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Trump-Rede zum IrankriegIran soll zurück ins Steinzeitalter gebombt werden

US-Präsident Donald Trump sieht die US-Ziele im Irankrieg fast schon erreicht. Doch nach seiner Rede voller Unklarheiten steigt der Ölpreis wieder an.

Große Aufmerksamkeit für Trumps Rede, die wenig Neues und kaum Konkretes bot Foto: Alex Brandon/ap-Pool/dpa

Aus Washington

Hansjürgen Mai

Der Krieg im Iran soll in wenigen Wochen beendet sein. Dies versprach US-Präsident Donald Trump in einer Ansprache an die Nation am Mittwochabend. Was damit allerdings konkret gemeint sei, ließ er offen. Auch die so wichtige Frage, wer künftig in der Straße von Hormus für Sicherheit sorgen soll, beantwortete Trump nicht wirklich. Er macht nur klar, dass es nicht die USA sein werden, die dort die Führung übernehmen.

Im Großen und Ganzen war Trumps Rede eine aneinandergereihte Kollektion seiner jüngsten Aussagen in den sozialen Medien. Wer also mit einem Feuerwerk gerechnet hatte, wurde enttäuscht. Trotz der vielen weiterhin unbeantworteten Fragen war eins offensichtlich: Trump will nicht, dass die USA einen weiteren langwierigen Krieg im Nahen Osten führen.

„Ich kann heute Abend verkünden, dass wir auf dem besten Weg sind, sämtliche militärischen Ziele in Kürze zu erreichen. Wir werden in den kommenden zwei bis drei Wochen schwerwiegende Angriffe [in Iran] durchführen. Wir werden sie in die Steinzeit zurückversetzen – dorthin, wo sie hingehören“, sagte Trump während seiner Rede im Weißen Haus.

Gleichzeitig verkündete er, dass die USA mit der neuen iranischen Führungsriege verhandeln würden. Etwas, das die Regierung in Teheran bestreitet. Sollte es zu keiner Einigung kommen, dann seien die USA gewillt, die bisherigen Drohungen wahr zu machen und Infrastrukturziele im Energiebereich, wie Kraftwerke oder Ölanlagen, in Iran anzugreifen.

Verhandlungen unklar

Mit wem genau die USA derzeit in Iran verhandeln, ist unklar. Bisher scheint allenfalls die pakistanische Regierung Botschaften zwischen den Führungen der USA und Irans überbracht zu haben. Doch laut Trump ist die neue Führungsriege weniger ideologisch, als dies unter Ali Chamenei der Fall gewesen sein soll.

„Ein Regimewechsel war nicht unser Ziel. Wir haben niemals von einem Regimewechsel gesprochen; dennoch hat ein solcher stattgefunden – bedingt durch den Tod all ihrer ursprünglichen Anführer. Sie sind alle tot. Die neue Gruppe ist weniger radikal und weitaus vernünftiger“, sagte er.

Die Ansprache war eine lautstarke Verteidigung der Militäroperation, die am 28. Februar begann. Trump lobte das US-Militär für dessen Kriegsführung und machte klar, dass in vergangenen 32 Tagen die meisten der selbstgesteckten Ziele entweder erreicht oder übertroffen worden seien.

Warum derzeit trotzdem mehrere tausend US-Soldaten auf dem Weg in den Nahen Osten sind, bleibt weiter offen. Bisher sind 13 amerikanische Soldaten ums Leben gekommen. Sollte es zu einer Bodenoffensive kommen und es dabei weitere US-Opfer geben, dann könnte der bereits jetzt schon unbeliebte Krieg noch mehr Zustimmung in der US-Bevölkerung verlieren.

„Unsere Ziele sind sehr einfach und klar. Die systematische Zerschlagung des Regimes, damit davon keine Bedrohung mehr für Amerika ausgeht“, erklärte Trump.

Lob für Golfstaaten, leise Kritik an Nato

Der US-Präsident legte auch nahe, dass der Krieg, den die USA in Kooperation mit Israel gestartet hatten, ein Zeichen der Wertschätzung für die Verbündeten in der Region darstelle. „Wir sind völlig unabhängig vom Nahen Osten – und dennoch sind wir dort, um zu helfen. Wir müssen nicht dort sein. Wir brauchen ihr Öl nicht. Wir brauchen nichts von dem, was sie haben; doch wir sind dort, um unseren Verbündeten zu helfen“, erklärte Trump.

Außerdem sei ein schwacher Iran auch eine Investition in die Zukunft des eigenen Landes, denn wenn Teheran keine Bedrohung mehr darstelle, dann sei dies positiv für die Sicherheit zukünftiger Generationen in den USA zu bewerten.

Trotz seiner im Vorfeld angekündigten Drohung, das Nato-Bündnis zu verlassen, hielt sich Trumps Kritik an den europäischen Verbündeten in Grenzen. Da viele Partner auf Öl- und Erdgaslieferungen aus den Golfstaaten angewiesen sind, will er, dass diese Länder in der Straße von Hormus künftig für Sicherheit sorgen. „Bringt endlich den Mut auf, den ihr bisher vermissen ließt. Ihr hättet es schon früher tun sollen. … Nehmt euch die Straße von Hormus einfach und schützt sie“, empfahl Trump.

Im Gegensatz dazu sprach er den verbündeten Nahoststaaten, wie Israel, Saudi-Arabien oder Katar, ein Lob aus. Mehr aber war von Trump in seiner knapp 20-minütigen Rede nicht zu hören.

Die Unklarheiten dominieren

Viele Dinge bleiben damit auch einen Monat nach Kriegsbeginn weiter im Unklaren. Falls Trump gehofft hatte, dass er mit seiner Ansprache die Sorgen der US-Bevölkerung, die seit dem Kriegsausbruch mit stark gestiegenen Benzin- und Dieselpreisen zu kämpfen haben, besänftigen könnte, dann darf dies bezweifelt werden.

Die Rede enthielt mehrere Widersprüche und reiht sich damit nahtlos in die bisherigen Aussagen der Regierung ein. Am Ende ist jedoch niemand wirklich schlauer. Keiner weiß, ob die „Epic Fury“ genannte Militäroperation Iran wirklich so sehr geschwächt hat, dass es innerhalb des Landes zu Veränderungen kommen wird, oder ob damit das Mullah-Regime in seinem Widerstand nur noch gestärkt wurde.

Nachdem Trumps Äußerungen über angebliche diplomatische Kontakte mit Teheran die Finanzmärkte in Europa am Mittwoch beflügelt hatten, schossen die Ölpreise nach seiner Ansprache erneut in die Höhe. Der Preis für ein Barrel der Nordseesorte Brent, der am Vortag wieder unter 100 Dollar gefallen war, schoss am Donnerstag um über 5 Prozent auf 106,29 Dollar nach oben.

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27 Kommentare

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  • Es ist eine Tragödie, dass die Amerikaner einen derart ungebildeten, selbstverliebten und unzivilisierten Gangstertypen wie Trump in das Präsidentenamt wählen konnten. Und es ist ebenso eine Tragödie, dass die Israelis einen schlauen, machthungrigen und messianischen Nationalisten und Permanentlügner wie Netanyahu als Ministerpräsidenten wählen konnten. Beide Politiker sind ein Sargnagel für die Demokratie in ihrem jeweiligen Land und eine Gefahr für die ganze Welt. Dass der deutsche Außenminister immer noch sagen kann, Deutschland "stehe fest an der Seite Israels" und habe "identische Interessen mit unseren amerikanischen Partnern" ist skandalös.

  • Wie sagte Trump vor einigen Wochen an das iranische Volk gerichtet: "Hilfe ist unterwegs".







    Und jetzt soll der Iran in die Steinzeit gebombt werden.







    Ist es das was Sie unter Hilfe verstehen..Mr. Trump..??

  • Die älteren unter uns mögen sich erinnern: Der US-General Curtis LeMay wollte Vietnam "in die Steinzeit zurückbombardieren". Das Resultat ist bekannt. Nur Trump glaubt vielleicht, auch diesen Kruieg gewonnen zu haben.

  • Trump möchte keine Iraner mit Raketen, Drohnen, Schiffen, Kommandeuren, die Amerika und Israel hassen.



    Er glaubt, er kann die wegbomben.



    So einfach läuft das aber nicht.



    Die iranische Führung will bei ihrem Anti-USA und Anti-Israel-Kurs bleiben. Vor allem will die iranische Führung die militärischen Möglichkeiten sofort wieder aufbauen, sollte dieser 'Krieg' vorbei sein. Da Trump und Israel dieser FÜhrung demonstriert haben,wie wichtig gute Waffen sind, wird die Neigung des Regimes noch mehr Geld und Personal in diesen Bereich zu investieren, stark ansteigen.



    Allerdings dürfte Trumps Krieg auch Loyalitäten und Abnhängigkeiten gesteigert haben, die Golfstaaten werden - sollte alles so bleiben wie jetzt- einen sehr gefährlichen Nachbarn haben, der alles andere als positiv einstimmbar ist.



    Die Straße von Hormuz ist inzwischen die gefährlichste Meeresstraße der Welt.



    Das bedeutet, dass die USA für viele regionale Staaten noch wichtiger geworden sind.



    Für die Iraner ist das Alles schlechter als vorher, war das Regime angezählt, hat es sich jetzt geschlossen und aufgebaut. Es wird noch mehr gefoltert, hingerichtet und vertrieben werden, die Gesellschaft wird ideologisiert werden.

  • Trump liebt die Steinzeit - hat er doch selbst das Gemüt eines Steinzeitmenschen.

    • @Il_Leopardo:

      "Trump liebt die Steinzeit - hat er doch selbst das Gemüt eines Steinzeitmenschen."



      Damit dürften Sie den meisten Steinzeitmenschen Unrecht tun.

    • @Il_Leopardo:

      Lieber "Leopard",

      die Erfindung des Feuers ist keine Errungenschaft der Neuzeit! Denke bitte auch an die Herstellung von Werkzeugen und die kunstvollen Höhlenmalereien. Deshalb ist es völlig unangebracht, die Steinzeitmenschen mit Trump zu vergleichen; es wäre eine schwere Beleidigung für diese Menschen, die unter den damaligen Voraussetzungen Großes geschaffen haben. Trump "schafft" nichts, außer sich die Taschen zu füllen und die ganze Welt ins Verderben zu stürzen.

  • Fahrig, unentschlossen, konfus, Trump gibt eine furchtbar schlechte Figur ab. Der gesamte Einsatz ist eine völlig sinnlose Aktion, ohne Ziel, es sei denn windige Deals mit den durchdrehenden Märkten.



    Dabei ist es weniger der heillos überforderter POTUS der erstaunt, sondern mehr, dass man dieses irre Theater in den USA scheinbar nahezu widerstandslos über sich ergehen lässt. Immer noch sind tatsächlich 40% der Amerikaner mit der Amtsführung Trumps zufrieden. Ein erstaunlich hoher Wert, angesichts des offensichtlichen Versagen des Präsidenten. Es wäre interessant, welche Mechanismen der Selbsttäuschung dieses völlig absurde Umfrageergebnis erzeugen.

    • @FtznFrtz:

      "Immer noch sind tatsächlich 40% der Amerikaner mit der Amtsführung Trumps zufrieden."



      Außenpolitik findet für sehr viele Amerikaner nur an Bildschirmen statt. Das betrifft sie einfach nicht.

    • @FtznFrtz:

      "Es wäre interessant, welche Mechanismen der Selbsttäuschung dieses völlig absurde Umfrageergebnis erzeugen."



      Es scheint sehr einfach zu sein: 40% 100prozentige Reps, 40% 100prozentige Dems und die 20% Unentschlossenen entscheiden in der Regel die Wahl.



      Damit sind die hohen Zustimmungsraten von 37% für Trump zu erklären. Aber das sind die schlechtesten Werte die ein Präsident der Neuzeit zu diesem Zeitpunkt seiner 2. Amtszeit hatte.

  • Egal was aus den USA im Moment zu hören ist: selbst man grundsätzlich positiv gesinnt ist (Raumfahrt z.B.), wird alles durch die unerträgliche Rhetorik zerstört.

  • Wenn Trump diesen Krieg beenden will muss er - und Netanjahu - einfach nur aufhören zu bomben und Iraner zu töten.

    Wenn er das nicht will, muss er behandelt werden als das, was er ist: ein menschenverachtender Kriegstreiber. Entsprechende klare Ansagen der Merz-Regierung sind leider nicht zu erwarten.

  • Wenn US Präsident Trump in seiner Rede an die Nation droht, Iran in die Steinzeit zurückbomben zu wollen, klingt da Option Einsatzes taktischer A-Bomben an, nicht weil er in Stanley Kubricks Satire Film die NS-Hauptfigur "Dr, Seltsam oder wie ich lernte die A-Bombe zu lieben" 1964 übertreffen will, sondern mit Putin im Ukrainekrieg seit 2022 ein atomares Bedrohungszenario befeuern will, das global darauf sinnt. die Strategie Kalten Krieges 1948-1989 gegenseitig atomarer Abschreckung neu vernetzt für alle Länder in der Welt herbeizuspinnen, dadurch neben der Gas-, Öl monetären Kredit Karussel Maschine seit 1914 Erster Weltkrieg, s. Morels Schrift "Das Gift, das zersört" 1920, die des Handels mit atomwaffenfähig angereichertem Uran anschmeißen will neben Russlands Rosatom über diese Schiene global politische Abhängigkeiten in asymmetrischem Gläubiger-Schuldner Schemas über Generationen zementieren will, Wenn er dann noch Europäer auffordert, Straße von Hormus führend zu sichern, während die USA sich zurückziehen, baut das von Trump unbedacht in EU Druck auf, sich dabei mit China, Indien zu verbünden, die Großteil ihres Öls anders als etwa Deutschland aus der Golfregion beziehen.

  • Die strategische Brillanz des Donald T.:

    Beginne einen Krieg, indem du einen greisen Ajatollah zum Märtyrer machst.

    Um ihn durch seinen Sohn ersetzen zu lassen.

    Lasse den Iran die Straße von Hormuz schließen.



    Definiere dann als neues Kriegsziel, sie wieder zu öffnen.



    Erkläre darauf, du seist nicht zuständig.

    Die Golfstaaten werden dir nicht mehr vertrauen - ihre Öl- und Gasinfrastruktur wird in Trümmer geschossen - und alle Welt wird sehen, dass die mächtigen Vereinigten Staaten keine Chance gegen die Islamische Republik haben.

    So funktioniert Abschreckung.

    Natürlich werden einige amerikanische Öl- und Gasmilliardäre reicher, und die lästige Dubai-Konkurrenz ist zurechtgestutzt.

    Die rohe Intelligenz der Straße ist zumindest effizient darin, amerikanische Soldat:innen für die wirtschaftlichen Interessen einer Minderheit in Gefahr zu bringen.

    Von den vielen zivilen Opfern im Iran, Libanon, Israel und der gesamten Region einmal abgesehen.

    Das scheint eine Form der Brillanz zu sein, die der amerikanische Oberfeldherr virtuos beherrscht.

  • Ich bitte darum, dass Trump und Kim Jong-un an einem Freitagnachmittag zusammen im Aufzug steckenbleiben.

  • Ich fürchte Schlimmes für die Iraner_innen. Dass Trump einfach seinen Hass austobt.- welche Ziele waren das nochmal?



    Den USA täte ein Regimechange wirklich gut!

  • Wollten die USA nicht schon mal ein Land in die Steinzeit zurück bomben?

  • ... Die Verantwortung für den hohen Ölpreis liege beim Iran, sagte Trump. Über die Straße von Hormus teilte er mit, die Meerenge sei Verantwortung anderer Staaten. "Nehmt sie euch einfach, schützt sie, nutzt sie für euch selbst", sagte er. ...

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    Ok, Altersdemenz erwischt fast jeden, doch wenn dazu noch "Wahnvorstellungen" kommen, sollten wir ganz "liebevoll" zu den Betroffenen sein!

    Vergl dazu: (c) Nicht nur zur Weihnachtszeit, H. Böll,1952 (1)

    Doch sollten wir den Menschen, der davon betroffen ist, nicht in Entscheidungspositionen "wählen", den besser so abschirmen, das Er sich ausleben & zufrieden sein kann, ohne den Rest der Welt zu belasten!

    Btw. Nicht nur das U-SAmerikanische Gesundheitssystem scheint bei Nr. 47 zu versagen, das politische System scheint mMn. diesen "armen Mann" massiv zu missbrauchen, um eigene Interessen durchzusetzen!

    Ps. Lasst uns eine Petition starten, Titel: "Freiheit für die Persilente!", denn auch Donald hat ein Anrecht auf einen Ruhestand in Würde! Es ist mMn. unmenschlich, den Mann als "Sprechpuppe" vor Kameras zu stellen & nicht zu verhindern, das er sich so massiv blamiert!

    (1) de.wikipedia.org/w...zur_Weihnachtszeit

  • Mal ganz abgesehen von all den üblichen offensichtlichen Lügen und Widersprüchen in Trumps Rede, der Iran sitzt noch immer auf rund 400 Kg auf 60% angereichertem Uran. Wohl genug für eine kleine zweistellige Zahl an Atombomben. Die weitere Anreicherung auf waffenfähige 90% ist kein besonders großer Schritt mehr. Dass dieser letzte Schritt bislang nicht gegangen wurde dürfte wohl weniger mit technischem Unvermögen erklärbar sein, als damit, dass dem Mullah-Regime klar war, dass er in jedem Fall zum Krieg führen würde. Wenn sie nun aber lernen mussten ohne nukleare Option angegriffen zu werden, was wird wohl das allererste sein was dieses Regime nach Abzug von Trumps Truppen tun wird?

  • Der verrückte König ist höchstselbst für die ökonomischen Probleme sowohl in den USA als auch rund um die Welt verantwortlich. Genauso verantwortlich sind allerdings alle Mitglieder seiner - kann man das noch Regierung nennen oder doch eher "Laienzirkus"? Und letztlich jeder einzelne Wähler dieser … Leute.

  • Der Iran soll in die Steinzeit zurückgebombt werden? Damals hatten manche Menschen einen höheren Intelligentslevel als der derzeitige Führer der "freien" Welt" und - es war deutlich ungefährlicher für alle...

  • Ich lese keine "trump-Artikel" mehr.



    Nur eins ist gewiss:



    Insiderhandel vor nach jeder neuen Ankündigung.



    Es gibt keine andere rationale Erklärung.



    (kommt in ein paar Jahren raus...)

  • Wenn er diesen Krieg beenden will (gute Idee), muss er Saudi-Fossil-Arabien und Netanyahu-Dauerkrieg-Israel endlich in die Schranken weisen.

    • @Janix:

      allerdings!



      Das geht nicht, einfach das Territorium auf Libanon ausdehnen. Todesstrafe - alles völlig inakzeptabel.

  • Ich denke ein wesentliches Ziel dieses Krieges seitens der USA ist den Ölpreis dauerhaft hoch zu halten damit sich die Förderung von Öl und Gas in den USA und auch bei uns in Europa wie bei uns in Reichling noch mehr lohnt. Da wir abhängig von Gas und Öl sind können die Konzerne noch mehr Subventionen erwarten und ihre Gewinne auch auf diese Weise noch weiter auf Kosten von uns Verbrauchern und dem globalen Erdsystem steigern. Dazu passt auch die Absicht der deutschen Bundesregierung die erneuerbaren Energien auszubremsen um unsere Abhängigkeit von Öl und Gas aufrecht zu erhalten.

    • @Michael Darchinger:

      "...ein wesentliches Ziel dieses Krieges... Dazu passt auch die Absicht der deutschen Bundesregierung..."



      Wenn Sie hier einen abgestimmten Plan vermuten, überschätzen Sie die intellektuellen Kapazitäten der Beteiligten vermutlich gewaltig.