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Pressemitteilungen 2009

12. Oktober 2009

taz startet Nachrichtenportal in Kooperation mit der Frankfurter Buchmesse 2009

(Berlin) Die Frankfurter Buchmesse 2009 und die taz vereinbaren eine umfassende online-Kooperation. Die taz übernimmt dabei die redaktionelle Leitung und stellt ihr renommiertes Nachrichtenportal taz.de mit monatlich über elf Millionen Seitenaufrufen zur Verfügung. Die Buchmesse stellt Technik und Logistik vor Ort in Frankfurt zurVerfügung.

Das deutsch-chinesische Journalistenprojekt wird auf taz.de Meldungen, tägliche Reportagen und Interviews mit dem Schwerpunkt auf China als Gastland der diesjährigen Buchmesse bieten. „Wir schaffen mit einem Aufwand von zehn taz-Mitarbeitern eine zweite unabhängige, meinungsstarke journalistische Plattform neben der Buchmessen-Website“, sagt Reiner Metzger, stellvertretender Chefredakteur der taz.

Die Leitung des Portals übernimmt Georg Blume, langjähriger China-Korrespondent der taz und der „Zeit“. Dabei sind auch drei renommierte Pekinger Journalisten.

Geplant sind täglich mindestens zehn Berichte, die sowohl aus Frankfurt als auch aus China und anderen Ländern stammen werden, dazu ein Newsticker und Bilder.

Das Nachrichtenportal der taz zur Frankfurter Buchmesse 2009 finden Sie ab Dienstag, den 13. Oktober unter www.buchmesse.taz.de.

Rückfragen beantwortet: Reiner Metzger, taz Chefredaktion, Rudi-Dutschke-Str. 23, 10969 Berlin, Tel. (030) 259 02 114, metzger@taz.de.

20. September 2009

Die Gewinnerinnen des  taz Panter Preises 2009: Jessica Groß und Bettina Theresa Ismair

(Berlin) Die Gewinnerinnen des taz Panter Preises 2009 stehen fest:  Auf einer großen Benefiz-Veranstaltung am vergangenen Samstag, 19.9.2009 in der Komischen Oper Berlin wurden die Preisträgerinnen verkündet  und für ihr Engagement geehrt. Die Preise sind mit jeweils 5.000 Euro dotiert, der eine Preis wird von den LeserInnen der taz verliehen, der andere von einer Prominenten-Jury unter Vorsitz von taz-Chefredakteurin Ines Pohl.

Der taz Panter Preis ist ein Projekt der Panter Stiftung.

Den Preis der Jury erhält Bettina Theresa Ismair aus dem bayrischen Markt Schwaben. Die Münchnerin kümmert sich mit der Initiative Offenes Haus – Offene Herzen um Asylbewerberfamilien und vor allem um die Kinder und macht sich für deren Integration stark. „Ehrenamt fängt mit einem Gefühl an, mit dem Instinkt, nicht mit dem Verstand,“ sagte Laudator Rufus Beck in seiner Rede in der Komischen Oper Berlin. Frau Ismair dankte mit einem Zitat des Bayern Karl Valentin: „Fremd ist der Fremde nur in der Fremde.“ Sie nimmt über das Preisgeld hinaus weitere 3.000 Euro mit nach Hause, die eine anonyme Spenderin noch am Abend für das kranke Kind einer von Ismaier betreuten Familie gestiftet hatte.

Auch der LeserInnen Preis 2009 ehrt eine Frau, die sich für Migranten stark macht. Die  Berliner Ärztin Jessica Groß kümmert sich seit  13 Jahren um die medizinische Versorgung von Menschen ohne gültige Papiere und vermittelt sie  an Ärzte und Krankenhäuser. In ihrer Laudatio stellte die Journalistin Bettina Böttinger heraus, welchen wichtigen sozialen und menschlichen Beitrag Groß und die mit ihr ehrenamtlich arbeitenden Mediziner leisten. Die Preisträgerin stellte ihre Kolleginnen vom Medibüro Berlin vor und verwies auf die Notwendigkeit eines Anonymisierten Krankenscheins: „Wir müssen uns mit unserer Arbeit eines Tages selbst überflüssig machen.“

Weitere Informationen zum taz Panter Preis und Porträts aller Nominierten finden Sie unter www.taz.de/panter.

Fotoanfragen und Rückfragen beantwortet: Anja Mierel, taz Abt. Werbung und Öffentlichkeitsarbeit, Rudi-Dutschke-Str. 23, 10969 Berlin, Tel.  (030) 259 02 137.

14. August 2009

taz-Veranstaltung / Podiumsdiskussion zum Boykott der Leichtathletik-WM in Berlin

Die taz hat die Leichtathletik-WM in Berlin zum Anlass genommen, auf die immensen Auflagen hinzuweisen, denen Journalisten vor der Akkreditierung zu Großveranstaltungen unterworfen werden. Die taz lehnt diese zunehmende Einschränkung der freien Arbeit von Journalisten ab und boykottiert die gesamte Berichterstattung.

Für Donnerstag, den 20. August lädt die taz von 14 bis 16 Uhr zur Podiumsdiskussion ins taz-Cafe. Gemeinsam mit VertreterInnen anderer Medien soll diskutiert werden, wie gegen diese Einschränkungen vorgegangen werden kann. Mit dabei sind die "Welt", die "Süddeutsche Zeitung", die "Berliner Zeitung", der "Tagesspiegel" sowie DJV-Chef Michael Konken.

Aus der Perspektive betroffener SportlerInnen berichten Dieter Baumann, Olympiasieger 1992, und Dr.med. Heidi Schüller, die bei den Spielen 1972 in München den olympischen Eid sprach.

Termin: Donnerstag, den 20. August 2009, 14 Uhr

Ort: taz-Café, Rudi-Dutschke-Str. 25, 10969 Berlin, Eintritt frei

Wir laden Sie herzlich zu dieser Veranstaltung ein und freuen uns über einen Programmhinweis oder Berichterstattung.

11. August 2009

Die taz boykottiert Berichterstattung über Leichtathletik-Weltmeisterschaft

Kein Ereignis ist wichtig genug, um für eine Berichterstattung die Grundregeln der Pressefreiheit zu verraten. Deshalb hat sich die in Berlin erscheindene tageszeitung (taz) entschieden, über die Leichtathletik-Weltmeisterschaft, die am 15. August in Berlin beginnt, nicht zu berichten.

Wie schon bei der Fußball WM 2006, müssen JournalistInnen, um eine Akkreditierung für die WM zu bekommen, einer umfassenden Überprüfung ihrer persönlichen Daten zustimmen. Genutzt werden dabei Datensammlungen der Polizei des Bundes und der Länder bis hin zu Informationen des Verfassungsschutzes sowie des Bundesnachrichtendienstes.

Die taz versteht das als massiven Eingriff in das Gebot der Pressefreiheit. Wenn ein Journalist nachweisen kann, dass er ein Journalist ist, hat er das Recht seiner Arbeit nachzugehen. Jegliche Einschränkungen sind aus guten Gründen nicht geboten.

Die Datenerhebung wird nicht nur zu einer rechtswidrigen Auflage gemacht, um eine Arbeitsgenehmigung im Olympiastadion zu bekommen. Dazu kommt, dass privaten Unternehmen, jetzt dem Berlin Organising Committee (BOC), bei der Fußball WM der FIFA, die Daten der Sicherheitsbehörden zur Verfügung gestellt werden. Es sind dann schließlich diese Privatunternehmen die entscheiden, wem es erlaubt wird, das Stadion zu betreten und wem nicht. Auch dafür gibt es keinerlei Rechtsgrundlage.

Diese so genannten Zuverlässigkeitsprüfungen sind ein weiterer Beleg dafür, dass unter dem Deckmäntelchen Sicherheit die Rechte von JournalistInnen immer weiter eingeschränkt werden. Nachdem die Überwachung von Telefon- und Internetdaten deutlich ausgeweitet wurde, werden Pressevertreter bei Großveranstaltung offensichtlich immer häufiger gezwungen, einem Personencheck zuzustimmen, wenn sie ihre Arbeit machen wollen.

Dieses Spiel macht die taz nicht mit.

07. Mai 2009

"Verhältnisse lassen sich ändern."

taz Panter Preis 2009 - HeldInnen des Alltags gesucht

Seit 2005 zeichnet die taz mit dem taz Panter Preis Menschen aus, die sich sozial, politisch oder einfach nur menschlich für andere engagieren. Sie sind gegen politische und gesellschaftliche Mißstände aktiv und vollbringen große Taten – häufig im Verborgenen. Mit ihrem meist ehrenamtlichen Engagement leisten sie einen wichtigen Beitrag für die Zivilgesellschaft.

Der taz Panter Preis holt diese Menschen und ihre Anliegen auf die Bühne und sorgt für Öffentlichkeit und Anerkennung.

 

Ab sofort bis zum 24. Mai können wieder Kandidatinnen und Kandidaten vorgeschlagen und Bewerbungen für den taz Panter Preis 2009 eingereicht werden.

Die nominierten KandidatInnen werden ab dem 20. Juni mit einer Reihe von Porträts in der taz vorgestellt.

 

Der taz-Panterpreis ist mit zweimal 5.000 Euro dotiert und wird am 19. September 2009 in einer festlichen Benefiz-Veranstaltung in der Komischen Oper Berlin verliehen.

 

GewinnerInnen des taz Panter Preises 2008 waren der Gentechnikgegner und „Feldbefreier“ Michael Grolm (LeserInnenpreis), Mariam Notten, die Schulen in Afghanistan baut und Julius Deutsch, der an IT- Lösungen für Schwerstbehinderte tüftelt (beide Jurypreis).

 

Weitere Informationen erhalten Sie unter www.taz.de/panter. Hier können auch Vorschläge eingereicht werden.

 

Kampagnenmotive und anderes Bildmaterial erhalten Sie bei: die tageszeitung, Anja Mierel, Rudi-Dutschke-Str. 23, 10969 Berlin; panter@taz.de

16. März 2009

30 JAHRE taz - neues taz-Layout und sonntaz

Berlin (taz). Zu ihrem 30. Geburtstag erscheint die Berliner tageszeitung ab Samstag, 18. April 2009, in einem komplett renovierten Layout und mit der neuen Wochenendausgabe, der "sonntaz". Am Wochenende erscheint die taz künftig durchweg farbig und mit zwei Teilen, einem 12-seitigen Nachrichtenteil, der die abgelaufene Woche beschließt -- und der 20-seitigen "sonntaz", die mit Geschichten, Gesprächen und Reportagen in die kommende Woche weist. Für die Erweiterung ihres Angebots hat die taz zwei redaktionelle Stellen geschaffen.

06. März 2009

30 JAHRE taz – Einladung zur Presskonferenz

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Kolleginnen und Kollegen, Die taz wird 30 Jahre alt. Aus diesem Anlass machen wir uns, unseren Freundinnen und Freunden zum Geburtstag mit einem Kongress ein besonderes Geschenk:

¿Tu was! Freiheit & Utopie, der Kongress zu 30 Jahre taz wird das Berliner Haus der Kulturen der Welt vom 17. bis 19. April 2009 wieder zur Kongresshalle machen.

Die tageszeitung wird ermöglicht durch

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