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was macht die bewegung?

Samstag, 7. April

Rostock | Kein Raum für Nazis

Seit Frühjahr 2014 sind die Neofaschist*innen der „Identitären“ in Mecklenburg-Vorpommern aktiv. Sie füllten die Führungsebene der Organisation und seit Oktober 2016 ist eines der bundesweit bedeutendsten logistischen Kernzentren in Rostock im Auf- und Ausbau. Die Initiative „Résistance – Keine Identitären-Zentrale in Rostock“ ruft zur Demo gegen diese Bundeszentrale im Rostocker Bahnhofsviertel auf. „Kein Raum für Nazis – Zentrale der Identitären dichtmachen“, 14.30 Uhr, Start am Rostocker Hauptbahnhof, Konrad-Adenauer-Platz 1.

Sonntag, 8. April

Berlin | 6. Jahrestag: Burak Bektaş unvergessen

Gedenkdemo anlässlich des 6. Todestags von Burak, der mitten in Neukölln von einem Unbekannten ermordet wurde. Nach der Demo wird eine zwei Meter hohe Skulptur aus Bronze in unmittelbarer Nähe des Tatorts enthüllt. Burak Bektaş unvergessen – Aufklären und Gedenken! 14 Uhr, Demonstration zum Gedenkort, Start U-Bahnhof Britz Süd, danach ab 15 Uhr Einweihung der Skulptur am Gedenkort Rudower Straße/Möwenweg.

Dienstag, 10. April

Leipzig | Marxismus

Ist es allein den Gesetzen des Kulturbetriebs geschuldet, dass die Jubiläen prominenter Persönlichkeiten und Ereignisse nachgerade zwanghaft stets aufs Neue aufbereitet werden? Wird deshalb derzeit anscheinend mehr über Marx gesprochen, als dass sein Werk konsultiert würde? Ist Marx – wie Luther – endgültig zur historischen Figur geworden? „Beschädigte Freiheit – ein Dialog anlässlich Marx’ 200. Geburtstag“. 18.30 Uhr, Conne Island, Koburger Straße 3.

Mehr Termine und die Möglichkeit, selbst welche hinzuzufügen, gibt es unter www.taz.de/bewegung

Der drohende Erfolg der AfD bei den kommenden Landtagswahlen zeigt, wie stark rechtsextreme Kräfte inzwischen geworden sind. Gerade jetzt braucht es Zusammenhalt und Solidarität. Auch und vor allem mit den Menschen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit "Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen