Nigeria: Mindestens 43 Tote bei Angriffen
Bei Angriffen bewaffneter Gruppen auf Dörfer im Bundesstaat Sokoto im Nordwesten Nigerias sind am Pfingstwochenende mindestens 43 Menschen getötet worden. 25 Tote gab es laut Polizei bei Überfällen auf vier Dörfer im Distrikt Rabah in der Nacht zu Sonntag, 18 weitere bei einem Angriff auf das Dorf Satiru nahe der Grenze zu Niger. Es seien große Mengen Vieh geraubt worden. Nigerias Präsident Muhammadu Buhari, der erst zehn Tage zuvor seine zweite Amtszeit angetreten hatte, erklärte am Montag, er sei „schockiert“ und „traurig“. Die Bevölkerung Nordwestnigerias wirft der Regierung seit Längerem vor, zu wenig gegen die Unsicherheit in diesem Landesteil zu tun. (afp, taz)
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