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Gesetze gegen digitale Gewalt Schützt Spanien seine Frauen besser?

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Der Fall Collien Fernandes hat Wellen geschlagen und auch hierzulande soll es schärfere Gesetze geben. Kann Deutschland dabei von Spanien lernen?

Es geht um KI-generierte Sexvideos, um Fake-Profile, aber auch um körperliche Übergriffe: Die Moderatorin und Schauspielerin Collien Fernandes hat dies alles erlebt und ihren Fall öffentlich gemacht.

Und seit der Veröffentlichung ihrer Geschichte im Spiegel tobt eine öffentliche Debatte um Strafen bei digitaler sexualisierter Gewalt, um den Umgang mit Demütigung und Gewalt gegen Frauen in der deutschen Öffentlichkeit. Fernandes hat ihren Fall in Spanien zur Anzeige gebracht. Sie und ihr Ex-Partner lebten dort zuletzt – und Spanien hat eine scharfe Gesetzgebung beim Thema Gewalt gegen Frauen.

Hierzulande ist der Fall Fernandes seit Tagen in den Medien, es gibt viel Zuspruch von Politiker:Innen, von Promis und ja auch von Männern, die sich solidarisieren oder zumindest ein Bewusstsein schaffen wollen, dass ein solches männliches Verhalten inakzeptabel ist. Bei einer spontanen Demo am vergangenen Sonntag kamen Tausende Un­ter­stüt­ze­r:in­nen ans Brandenburger Tor. Im Vergleich zu Spanien ist der Aufschrei beim Thema Gewalt gegen Frauen in Deutschland dennoch seit Jahren deutlich leiser.

Macht Spanien es besser?

Welchen Fokus hat die spanische Gesetzgebung? Woher kommt der politische Antrieb der spanischen Regierung, sich seit Jahren gegen Gewalt gegen Frauen zu stellen? Und was kann Deutschland von Spanien lernen? Vor allem auch angesichts dessen, dass Bundesjustizministerin Stefanie Hubig einen Gesetzentwurf voranbringen will, um gegen Gewalt im digitalen Raum vorzugehen.

In der Fernverbindung, dem Korri-Podcast der taz, spricht Tanja Tricarico aus dem Auslandsressort der taz mit Reiner Wandler, dem langjährigen taz-Spanien-Korrespondenten.

Diese Folge wurde aufgezeichnet am 24. März 2026 um 15 Uhr Mitteleuropäischer Zeit.

Fernverbindung – Der Auslands-Podcast der taz erscheint jede Woche auf taz.de und überall, wo es Podcasts gibt.

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