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Oberbürgermeisterwahl in SchwerinFette Schlappe für die AfD

Bei der OB-Wahl in Schwerin holt die CDU die meisten Stimmen. Zweite wird die SPD-Kandidatin – knapp vor der AfD, die es nicht in die Stichwahl schafft.

Wird innen nicht braun: Das Rathaus in Schwerin Foto: Jens Büttner/dpa

afp/taz | In Schwerin haben die Kandidaten von CDU und SPD im ersten Durchgang zur Wahl eines neuen Oberbürgermeisters die meisten Stimmen erhalten. Die AfD kommt nur auf Platz 3 und schafft es damit nicht in die Stichwahl. Die Rechtsextremen hatten sich Hoffnung auf einen Wahlsieg in der Landeshauptstadt von Mecklenburg-Vorpommern gemacht. Stattdessen fährt sie zu wiederholten Wahl eine Pleite bei Kommunalwahlen ein.

Wer künftig in Schwerin regieren wird, entscheidet sich bei einer Stichwahl in zwei Wochen, da weder Sebastian Ehlers (CDU) noch Mandy Pfeifer (SPD) eine absolute Mehrheit erreichten. Ehlers erreichte am Sonntag 34,2 Prozent, Pfeifer kam auf 27,9 Prozent.

Mit 26,3 Prozent landete die AfD-Kandidatin Petra Federau auf dem dritten Platz. Vier weitere Kandidaten erreichten je weniger als sieben Prozent.

Die Wahl in Mecklenburg-Vorpommerns Landeshauptstadt war angesetzt worden, weil der bisherige Amtsinhaber Rico Badenschier (SPD) nach insgesamt neun Jahren Ende 2025 vorzeitig zurückgetreten war.

In Schwerin bewerben sich bei der Landtagswahl im kommenden September Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) und der AfD-Bundestagsabgeordnete Leif-Erik Holm im selben Wahlkreis um das Direktmandat. Holm ist Kandidat der AfD für den Posten des Ministerpräsidenten.

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