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Musikerin über Bewahren und Ankommen„Ich schaffe mir meine eigene Kultur“

Elena Yaqubee kommt aus Afghanistan. Musikmachen hat sie auf der Flucht gelernt. Sie will Traditionen wahren und sich neuen Herausforderungen stellen.

Elena Yaqubee in einem traditionellen afghanischen Kleid. Sie trägt es immer bei ihren Konzerten Foto: Hannes von der Fecht

Interview von

Amanda Böhm

taz: Frau Yaqubee, was ist Ihre früheste Erinnerung an Musik?

Elena Yaqubee: Ich komme aus Daikondi, einer sehr ländlichen Region im Zentrum Afghanistans. Dort lebt man ein sehr einfaches Leben, es gibt keine Einkaufsläden, keine Infrastruktur. Meine Aufgabe war es, zweimal täglich die Kühe zum Weiden auf die Berge zu lassen. Dort, in den Bergen, war ich allein. Ich habe immer gesungen, nur die Kühe konnten mir zuhören.

Im Interview: Elena Yaqubee

Der MenschElena Yaqubee, 25, gehört zu der schiitischen Minderheit der Hazara aus Afghanistan. Als sie 16 Jahre alt war, ist sie erst nach Iran, dann über die Türkei nach Griechenland und schließlich nach Deutschland geflohen. Mittlerweile lebt sie in Hannover und bereitet sich auf ihre Aufnahmeprüfung an einer Musikhochschule vor.

Die KunstZusammen mit ihrem Partner Fabio Joel Tunno hat sie das politische Kunstprojekt 34 afghan windows gegründet, benannt nach den 34 Provinzen Afghanistans. Sie gibt Konzerte und Performances mit dem Ziel, die afghanische Kultur zu bewahren, sichtbar zu machen und gleichzeitig Aufmerksamkeit auf die Lebensrealität von Af­gha­n*in­nen zu lenken.

taz: Wie alt waren Sie?

Yaqubee: Vermutlich neun Jahre alt.

taz: Haben Ihre Eltern Ihnen vorgesungen?

Yaqubee: Meine Mutter hat viel für mich und meine Geschwister gesungen. Vor allem abends, wir saßen als Familie immer um eine Gaslampe, weil wir keinen Strom hatten. Wir haben Tee getrunken, uns wurden Lieder vorgesungen und Geschichten erzählt. Es war total gemütlich.

taz: Wann haben Sie Afghanistan verlassen?

Yaqubee: 2015. Wir sind erst nach Kabul gezogen, weil sich meine Eltern dort ein besseres Leben erhofft hatten. Dort konnten wir zu Schule gehen, aber es war sehr unsicher. Es gab regelmäßig Explosionen, man wusste nie, ob man lebend nach Hause kommt. Das war zu dem Zeitpunkt, als die Amerikaner noch in Afghanistan waren. Aber die Situation in Afghanistan wurde nicht besser. Wir wollten keine Angst mehr haben.

taz: Also sind Sie nach Iran geflohen.

Yaqubee: In einen Vorort von Teheran, genau. Wir wollten nach Europa, aber wir hatten nicht genug Geld. Deshalb haben wir als Geschwister die Entscheidung getroffen, dass unsere Eltern und unser jüngster Bruder nach Europa gehen und wir im Iran bleiben und arbeiten.

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taz: Wie alt waren Sie, als Ihre Eltern nach Europa zogen?

Yaqubee: Ich war 16. Meine Brüder und ich hatten keine Papiere, wir waren illegale Flüchtlinge. Deshalb hatten wir große Angst vor der Polizei. Afghanische Flüchtlinge werden im Iran wirklich furchtbar behandelt. Wir hatten überhaupt keine Rechte. Ein Leben ohne Rechte ist hart. Aber Teheran war der Ort, an dem ich anfing, Musik zu machen.

taz: Über eine NGO?

Yaqubee: Genau. In Teheran gab es eine NGO für Geflüchtete, die Musik- und Kunstprojekte angeboten hat. Ich habe dort zum ersten Mal Gitarre gespielt, erste Stimmübungen gemacht. Das war eine unglaubliche Stimulation für mich, ich konnte mich zum ersten Mal in meinem Leben ausprobieren. Es war wunderschön. Das hat wirklich mein Leben verändert.

taz: Trotzdem sind Sie weitergeflohen.

Yaqubee: Ja. Ich hatte große Angst vor der Flucht. Aber im Iran hatten wir als afghanische Flüchtlinge einfach keine Perspektiven. Unsere Eltern haben uns Geld geschickt, damit wir nach Europa können. Wenn du illegal nach Europa fliehst, hast du zwei Optionen: entweder du schaffst es, oder du stirbst bei dem Versuch.

taz: Wie sind Sie geflohen?

Yaqubee: Wir haben uns einer Gruppe angeschlossen. Es ist sicherer, als Gruppe zu fliehen. Wir wurden mehrmals festgenommen, sowohl von der iranischen, als auch von der türkischen Grenzpolizei. Auf uns wurde geschossen, wir mussten viel wegrennen. Die Flucht war sehr lang. Erst durch die Berge, dann mit fünfzig anderen Menschen in einem Lkw nach Ankara. In Ankara waren wir einen Monat lang in der Wohnung eines Schleusers versteckt, wir konnten sie nicht verlassen. Es hat sich angefühlt wie ein Gefängnis. Wir haben viele schlechte Erfahrungen mit Schleusern gemacht, wir wurden bestohlen und alleingelassen.

taz: Und dann?

Yaqubee: Über Istanbul sind wir dann mit einem Schlauchboot nach Griechenland. Ich erinnere mich noch ganz genau: Es war fünf Uhr morgens, die Sonne ging gerade auf, als wir Lesbos erreichten. Es war so symbolisch: die Sonne geht auf und wir haben es nach Europa geschafft. Wir mussten alle weinen. Vor Freude. Damals wussten wir noch nicht, wie hart das Leben in Moria ist.

taz: Wie haben Sie in dem Flüchtlingslager Moria gelebt?

Yauqbee: Als wir ankamen, sagten die Menschen zu uns: „Welcome to the hell of Moria.“ Wir wurden auf dem Camp uns selbst überlassen. Ich habe zehn Tage lang auf der Straße geschlafen, weil man uns kein Zelt gegeben hat. Man musste sich für alles stundenlang anstellen: für das Essen, für die Toiletten, für bürokratische Dinge. Damit habe ich meine Tage gefüllt: mit Anstehen. Einmal ist ein Kleinkind gestorben, weil in einem Zelt Feuer ausgebrochen ist. Viele Menschen haben sich selbst umgebracht, weil die Lage so hoffnungslos war. Gleichzeitig gab es auch wunderschöne Seiten.

taz: Was denn zum Beispiel?

Yaqubee: Es gab einen riesigen selbst organisierten Markt mit frischem Brot und Essen aus unterschiedlichen Ländern. Es gab eine niederländische NGO, die Konzerte organisiert hat, da konnte ich weiter Gitarre lernen.

taz: Es waren also NGOs für Geflüchtete, die Ihnen das Musikmachen beigebracht haben.

Yaqubee: Ja, ich habe quasi auf der Flucht gelernt, Musik zu machen. Als ich in Osnabrück in einem Wohnheim für Geflüchtete gelebt habe, bin ich immer in den benachbarten Wald, um in Ruhe singen zu können. Das war im August 2021, als die Taliban Afghanistan übernommen haben. Ich habe ein Lied über die afghanischen Frauen geschrieben, als unmittelbare Reaktion auf die Machtergreifung der Taliban. Das Lied heißt „Whirling“, weil es um Frauen geht, die frei sind, sich frei bewegen können. Die ihren blauen Schal, der sehr bedeutsam für uns ist, um sich herumwirbeln. Ich habe dieses Trauma in Kunst gesteckt. Jetzt trete ich mit diesem Lied als Musikerin auf und bewerbe mich hier auf Musikhochschulen. Es ist so verrückt.

taz: Wie geht es Ihnen damit, als afghanische Frau Musik zu machen? In Afghanistan ist Musik für Frauen verboten.

Yaqubee: Nicht nur für Frauen, für alle. Das ist das Interessante und Schmerzhafte für mich. Die Taliban sind gegen jede Form von Kunst. Sie haben alle Instrumente verbrannt, alle Mu­si­ke­r*in­nen sind geflohen. Es gibt überhaupt keine Musik mehr in Afghanistan. Keine Konzerte, kein Theater, keine Museen. Deshalb ist es so wichtig, die afghanische Kultur zu zeigen. Wenn wir nicht aufpassen, geht so viel kulturelles Wissen verloren. Musik zu machen, ist für mich eine Form des Widerstands.

taz: Und vor der Machtergreifung der Taliban? Gab es da viel Musik in Ihrer Kindheit?

Yaqubee: Ja, schon. Damals gab es noch Musik. Als die Amerikaner da waren, konnte man noch alles machen. Aber … ich habe immer die Taliban für alles verantwortlich gemacht. Jetzt merke ich, dass das Problem nicht nur die Taliban, sondern auch die Amerikaner waren.

taz: Was meinen Sie damit?

Yaqubee: Die Amerikaner waren zwanzig Jahre lang in Afghanistan. Wir dachten wirklich, dass sie uns Freiheit bringen würden oder zumindest Frieden. Aber das ist nicht passiert. Das ist meine Erfahrung mit westlicher Politik: Man kann ihr nicht vertrauen.

taz: Können Ihre Eltern verstehen, dass Sie jetzt Musikerin sind?

Yaqubee: Das ist schwer zu verstehen für sie. Ich bin eine freie Frau, ich habe große Träume. Das ist so weit entfernt von der Lebensrealität meiner Eltern. Mein Vater ist sehr stumm, er drückt sich nicht aus, teilt sich nicht mit. Deshalb ist es ihm nicht möglich, mich zu unterstützen. Aber ich kann sehen, dass er Musik liebt. Er hat mich einmal mitgenommen auf ein afghanisches Konzert.

taz: Und Ihre Mutter?

Okay, ich komme aus Afghanistan: Meine Familie und ich sind dort geboren. Aber jetzt lebe ich in Deutschland. Ich muss beide Kulturen miteinander verbinden, sonst werde ich mich verlieren, sonst werde ich leiden

Yaqubee: Sie ist sehr religiös. Es ist nicht einfach für sie zu sehen, dass ich so anders lebe. Sie hat das Gefühl, dass ich meine Kultur, meine Religion vergesse. Dass ich westlich werde.

taz: Und, stimmt das?

Yaqubee: Nein. Ich nehme die Schönheit der afghanischen Kultur und kombiniere sie mit anderen Einflüssen. Auf Konzerten versuche ich die verschiedenen Arten Musik aus den 34 afghanischen Provinzen darzustellen. Mir ist erst hier klar geworden, wie wunderschön, reich und vielfältig die afghanische Kultur ist. Vieles entdecke ich jetzt erst. Doch es wird alles überschattet von der Dunkelheit in dem Land. Wir sind Hazara, eine verfolgte schiitische Minderheit in Afghanistan. Unsere Gesichter sehen anders aus, ein bisschen asiatischer. Ich habe viel Diskriminierung deswegen erfahren. Es ist sehr schmerzhaft eine Hazara aus Afghanistan zu sein.

taz: Ich kann mir vorstellen, dass es nicht leicht ist, sich zwischen zwei Kulturen zu bewegen.

Yaqubee: Ich weiß nicht mehr genau, wo ich hingehöre. Manchmal fällt es mir schwer, mich anzupassen. Ich habe das Gefühl, dass ich, wenn ich mich verändere, von meinen Menschen nicht mehr akzeptiert werde. Aber wenn ich der afghanischen Kultur treu bleibe, werde ich in Deutschland nicht akzeptiert. Ich befinde mich also irgendwie dazwischen. Und manchmal bin ich deswegen wirklich verwirrt. Das ist, glaube ich, der Konflikt, mit dem alle jungen Menschen zu kämpfen haben, die nach Europa kommen. Aber ich versuche wirklich, mein Gleichgewicht zwischen beiden zu finden. Okay, ich komme aus Afghanistan: Meine Familie und ich sind dort geboren. Aber jetzt lebe ich in Deutschland. Ich muss beide Kulturen miteinander verbinden, sonst werde ich mich verlieren, sonst werde ich leiden. Wie gesagt, ich wähle das Beste aus meiner Kultur und das Beste aus dieser Kultur aus. Und ich schaffe mir meine eigene Kultur, die mich auf eine bestimmte Art und Weise repräsentiert. Aber das braucht Zeit.

taz: Fühlen Sie sich in Deutschland willkommen?

Yaqubee: Ich wusste nicht, dass es in Deutschland so große rechte Parteien gibt. Nicht nur in Deutschland, eigentlich überall in der Welt. Es macht mich traurig. Wo ich auch hingehe, treffe ich auf Menschen, die finden, dass ich keine Rechte haben sollte. Als Geflüchtete bist du nie sicher. Je nach Regierung können sich Gesetze ändern. Ich habe da kein Vertrauen. Man wird nie wirklich akzeptiert. Vielleicht heißt es schon morgen: Alle Afghanen werden abgeschoben. Aber die meisten Menschen sind sehr freundlich und hilfsbereit. Der deutsche Staat hat mir Sprachkurse ermöglicht und eine Wohnung. Es ist toll, so viel Unterstützung zu bekommen. Ich werde meistens respektiert. Aber das liegt vielleicht auch daran, dass ich selten ein Kopftuch trage. Meine Mutter macht andere Erfahrungen.

taz: Tragen Sie manchmal ein Kopftuch?

Yaqubee: Ja, manchmal. Ich mag es. Aber eben als freie Entscheidung.

taz: Haben Sie viele Freun­d*in­nen in Deutschland?

Yaqubee: Leider überhaupt nicht. Ich weiß nicht warum. In Griechenland und im Iran ist es mir so leicht gefallen, neue Menschen kennenzulernen. Aber in Deutschland ist es schwer. Ich war sehr depressiv, als ich nach Deutschland gekommen bin, meine Ankunft hier war nicht so einfach. Manchmal fühle ich mich einsam. Ich arbeite als Verkäuferin, auf der Arbeit kann ich mein Deutsch verbessern. Und ich habe meinen Freund. Aber mir fehlen Freundinnen.

taz: Wo leben Ihre Eltern jetzt?

Yaqubee: Meine Eltern und mein Bruder wollten nach Schweden, aber sie wurden von der dänischen Grenzpolizei verhaftet. Das war eine sehr traumatische Erfahrung für sie. Sie sind dann erst nach Braunschweig und dann nach Bremen, dort haben sie Kirchenasyl bekommen. Sie haben zwei Jahre lang in einer Kirche gelebt, bis sie Asyl beantragen konnten. Mittlerweile leben sie auch in Hannover.

taz: Wie kommen sie dort zurecht?

Yaqubee: Meine jüngeren Brüder gehen zur Schule, meine Mutter versucht, Deutsch zu lernen. Es fällt ihr schwer, sie ist Analphabetin. Mein Vater ist 61 Jahre alt. Es ist nicht einfach, in dem Alter in einer anderen Kultur anzukommen. Aber sie geben ihr Bestes. Ihr Leben war so hart, ihr Geist ist schwach und müde geworden. Mein Vater ist wie ein kleines Kind. Er verlässt die Wohnung nicht, weil er Angst hat. Er spricht kein Deutsch, er fühlt sich so ignoriert und isoliert von der Welt um ihn herum. Geflüchtete fliehen für die Zukunft ihrer Kinder. Um ihr Leben zu retten, um ihnen ein besseres Leben zu ermöglichen. Dabei opfern sie sich selbst. Das ist total hart zu sehen.

taz: Haben Sie noch Familie oder Freun­d*in­nen in Afghanistan?

Yaqubee: Ja, meine Cousinen zum Beispiel.

taz: Haben Sie viel Kontakt?

Yaqubee: Ja, übers Internet. Ich habe sie mit Menschen connectet, die Online-Unterricht für afghanische Mädchen anbieten. Es gibt einige NGOs, die das machen. Übers Video. Sie haben natürlich nie ihre Kamera an und erzählen nichts über sich, um sicher zu bleiben. Aber sie bekommen ein bisschen Bildung. Ich würde sie gerne mehr unterstützen, ihnen Geld schicken und so. Am liebsten würde ich sie nach Deutschland holen, aber es ist zurzeit nicht einfach, nach Europa zu fliehen. Ich habe so viele Möglichkeiten, ich bin frei und sie sind es nicht. Ich schäme mich oft dafür.

taz: Was meinen Sie damit?

Yaqubee: Manchmal fühle ich mich schlecht dafür, in Deutschland zu leben. Frauen in Afghanistan leiden so viel, das haben sie nicht verdient. Warum sollte mein Leben besser sein als ihres? Wir sind doch alle gleich viel wert. Alle Frauen sollten freie Entscheidungen treffen und würdevoll leben können.

taz: Würden Sie denn gerne eines Tages nach Afghanistan zurückkehren wollen?

Yaqubee: Ehrlich gesagt … vermutlich möchte eine deutsche Zeitung so etwas nicht drucken. Aber ich bin wirklich enttäuscht von dem Westen. Ich dachte immer, dass es hier Freiheit und gleiche Rechte für alle gibt. Und natürlich habt ihr hier viele Rechte. Aber ich merke immer mehr, dass hinter den Kulissen so viel Schlechtes passiert. Ich lerne erst jetzt, wie sehr der Westen an den Kriegen im Osten beteiligt war. Ihr könntet wirklich helfen. Ihr hättet die Möglichkeit dazu, aber ihr wollt nicht helfen. Weil der Westen mitverantwortlich dafür ist, dass diese Konflikte in der Welt entstanden sind. Die USA zum Beispiel … sie haben gesagt, sie wollen uns retten, aber eigentlich töten sie uns. Ich habe letztens eine Rede von Herrn Merz gehört, die mich so wütend gemacht hat. Ich habe ehrlich gesagt keine Lust, hier zu bleiben, manchmal möchte ich einfach zurück nach Afghanistan. Auch wenn ich dort nicht sicher bin. In letzter Zeit bin ich einfach so enttäuscht von dem, wie das Leben so läuft.

taz: Wo sind Sie zu Hause? In Deutschland? In Afghanistan?

Yaqubee: Seit ich Afghanistan verlassen habe, habe ich nach einem Zuhause gesucht. Ich habe jahrelang nach einem Ort gesucht, an dem ich mich sicher fühlen und ankommen kann. Aber ich habe diesen Ort noch nicht gefunden. Obwohl ich in Deutschland sicher bin, bin ich hier nicht zu Hause … Ich weiß nicht, es ist schwer zu erklären. Ich habe kein Zuhause.

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