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live Israel und USA im Krieg mit IranNato fängt laut Türkei eine Rakete aus Iran ab

Spanien erneuert seine Absage an den Krieg. Israel startet weitere Angriffe auf Iran und Libanon. Aktuell keine Gefahr durch Radioaktivität.

Rauch über Beirut nach einem israelischen Angriff auf die südlichen Vororte der libanesischen Hauptstadt am Donnerstag Foto: Mohamed Azakir/reuters

🐾 13.10 Uhr: Spanien gegen US-Angriff auf Iran: Widerstand siempre

taz | Spanien kritisiert den Krieg gegen Iran und erntet damit Trumps Zorn. Es ist nicht das erste Mal, dass das Land den USA die Stirn bietet, berichtet taz-Korrespondent Reiner Wandler aus Madrid.

12.55 Uhr: Iranische Medien: Zahl der Toten auf 1045 gestiegen

rtr | Die Zahl der Toten ‌im Iran seit Beginn der israelisch-amerikanischen Angriffe ist auf 1045 gestiegen. Das berichten staatliche ‌iranische Medien.

12.50 Uhr: Türkei: Nato fängt Rakete aus dem Iran ab

ap | Die Luftabwehr der Nato hat nach Angaben der Türkei eine vom Iran abgefeuerte ballistische Rakete abgefangen. Das Geschoss sei gestoppt worden, ehe es den türkischen Luftraum erreicht habe, hieß es am Mittwoch vom türkischen Verteidigungsministerium.

12.45 Uhr: Kanadas Premierminister sieht zerfallende Weltordnung

ap | Der kanadische Premierminister Mark Carney hat den Iran-Krieg als extremes Beispiel für eine zerfallende Weltordnung beschrieben. „Geostrategisch betrachtet, agieren Hegemonen zunehmend ohne Einschränkung oder Respekt für internationale Normen oder Gesetze, während andere die Konsequenzen tragen“, sagte Carney am Mittwoch bei einer Rede vor einer Denkfabrik in Sydney. „Jetzt werden die Extreme dieser Störung in Echtzeit im Nahen Osten ausgetragen.“

Carney sagte, dass Kanada Bemühungen unterstütze, den Iran daran zu hindern, an eine Atomwaffe zu gelangen und den internationalen Frieden zu gefährden.

🐾 12.30 Uhr: Türkische Journalisten zwischen den Fronten

taz | Zwei türkische CNN-Journalisten wurden aus unklaren Gründen in Tel Aviv verhaftet. Die Stimmung zwischen der Türkei und Israel ist extrem angespannt, berichtet Wolf Wittenfeld aus Istanbul.

12.15 Uhr: Atomenergiebehörde: Derzeit im Iran keine Gefahr durch Radioaktivität

rtr | Nach Angaben der ‌internationalen Atomenergiebehörde IAEA konnten bislang keine Schäden an iranischen Einrichtungen entdeckt werden, ‌in denen spaltbares Material aufbewahrt wird. Deswegen bestehe derzeit auch nicht die Gefahr der Freisetzung von Radioaktivität. Gleichwohl gebe es sichtbare Schäden an Gebäuden der Atomanlagen in Isfahan und Natans. Erklärtes Ziel der USA und Israel ist es, die iranischen Atomanlagen unbrauchbar zu machen.

11.05 Uhr: Erste Maschine mit Franzosen aus Golfregion in Paris gelandet

afp | Ein erstes Flugzeug mit Französinnen und Franzosen, die wegen des Iran-Kriegs in der Golfregion blockiert waren, ist in Paris gelandet. Die Maschine, die im Oman gestartet war, kam am frühen Morgen am Pariser Flughafen Charles de Gaulle an, wie ein AFP-Reporter berichtete. An Bord seien etwa 100 Menschen gewesen, die das französische Außenministerium als schutzbedürftig eingestuft habe, unter ihnen Teilnehmer einer Ferienfreizeit, Kinder und schwangere Frauen, sagte die für die im Ausland lebenden Franzosen zuständige beigeordnete Ministerin Éléonore Caroit. Sie kündigte weitere Flüge dieser Art an, „damit so viele Franzosen wie möglich sicher zurückkehren können“, sagte sie. Rund 400.000 französische Staatsangehörige befinden sich in den etwa fünfzehn vom Konflikt betroffenen Ländern, erklärte die Ministerin.

11.04 Uhr: Iranischer Justizchef droht Landsleuten

ap | Der iranische Justizchef Gholam-Hussein Mohseni-Edschehi hat Landsleuten gedroht, die die US-israelischen Angriffe auf die Islamische Republik mit Worten oder Taten unterstützen. „Wer etwas sagt oder tut, was dem Willen Amerikas und des zionistischen Regimes entspricht, steht auf der Seite des Feindes und muss nach revolutionären, islamischen Prinzipien und im Einklang mit den Gesetzen der Kriegszeit behandelt werden“, erklärte er in einer Rede, die im Staatsfernsehen übertragen wurde. Die Kooperation mit einem „Feind“ kann bei einer Verurteilung im Iran mit dem Tode bestraft werden.

10.59 Uhr: Lufthansa: Evakuierungsflug landet am Donnerstagmorgen

dpa | Der erste Evakuierungsflug im Auftrag der Bundesregierung wird nach Angaben der Lufthansa am frühen Donnerstagmorgen in Frankfurt landen. Der Jet vom Typ Airbus A340-300 soll demnach gegen Mitternacht in Omans Hauptstadt Maskat starten. Die Maschine hat in der Konfiguration der Lufthansa 279 Passagiersitze. Für diesen ersten Evakuierungsflug der Regierung in der aktuellen Nahost-Krise sollten nach den Worten von Bundesaußenminister Johann Wadephul besonders verwundbare Gruppen ausgewählt werden, wie Schwangere, Kranke oder Kinder. Weitere Flüge seien in den kommenden Tagen geplant. Die übliche Flugzeit zwischen Maskat und Frankfurt beträgt zwischen sieben und acht Stunden.

10.57 Uhr: Drohnenangriff in Irak

dpa | Der Krieg mit dem Iran wirkt sich weiterhin auf den benachbarten Irak aus. Am US-Militärstützpunkt in Nähe des Flughafens der Hauptstadt Bagdad schlug heute eine Drohne ein, wie örtliche Medien unter Berufung auf Sicherheitskreise berichteten. Schäden habe es nicht gegeben. Eine mit Teheran verbündete Miliz beanspruchte heute auch einen Drohnenangriff auf eine US-Basis in Erbil in der Kurdenregion für sich. Zudem habe sie in Erbil ein Hotel angegriffen, in dem US-Soldaten untergebracht seien.

10.50 Uhr: Saudi-Arabien: Versuchter Drohnenangriff auf Aramco-Raffinerie Ras Tanura

rtr | Auf die Raffinerie Ras Tanura des Ölkonzerns Saudi Aramco ‌hat es nach Angaben des saudi-arabischen Verteidigungsministeriums einen versuchten Angriff gegeben. Ersten Erkenntnissen zufolge sei die Attacke mit einer Drohne ausgeführt worden, teilt ein Sprecher mit. Es seien keine Schäden gemeldet worden.

10.45 Uhr: Spaniens Regierungschef antwortet Trump: „Nein zum Krieg“

dpa/afp | Spaniens Regierungschef Pedro Sánchez hat mit einem „Nein zum Krieg“ auf die Kritik von US-Präsident Donald Trump an dem Widerstand des Nato-Landes gegen den israelisch-amerikanischen Angriff auf den Iran reagiert. In einer TV-Ansprache forderte er die USA, Israel und den Iran erneut zu einer sofortigen Einstellung der gegenseitigen Angriffe auf. Die Gewalt müsse enden, „bevor es zu spät ist“, sagte Sánchez.

Es sei „naiv zu glauben, dass blinder und unterwürfiger Gehorsam Führung bedeutet“, warnte Sánchez im Hinblick auf Drohungen Trumps. Es gehe um die Achtung des Völkerrechts, „das uns alle, insbesondere die Zivilbevölkerung, schützt.“ Zu glauben, die Welt könne ihre Probleme nur mit Bomben lösen, sei ein Irrtum.

Trump hatte Spanien am Dienstag wegen seiner fehlenden Unterstützung im Iran-Krieg mit einem kompletten Handelsstopp gedroht. Die Linksregierung von Ministerpräsident Sánchez hatte den USA zuvor nicht erlaubt, in Spanien gelegene Luftwaffenstützpunkte für den Krieg gegen den Iran zu nutzen.

10.25 Uhr: Pentagon gibt Identität von getöteten US-Soldaten bekannt

afp | Vier Tage nach dem Beginn der US-israelischen Angriffe auf den Iran hat das Verteidigungsministerium in Washington die Identität von 4 der 6 bislang getöteten US-Soldaten bekannt gegeben. Die 3 Männer und eine Frau im Alter zwischen 20 und 42 Jahren hätten einer Einheit aus dem US-Bundesstaat Iowa angehört und seien in Kuwait im Einsatz gewesen, teilte das Pentagon am Dienstag mit. Laut dem Ministerium wurden die Reservisten in Port Schuaiba in Kuwait bei einem Drohnenangriff im Zuge des Iran-Kriegs getötet. US-Medien veröffentlichten Bilder der Getöteten. Die Identität der 2 weiteren bislang getöteten US-Soldaten ist bislang offiziell nicht bekannt.

10.20 Uhr: U-Boot-Angriff auf ein iranisches Schiff ‌vor der Küste Sri Lankas

rtr | Nach einem U-Boot-Angriff auf ein iranisches Schiff ‌vor der Küste Sri Lankas werden mindestens 101 Menschen vermisst. Zudem seien 78 Personen verletzt worden, erfährt die Nachrichtenagentur Reuters aus Kreisen der sri-lankischen Marine und des Verteidigungsministeriums.

10.15 Uhr: Brüssel sichert Spanien Unterstützung zu

afp | Vor dem Hintergrund des Streits zwischen US-Präsident Donald Trump und dem spanischen Regierungschef Pedro Sánchez wegen des Iran-Kriegs hat die EU-Kommission Spanien ihre Unterstützung zugesichert. Brüssel werde „sicherstellen, dass die Interessen der Europäischen Union gewahrt werden“ und stehe in „Solidarität“ mit allen Mitgliedstaaten, teilte ein Sprecher am Mittwoch mit. Die Kommission sei „im Rahmen der gemeinsamen Handelspolitik bereit zu handeln“. Trump drohte Spanien am Dienstag wegen seiner fehlenden Unterstützung im Iran-Krieg mit einem kompletten Handelsstopp. Die Linksregierung von Ministerpräsident Sánchez hatte den USA zuvor nicht erlaubt, in Spanien gelegene Luftwaffenstützpunkte für den Krieg gegen den Iran zu nutzen.

10.14 Uhr: Berater von Chamenei: Iran wird nicht verhandeln

afp | Ein hochrangiger Berater des bei US-israelischen Angriffen getöteten obersten iranischen Führers Ayatollah Ali Chamenei hat Verhandlungen mit den USA ausgeschlossen. Mohammed Mochber sagte am Mittwoch im Staatsfernsehen, dass der Iran „kein Vertrauen in die Amerikaner“ habe und dass es „keine Basis für jegliche Verhandlungen“ mit den USA gebe. „Wir können den Krieg so lange fortsetzen, wie wir wollen“, fügte er hinzu.

🐾 10.00 Uhr: Neuer Chef der Revolutionsgarden im Iran: Wahnhafter Israelhass

taz | Ahmad Vahidi ist der neue Kopf der mächtigen Iranischen Revolutionsgarden. Er ist ein Hardliner im Geiste des getöteten Ajatollahs Chamenei. taz-Autor Ali Sardzadeh hat ihn porträtiert.

🐾 10.00 Uhr: Auswirkungen des Iran-Kriegs auf die Ukraine

taz | In der Ukraine werden Ängste laut, der Krieg in Nahost könnte sich auf Waffenlieferungen auswirken. Selenskyj bietet die Entsendung von Drohnenexperten an. Ein Bericht von taz-Redakterin Barbara Oertel.

09.55 Uhr: Reiche: Bei Öl und Gas keine Knappheit

rtr | Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche betont, es ‌gebe in Deutschland keine Knappheiten bei Öl und Gas. Es gebe zwar Preisausschläge an den Märkten wegen des Krieges in Nahost, aber kein Mengenproblem, sagt die CDU-Politikerin in München. „Die Lage bleibt volatil.“ Die Bundesregierung gehe nicht unvorbereitet in die Situation und habe Instrumente zum Handeln. Es gebe aber noch keinen Anlass, sie auch einzusetzen.

09.54 Uhr: Kanadischer Premier: Angriffe anscheinend völkerrechtswidrig

afp | Die US-israelischen Angriffe auf den Iran sind nach den Worten des kanadischen Premierministers Marc Carney „dem ersten Anschein nach“ völkerrechtswidrig. Er sei aber weder Jurist noch Völkerrechtsexperte, über die Frage müssten daher andere urteilen, sagte Carney weiter am Mittwoch bei einem Besuch in Australien. Prinzipiell befürworte die kanadische Regierung Schritte, die zu einem Regierungswechsel in Iran führten, das der „größte Verursacher von Instabilität und Terror“ im Nahen Osten sei, fügte Carney bei einer vor der Politik-Denkfabrik Lowy Institute in Sydney hinzu. Er bedauere, dass die USA und Israel im Iran gehandelt hätten, ohne „die UN oder Verbündete wie Kanada mit einzubeziehen“. Kanada rufe zu einer „schnellen Deeskalation“ auf und sei dazu bereit, dieses Ziel zu unterstützen. Carney ist bereits mehrfach mit US-Präsident Donald Trump aneinandergeraten. Trump hat mehrfach damit gedroht, Kanada zu annektieren. Zudem belegte er das Nachbarland mit hohen Zöllen.

09.50 Uhr: Israel meldet Kampfflugzeug-Abschuss

dpa/taz | Die israelische Armee teilte mit, ein israelischer Kampfjet des Typs F-35 (Adir) habe ein iranisches Trainingsflugzeug des Typs Jak-130 am Himmel über Teheran abgeschossen. Dies sei der „erste Abschuss eines bemannten Kampfflugzeugs durch einen F-35 „Adir“-Kampfjet in der Geschichte“.

09.49 Uhr: Dieselpreis springt über die 2-Euro-Marke

dpa | Der Dieselpreis ist infolge der Verwerfungen des Iran-Krieges auf mehr als zwei Euro geklettert. In der morgendlichen Preisspitze um 7.15 Uhr ermittelte der ADAC einen bundesweiten Durchschnittspreis von 2,054 Euro pro Liter. Im Tagesverlauf kann er allerdings auch wieder fallen – um 8.30 Uhr waren es noch 1,991 Euro. An normalen Tagen sind Benzin und Diesel morgens in der Regel mehr als 10 Cent teurer als am Abend. Zuletzt hatte der schnelle Anstieg diese Entwicklung aber zumindest teilweise überlagert. Auch Superbenzin der Sorte E10 legte deutlich zu und kostete in der morgendlichen Spitze 1,995 Euro pro Liter. Der Anstieg fiel aber nicht ganz so stark aus wie beim Dieselpreis, der dem ADAC zufolge deutlich sensibler auf Krisen reagiert.

09.46 Uhr: Europäische Börsen leicht im Plus, Kurstalfahrt in Asien

afp | Nach teils deutlichen Einbußen an den beiden Vortagen wegen des Iran-Krieges haben die europäischen Börsen am Mittwochmorgen wieder leicht ins Plus gedreht. Nach Handelsbeginn notierten die Leitindizes in Frankfurt am Main und Paris um gut 0,4 Prozent höher, in Mailand ging es um gut 0,2 Prozent aufwärts und in London leicht um rund 0,1 Prozent. An den asiatischen Börsen hatte es zuvor hingegen deutliche Kursverluste gegeben: Insbesondere im südkoreanischen Seoul kam es am Mittwoch zu teils panikartigen Verkäufen, der Leitindex Kospi sackte um mehr als zwölf Prozent ab, wobei sich Anlegerinnen und Anleger insbesondere von im Zuge des Booms bei Künstlicher Intelligenz (KI) aufgebauten Technologiepositionen trennten.

09.00 Uhr: Dobrindt sieht Sicherheitslage in Deutschland unverändert

rtr | Die Sicherheitslage in Deutschland habe sich nicht wesentlich verändert, sagt Bundesinnenminister Alexander Dobrindt im ZDF. Deutschland sei weiterhin einer „abstrakten Gefährdung“ ausgesetzt, erklärt der CSU-Politiker. Den Behörden seien keine konkreten Anschlagspläne bekannt. Die Nachrichtendienste arbeiteten eng zusammen.

08.55 Uhr: Kuwait: Elfjähriges Mädchen durch Trümmerteile getötet

afp | Im mehrfach von iranischen Angriffen getroffenen Kuwait ist nach offiziellen Angaben ein elfjähriges Mädchen durch herabfallende Trümmerteile getötet worden. Wiederbelebungsversuche im Rettungswagen seien vergeblich gewesen, das Kind sei nach seiner Ankunft im Krankenhaus an seinen Verletzungen verstorben, erklärte das kuwaitische Gesundheitsministerium am Mittwoch.

Nach Beginn des Kriegs Israels und der USA gegen den Iran hatte Teheran Städte und Infrastruktureinrichtungen in mehreren Golfstaaten attackiert.

08.45 Uhr Frankreich evakuiert seine Staatsbürger

rtr | Frankreichs Außenminister Jean-Noel Barrot kündigt mehrere Rückholflüge für französische Staatsbürger im Nahen Osten an. Geplant seien Flüge aus den Vereinigten Arabischen Emiraten, Ägypten und Israel, sagt Barrot dem Sender France 2. Zu der genauen Zahl der Passagiere äußert er sich nicht. In der Region halten sich derzeit rund 400.000 französische Staatsbürger auf.

08.40 Uhr: Heftige Explosionen in Teheran

rtr | In der iranischen Hauptstadt Teheran sind heftige Explosionen zu hören. Das melden staatliche Medien.

08.20 Uhr: Staatsbegräbnis für Chamenei soll am Mittwochabend beginnen

afp | Der Iran wird nach Angaben von Staatsmedien ab Mittwochabend ein dreitägiges Staatsbegräbnis für den bei US-israelischen Luftangriffen getöteten obersten iranischen Führer Ayatollah Ali Chamenei abhalten. Gläubige könnten Chamenei ab 22.00 Uhr (19.30 Uhr MEZ) in der großen Imam-Chomeini-Moschee in Teheran die letzte Ehre erweisen, berichtete die iranische Nachrichtenagentur Irna am Mittwoch unter Berufung auf eine Erklärung des Islamischen Koordinierungsrates für Entwicklung.

Der 86-jährige Chamenei war am Samstag am ersten Tag der US-israelischen Luftangriffe auf den Iran getötet worden. Er hatte das Land seit 1989 geführt. Chamenei soll in seiner Geburtsstadt Maschhad, der zweitgrößten Stadt des Iran, beigesetzt werden.

08.10 Uhr: Iran meldet Abschuss von 40 Raketen auf israelische und US-Ziele

afp | Die iranischen Revolutionsgarden haben nach eigenen Angaben mehr als 40 Raketen auf Ziele Israels und der USA abgefeuert. Es handle sich um die 17. Angriffswelle der „Operation Ehrliches Versprechen“, hieß es in einer am Mittwoch im Staatsfernsehen verlesenen Erklärung der Revolutionsgarden, in der keine weiteren Angaben gemacht wurden. Der Angriff sei vor „ein paar Stunden“ erfolgt.

08.05 Uhr: Israel meldet Angriffe auf Dutzende Ziele im Iran

afp | Die israelische Armee hat am Mittwoch nach eigenen Angaben erneut massive Luftangriffe auf die iranische Hauptstadt Teheran geflogen. Bei der Angriffswelle unter „Anleitung der Geheimdienste“ seien „Dutzende Ziele“ im Iran getroffen worden, darunter „Kommandozentralen des terroristischen iranischen Regimes“ in unterschiedlichen Teilen von Teheran. Ziel seien insbesondere Einrichtungen der „inneren Sicherheit“ des Landes gewesen.

08.05 Uhr: Israel will auch Nachfolger Chameneis töten

ap | „Jeder Führer, der vom iranischen Terrorregime ernannt wird, um den Plan zur Zerstörung Israels fortzusetzen und anzuführen, um die Vereinigten Staaten und die freie Welt und die Länder der Region zu bedrohen und um das iranische Volk zu unterdrücken, wird ein Ziel zur Eliminierung sein“, erklärte Katz.

🐾 08.00 Uhr: „Das Völkerrecht ist kein Wunschkonzert von Professoren“

taz | Der Angriff der USA und Israel ist eindeutig völkerrechtswidrig, sagt Kai Ambos. Das kann auch Merz in Schwierigkeiten bringen, sagt Rechtsprofessor Kai Ambos. taz-Redakteur Stefan Reinecke hat ihn interviewt.

07.40 Uhr: Israel: Stellungen iranischer Basidsch-Milizen angegriffen

dpa | Israel hat bei den massiven Angriffen im Iran nach Militärangaben auch Stellungen der Basidsch-Milizen ins Visier genommen. Es seien „Dutzende Stützpunkte“ der Basidsch-Kräfte angegriffen worden, teilte ein Sprecher der israelischen Armee auf X mit. Kampfjets hätten zahlreiche Geschosse abgeworfen. Die Basidsch-Milizen sind besonders für ihr hartes Vorgehen gegen die Proteste im eigenen Land bekannt.

Auf der Basis von Hinweisen des Militärgeheimdienstes habe die Luftwaffe „eine weitere Angriffswelle durchgeführt, die auf Einrichtungen des iranischen Systems in ganz Teheran abzielte“, hieß es weiter in der Mitteilung. Die Angaben ließen sich nicht unabhängig überprüfen.

07.20 Uhr: Erneut Drohne nahe Flughafen von Bagdad abgeschossen

afp | Nahe dem Flughafen der irakischen Hauptstadt Bagdad ist am Mittwoch erneut eine Drohne abgeschossen worden. Nach Angaben aus Sicherheitskreisen wurde bei dem Vorfall niemand verletzt, es sei kein Sachschaden entstanden. Am internationalen Flughafen von Bagdad befindet sich ein militärischer Bereich, der von US-Beratern genutzt wird. Früher waren dort Truppen der US-geführten Militärkoalition stationiert.

Der Irak hatte zu Beginn des US-israelischen Kriegs gegen den Iran erklärt, es wolle nicht in die Kampfhandlungen hineingezogen werden, wurde jedoch bereits involviert.

07.00 Uhr: Libanon meldet mindestens 11 Tote bei israelischen Angriffen

afp | Im Zuge des Iran-Krieges hat Israel weitere Ziele der pro-iranischen Hisbollah-Miliz im Libanon angegriffen. Bei den Angriffen wurden in der Nacht zum Mittwoch nach libanesischen Angaben mindestens 11 Menschen getötet, die staatliche libanesische Nachrichtenagentur NNA meldete 4 weitere Tote bei einem Angriff im Ostlibanon.

Dem libanesischen Gesundheitsministerium zufolge griff die israelische Armee die zwei Dörfer Aramoun und Saadijat südlich der libanesischen Hauptstadt Beirut an und tötete dabei 6 Menschen. 8 weitere Menschen seien verletzt worden. NNA meldete zudem einen israelischen Angriff auf ein vierstöckiges Gebäude in einem Wohnviertel in der Stadt Baalbek im Osten des Landes. Dabei seien 5 Menschen getötet und 15 weitere verletzt worden. Die Rettungs- und Bergungsarbeiten dauerten an. 3 Menschen würden noch vermisst.

Außerdem berichtete NNA über einen israelischen Angriff auf ein Hotel in dem Beiruter Vorort Hasmieh. Krankenwagen seien im Einsatz, berichtete die Nachrichtenagentur. Es war der erste israelische Angriff auf das mehrheitlich von Christen bewohnte Viertel der libanesischen Hauptstadt seit Beginn des Iran-Krieges.

06.29 Uhr – Iranische Kurden-Milizen haben Insidern zufolge mit den USA über Angriffe auf Sicherheitskräfte im Iran beraten. Ziel sei es, das Militär nach dem Tod von Staatsoberhaupt Ajatollah Ali Chamenei zu schwächen und einen Aufstand zu initiieren, sagen drei mit den Plänen vertraute Personen. Eine Entscheidung sei aber noch nicht gefallen.

05.32 Uhr: US-Militär nennt Namen von 4 getöteten Soldaten

rtr | Das US-Militär gibt die Namen von 4 Soldaten bekannt, die bei ‌einem Drohnenangriff in Kuwait getötet wurden. Die Regierung in Washington warnt zugleich vor weiteren Opfern. Man habe den Abgeordneten mitgeteilt, dass weitere Amerikaner sterben würden, sagt der demokratische Senator Chris Murphy nach einer Unterrichtung durch Regierungsvertreter. Die 4 Soldaten im Alter von 20 bis 42 Jahren starben dem Pentagon zufolge am Sonntag. Insgesamt sind in dem Konflikt bislang 6 US-Soldaten getötet worden.

04.05 Uhr: Großbritannien organisiert die Evakuierung aus dem Oman.

rtr | Großbritannien organisiert die Evakuierung seiner Staatsbürger aus dem Oman. Man arbeite mit Fluggesellschaften an zusätzlichen Kapazitäten ab Maskat, sagt Außenministerin Yvette Cooper am Dienstag im Parlament. Vorrang hätten besonders schutzbedürftige Personen. Ein von der Regierung gecharterter Flug soll am Mittwoch um 19.00 Uhr GMT (21.00 Uhr MESZ) starten. Zudem plane British Airways für Donnerstag einen weiteren Flug. Das Außenministerium warnt britische Staatsbürger jedoch davor, ohne eine direkte Aufforderung zum Flughafen zu fahren. In den Golfstaaten haben sich nach Angaben der Ministerin 130.000 Briten registriert.

01.05 Uhr: US-Botschaft von Drohne getroffen

rtr | Die US-Botschaft in Saudi-Arabien ist nach Angaben aus Sicherheitskreisen von einer mutmaßlich iranischen Drohne getroffen ⁠worden. Dabei sei auch die CIA-Station in der Botschaft beschädigt worden, sagt ein Insider der Nachrichtenagentur Reuters. Es gebe jedoch keine Hinweise darauf, dass die Geheimdiensteinrichtung das eigentliche Ziel gewesen sei. Nach Angaben des saudischen Verteidigungsministeriums trafen zwei ‌Drohnen die Botschaft in der Hauptstadt Riad. Dies habe zu einem begrenzten Feuer ‌und einigen Sachschäden geführt. Die US-Vertretung warnt Amerikaner davor, die Botschaft bis auf Weiteres aufzusuchen. Zudem warnt sie vor unmittelbar bevorstehenden Raketen- und Drohnenangriffen auf die Stadt Dhahran. Der Vorfall ereignet sich vor dem Hintergrund der israelischen Angriffe ‌auf den Iran.

00.46 Uhr: Israel starte neue Angriffe auf Iran

rtr | Israel greift den Iran an. ⁠Das israelische Militär teilt mit, es habe eine breite Angriffswelle ‌gegen Ziele im Iran begonnen. Weitere Einzelheiten nennt die Armee zunächst nicht.

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