontierte Istanbuler Zeitung BirGün, die Genossenschaft der zweitgrößten Zeitung im uruguayischen Montevideo, La Diaria, und das linke schwedische Meinungsblatt Fria Tidningen. Alle Unterstützungsbeträge, die bis zum 15. September 2012 bei der taz Genossenschaft eingehen, werden zu gleichen Teilen an diese vier Genossenschaften gespendet.

Fragen zu 20 Jahre taz Genossenschaft beantwortet Kornelia Gellenbeck, Tel. 030-25 90 22 13, Email.

Informationen und Eintrittskarten zum Kongress  tazlab "Das gute Leben".

Berlin, den 14.03.12

zeo2 – Magazin für Umwelt, Politik und Neue Wirtschaft

taz verlegt das Umweltmagazin zeo2

Die taz ist neue Verlegerin des Umweltmagazins zeo2. Die Deutsche Umwelthilfe e.V. (DUH), die das Blatt im Mai 2008 gestartet hatte, bleibt als Herausgeberin im Boot. Vor dem Ersterscheinungstermin in der neuen Konstellation am 17. April erhält das Magazin ein neues, elegantes Gesicht. Für das umfassende Relaunch zeichnet die renommierte Medienagentur KircherBurkhardt verantwortlich. Die Umweltjournalisten Marcus Franken und Manfred Kriener bleiben Chefredakteure des Magazins, das wie bisher vierteljährlich, aber mit deutlich erweitertem Heftumfang erscheinen wird.

Zum AutorInnenteam von zeo2 gehört eine Reihe prominenter Köpfe, wie etwa der Potsdamer Klimawissenschaftler Stefan Rahmstorf, dazu renommierte taz-ReporterInnen wie Peter Unfried, Jutta Lietsch oder Georg Blume. Auch EU-Kommissare, Schauspieler und Bundesminister sind von Zeit zu Zeit mit Gastkolumnen vertreten.

zeo2 versteht sich als politisches Umweltmagazin, das mit fundiertem Journalismus aufklären und Debatten durch eine klare Haltung befeuern will.

Im Mittelpunkt stehen die Klima-, Energie- und Verkehrspolitik, die Endlichkeit von Ressourcen und Biosphäre, das Jahrhundert-Thema Nachhaltigkeit, aber auch die individuellen Lebensstile und Öko-Strategien der Menschen. Internationale Themen werden durch Zusammenarbeit und Artikeltausch mit Umweltmagazinen in aller Welt gestärkt. Das indische Umweltmagazin „Down to earth“ wurde für eine erste Partnerschaft gewonnen.

Der Leiter Politik & Presse der DUH und frühere taz-Redakteur, Dr. Gerd Rosenkranz, zeigt sich hoch zufrieden mit der neuen Konstellation: „Die DUH freut sich sehr, dass die taz mit ihren professionellen Strukturen unser Ziehkind in ihre Obhut nimmt.  Ein Land, in dem es inzwischen mehr Solaranlagenbetreiber als FDP-Wähler gibt, hat sich ein modernes Umweltmagazin verdient“.

„Bis heute hat die Berichterstattung über ökologische Themen für die taz eine herausragende Bedeutung“, sagt taz-Geschäftsführer Karl-Heinz Ruch. „Mit der Übernahme von zeo2 stärken wir unsere Umweltkompetenz weiter.“ Und taz-Vertriebsleiterin Silke Förster sieht gute Chancen, das Magazin auf dem Pressemarkt zu etablieren: „Der taz-Verlag hat bereits mit Le Monde diplomatique sein eigenes, inzwischen sehr erfolgreiches Medium etabliert, nun wird es  auch ein eigenes ökologisches Magazin innerhalb der taz-Familie geben.“

Als zentrale Zielgruppe hat zeo2 den gebildeten und politisch interessierten Homo ecologicus im Auge. „Unsere LeserInnen sind aufgeklärte Konsumenten, die versuchen, auch in ihrem eigenen Leben Umwelt und Natur einen gebührenden Platz zuzuweisen“, sagen die Chefredakteure Franken und Kriener. „Wir freuen uns auf die Herausforderung, ein solches Nachhaltigkeitsmagazin in spannenden politischen Zeiten weiter zu etablieren.“

Und Lukas Kircher, der am Relaunch mitwirkte, ist überzeugt: „Es gibt keine bessere Heimat für Umweltthemen in Deutschland als die taz. Mit zeo2 erscheint dort nun das Referenzmagazin zur ökologischen Debatte, dem wir ein wertiges, anspruchsvolles Erscheinungsbild designen durften."

zeo2 erscheint vierteljährlich in  einer Startauflage von 20.000 Exemplaren. Die Zeitschrift ist zum Preis von 22,00 Euro im Abonnement erhältlich und am Kiosk zum Einzelpreis von 5,50 Euro.

Die Titelseite der neuen zeo2 als PDF

http://zeozwei.taz.de/

zeo2 abonnieren

Für Rückfragen:

Karl-Heinz Ruch, Geschäftsführung / taz, Tel.: 030-259 02 212, E-Mail: kalle@taz.de,

Dr. Gerd Rosenkranz, Leiter Politik & Presse DUH, Mobil: 0171 5660577,

E-Mail: rosenkranz@duh.de

Daniel Eckold, Pressesprecher DUH, Tel.: 030 2400867-22, Mobil: 0151 550 17 009, E-Mail: eckold@duh.de

Berlin, den 12. März 2012

taz und 2470media starten Crowdfunding für ihre audiovisuelle Porträtserie "berlinfolgen"

Erste Schwarmfinanzierung eines journalistischen Formats eines Verlages

(Berlin) Um die Produktion der kompletten zweiten Staffel zu ermöglichen, suchen das Berliner Multimedia-Studio 2470media und die taz die Unterstützung ihrer Fans. Auf der Crowdfunding-Plattform startnext sollen die 13.000 Euro eingeworben werden, die für den Dreh der zweiten Staffel noch fehlen. "Es ist das erste Mal, dass in Deutschland ein journalistischen Format eines Verlages über Crowdfunding kofinanziert wird", erklärt Daniel Nauck, Geschäftsführer von 2470media.

In der Web-Serie "berlinfolgen" erzählen uns jede Woche Menschen in Berlin ihre ganz persönliche Geschichte: womit sie kämpfen, wofür sie sich einsetzen, wovon sie träumen. "Berlinfolgen" lebt von einem innovativen Mix aus starker Fotografie, Videoelementen und O-Tönen. So entsteht Folge für Folge ein audiovisuelles Mosaik Berlins.

Seit dem Start der Serie im April 2011 wurden die Episoden der Serie bereits 600.000 Mal angesehen. Per Crowdfunding soll nun ein Viertel der Produktionskosten für die zweite Staffel über die Fans der Serie eingespielt werden.

Die Produktion der ersten Staffel wurde von der taz und 2470media gemeinsam finanziert. "Angesichts des großen Aufwandes sollte berlinfolgen eigentlich eine einmalige Sache zu den Wahlen in Berlin werden", erzählt taz-Onlinechef Matthias Urbach. "Angesichts der bestechenden Qualität und der großen Fangemeinde, die im vergangenen Jahr entstanden ist, wollen wir die Serie aber unbedingt fortsetzen." Und so sind neue Wege gefragt, die zweite Staffel zu finanzieren.

Die Qualität der Serie hat bereits das Medienboard Berlin Brandenburg überzeugt, das "berlinfolgen" im Bereich innovative audiovisuelle Inhalte unterstützt. Mit dieser Förderung entstand unter anderem der verbesserte Player und der neue Webauftritt des Projekts, der vergangenes Wochenende online ging.

Nauck und Urbach versprechen sich nicht nur Geld vom Crowdfunding, sondern auch einen intensiven Austausch mit den Fans der Serie. Die taz setzt schon länger auf "Freiwilliges Bezahlen" ihrer UserInnen unter dem Motto "taz-zahl-ich" - dazu werden LeserInnen zum Beispiel am Ende eines Artikels auf taz.de aufgefordert. Mit "berlinfolgen" soll erstmals ein konkretes Projekt vorfinanziert werden.

Für Nauck bietet "berlinfolgen" einen Blick in die Zukunft der Branche. "Koproduktionen sind bislang nur beim Fernsehen üblich", sagt 2470media Geschäftsführer Daniel Nauck. "Berlinfolgen beweist, dass solche Zusammenarbeit auch mit den klassischen Verlagshäusern innovative Wege und Formate hervorbringen kann."

 

Für Nachfragen:

Daniel Nauck, 2470media, d.nauck@2470media.com, Tel. 0163-964 86 96,

Matthias Urbach, Leiter taz.de, urbach@taz.de, Tel. 0171 530 72 06

 

Erfahren Sie mehr über das berlinfolgen-Crowdfunding-Projekt.

 

Sehen Sie die berlinfolgen:

http://taz.de/berlinfolgen

http://berlinfolgen.de

 

2470media

2470media ist ein mit dem Deutschen Reporterpreis und dem Axel-Springer-Preis ausgezeichnetes Produktionsstudio für Reportagen und Animationsfilme. Wir entwickeln partizipative und multimediale Inhalte für Verlage und andere Medien für den crossmedialen Einsatz.

http://2470media.com

Berlin, den 28.02.12

tazlab: Das gute Leben - es gibt Alternativen

Der taz Kongress in Berlin am 14. April 2012

(Berlin) Öko ist modisch geworden. Wer auf sich hält, betont, dass er ökologisch konsumiert und den eigenen ökologischen Fußabdruck möglichst klein halten möchte. Wer modern sein will, darf kein Umweltschwein sein. Öko scheint somit zum Kern einer gesellschaftlichen Moralvorstellung am Beginn des 21. Jahrhunderts geworden zu sein. Öko, das ist die große Erzählung unseres eben angebrochenen Jahrhunderts. Und das daraus resultierende Versprechen vom guten Leben ist eines, das einen gesamtgesellschaftlichen Wandel eingeleitet hat.

Wie und ob das geht, will die taz in diversen Diskussionsveranstaltungen und Workshops auf dem neuesten Kongress tazlab am 14. April im Berliner Haus der Kulturen der Welt untersuchen: "Das gute Leben - es gibt Alternativen".
Ist es menschlich, Fleisch von Tieren zu essen? Ist es ernst zu nehmen, wenn Konzerne nachhaltiges Wirtschaften probieren? Gibt es überhaupt nachhaltiges Wachstum? Aber auch: Wie kann das Leben von MigrantInnen verbessert werden? Was wird aus Occupy? Wie steht es um die arabischen Demokratiebewegungen?

Die taz fragt, wie eine Politik des guten Lebens geht. Wie viel Spielraum ist da für ökologische, nachhaltige und faire Gesellschaftspolitik, in Zeiten von Börsen- und Staatsbudgetkrisen? Und sind das nicht viel zu kleine Gesten, die an den Strukturen ohnehin nichts ändern können? Wie sehen die Alternativen aus?

Diskutieren werden Mona Abaza, Thilo Bode, Pascal Bruckner, Daniel Cohn-Bendit, Carolin Emcke, Lisa Fithian, Robert Habeck, Anetta Kahane, Richard Koo, Winfried Kretschmann, Lina ben Mhenni, Robert Misik, Niko Paech, Boris Palmer, Jerome Ringo, Jaecki Schwarz, Ursula Sladek, Sahra Wagenknecht, Marina Weisbrand, Harald Welzer u.v.m.

Und: Auch die taz liefert in diesem Frühjahr einen sichtbaren Beweis dafür, dass gutes Leben jenseits von konventionellem Wirtschaften möglich ist.
20 Jahre taz Genossenschaft und mehr als 11.500 Genossenschaftsmitglieder sichern das langfristige Überleben und die Unabhängigkeit des Projekts taz - ein Grund mehr, zu feiern!

Eintrittskarten und das laufend aktualisierte Programm von tazlab "Das gute Leben" finden Sie hier:

http://www.tazlab.de

Fragen zum Medienkongress beantwortet Jan Feddersen, Redakteur für besondere Aufgaben/ tazlab. janfeddersen@taz.de, Tel. 030-259 02 248

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