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Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hat die Debatte über eine Masern-Impfpflicht ausdrücklich begrüßt. Ihm gehe es dabei insbesondere um den Gesundheitsschutz von Kindern in Gemeinschaftseinrichtungen, sagte eine Sprecherin des Ministers am Montag in Berlin. Konkrete Vorschläge werde Spahn im Mai vorlegen. Ob eine Ausweitung auf andere Krankheiten wie Mumps und Röteln vorgesehen ist, beantwortete das Ministerium nicht. Seit der brandenburgische Landtag sich vergangene Woche für die Einführung einer Masern-Impfpflicht ausgesprochen hat, diskutieren Politiker und Ärzteverbände über eine Neuregelung. Am Wochenende machten sich Bundesfamilienministerin Giffey (SPD) und SPD-Vorsitzende Nahles für Pflichtimpfungen stark. (epd)