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Der vertikale Garten für daheim

Foto: Philippi

Gut ist, dass immer mehr Leute im Grün-Vogueing sind, soll heißen: auf der grünen Welle reiten und die Erde retten wollen. Kann man Geld mit verdienen, das hat sich herumgesprochen. Die Kreativen sind Vorreiter dieser Bewegung, und natürlich sind auch die ArchitektInnen und DesignerInnen am Werk: Fassadenbegrünung, auch vertical gardening genannt, ist ihre Idee für die Zukunft.

Aber nicht alles, was so ent­worfen wird, ist der große Wurf. Der „GREEN Wandgarten“ vom Design­label Philippi – eine Stahlplatte, an der drei Pflanzenübertöpfe magnetisch in beliebiger Anordnung befestigt werden können (von ­www.philippi.com) – ist schön, aber für echte Pflanzenliebhaber und Weltretter kaum brauchbar. Warum? Die Töpfe sind viel zu klein. Da passen nur Minikakteen rein oder Setzlinge, die man im Frühjahr zieht. Aber kein Beinbruch: Das Objekt bietet andere Möglichkeiten. Bei mir liegen jetzt Schlüssel, Briefe und sonstiger Krimskrams in den Töpfen. Waltraud Schwab