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Bundesregierung zu EU-PlänenBeim Klimaschutz „einen Gang runterschalten“

Die Bundesregierung hat die Aufweichung von Verbrenner-Aus und Flottengrenzwerten besiegelt. Die deutsche Umwelthilfe spricht von einem „klimapolitischen Desaster“.

Verbrenner-Aus war gestern Foto: Leonid Eremeychuk/imageBROKER/imago

Die schwarz-rote Koalition will beim europäischen Klima- und Umweltschutz im Autobereich „einen Gang runterschalten“ und „weiter fossile Verbrenner ermöglichen“. Sonst drohe Deutschland „den Mobilitätssektor wettbewerblich zu verlieren – inklusive zehntausender Arbeitsplätze“. So steht es im Koalitionspapier zur deutschen Haltung zur Lockerung des Verbrennerverkaufsendes im Jahr 2035 und zu den aufgeweichten Emissionsgrenzwerten für Autohersteller auf EU-Ebene. Eher ein Nebenaspekt im Vergleich zum viel kritisierten Tankrabatt für zwei Monate im selben Papier, der am Montag verkündet worden war.

Für Umweltverbände jedoch ein besonders schädlicher Aspekt. Von einem „klimapolitischen Desaster“ spricht die Deutsche Umwelthilfe (DUH), weil die Koalition nicht nur mit Steuermitteln die Preise für fossile Kraftstoffe senke, sondern auch noch den Umstieg auf die E-Mobilität erschwere. Die in dem Koalitionspapier fixierte Abkehr vom Verbrenner-Aus auf EU-Ebene findet die DUH „angesichts der aktuellen Ölkrise besonders absurd: So sollen klimaschädliche Plug-in-Hybride mit mehreren hundert PS starken Verbrennungsmotoren schöngerechnet werden“.

Deutschlands Haltung in Brüssel werde „die Umstellung von Europas Automobilindustrie zu vollelektrischen Fahrzeugen lediglich verzögern – und damit den Abstand zu China vergrößern“, kritisierte die Verkehrs-NGO Transport & Environment (T&E) am Dienstag. Die Bundesregierung sei gegenüber den Forderungen der Autolobby eingeknickt. Es sei skandalös, dass sie sich „trotz Ölkrise für Verbrenner einsetzt, obwohl das Kaufinteresse an E-Autos aktuell hoch ist“.

Nach Berechnungen von T&E würde der europäische Autoverband ACEA mit seinen Forderungen erreichen, dass der Anteil der E-Auto-Verkäufe in der EU 2035 nur 52 statt der bislang angestrebten 100 Prozent („Verbrenner-Aus“) betragen würde. Zum Vergleich: Im vergangenen Jahr war fast jeder fünfte in Deutschland verkaufte Neuwagen ein reines Elektroauto. Die Forderungen der Autolobby würden laut T&E von 2026 bis 2035 außerdem zusätzliche Ölimporte für 74 Milliarden Euro verursachen – und die CO₂-Emissionen im Verkehrssektor deutlich erhöhen.

Hybridfahrzeuge sollen für Hersteller attraktiv bleiben

So weit wie die Autoindustrie gehen Bundesregierung und EU-Kommission in ihren Positionen nicht. Im Dezember hatte die Kommission vorgeschlagen, dass die Neuwagenflotten der Hersteller nach 2035 nur noch 90 Prozent der CO₂-Werte von 2021 ausstoßen dürfen. Die restlichen 10 Prozent sollen über CO₂-arme Kraftstoffe sowie grünen Stahl erbracht werden. Der Autolobbyverband ACEA hatte eine weitere Absenkung auf 80 Prozent gefordert.

Allerdings fordert die Koalition in ihrem Papier, dass Hybridfahrzeuge für die Hersteller attraktiv bleiben sollen. Der Weg dafür ist, den sogenannten Utility-Faktor ab 2027 auszusetzen. Er gibt an, welchen Anteil je 100 Kilometer Strecke ein Plug-in-Hybrid durchschnittlich von seiner Batterie versorgt zurücklegt. Der Utility-Faktor soll nach den Plänen der Kommission 2026 und 2027 sinken: Konsequenz wäre, dass die Hersteller mehr batterieelektrische Autos zulassen müssen, um die Flottengrenzwerte einzuhalten.

Zu strikt, finden die Koalitionsparteien. Laut Union und SPD sollen die Hersteller mehr Spielraum für Plug-ins zwischen 2030 und 2035 bekommen. Hersteller, die in einem Jahr die CO₂-Ziele übertreffen, sollen so ihre Einsparungen „banken“ können, um sie in späteren Jahren zu nutzen. Ziel ist es, den Herstellern größere Spielräume beim Erreichen der Flottengrenzwerte zu geben – und Strafzahlungen in Milliardenhöhe zu vermeiden.

Dagegen lehnt das Koalitionspapier Elemente ab, die die Elektromobilität besonders fördern: die sogenannten Supercredits zum Beispiel, Zuschläge bei den Flottengrenzwerten für besonders kleine E-Autos mit weniger als 4,20 Meter Länge. Die Bundesregierung positioniert sich auch gegen den Vorschlag der EU-Kommission, Unternehmen zu einem Mindestanteil von emissionsfreien Fahrzeugen in ihren Fuhrparks zu verpflichten.

Kritik aus Teilen der SPD

Das sehen auch Teile der SPD kritisch: „Als europäische Sozialdemokraten werden wir uns weiterhin für starke Impulse bei den Unternehmensflotten einsetzen“, sagt der sozialdemokratische EU-Abgeordnete und Koordinator im Umweltausschuss des Europaparlaments, Tiemo Wölken (SPD). Der Vorschlag sei ein zentrales Instrument, um die Nachfrage nach E-Autos zu stärken, so Wölken.

Auch in der SPD-Bundestagsfraktion ist die Koalitionseinigung zum EU-Autopaket, bei der die Sozialdemokraten teilweise zurückstecken mussten, umstritten: Die Elektromobilität erhalte damit „einen Dämpfer statt des benötigten Boosters“, erklärten die energiepolitische Sprecherin Nina Scheer, die verkehrspolitische Sprecherin Isabel Cademartori und der Klimaexperte Jakob Blankenburg in einer gemeinsamen Stellungnahme.

„Eine faktische Verlängerung für fossil betriebene Kraftfahrzeugzulassungen“ wirke „nachhaltiger Mobilität entgegen“, heißt es weiter. „Wer in diesem Bereich nun einen Gang runterschaltet und weiter fossile Verbrenner ermöglicht, droht den Mobilitätssektor wettbewerblich zu verlieren – inklusive zehntausender Arbeitsplätze.“

Die Verhandlungen sollen im Sommer in Brüssel abgeschlossen werden. Bundesumweltminister Carsten Schneider (SPD) äußerte sich bis zum Redaktionsschluss nicht auf eine Anfrage der taz.

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79 Kommentare

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  • Ist die CDU immer noch von der Autoindustrie, ihren Lobbyisten und Gesamtmetallspenden gekapert? Geht es nicht auch ein wenig mal ums Land und seine Bewohners bzw. um die vielen Generationen, die noch kommen werden?



    Umgekehrt wird ein Schuh draus: Entzug jetzt einleiten, Autoindustrie/Fossil voll auch zahlen lassen, ÖPNV und Radwege in der Breite aufbauen.

    • @Janix:

      Was heißt denn "Immer noch"?



      Zutreffend ist wohl "Mehr denn je!"

  • Jetzt geht es wieder los!

    "Beim Klimaschutz „einen Gang runterschalten“

    Das war und ist das Problem, und führte genau zu den Defiziten die heute der Automobilindustrie beinahe das Genick bricht!

    Ich sehe sehr dunkle Wolken für unsere Automobilindustrie aufziehen!

    China: Ein strategisch wichtiger Markt, in dem deutsche Hersteller (VW, Mercedes, BMW) seit 2021 etwa die Hälfte ihrer Marktanteile verloren haben. Chinesische Marken erreichen dort einen Marktanteil von fast 70 %.

    Weltweit: Die Produktion ist stark, wobei asiatische Hersteller, insbesondere aus China (z.B. BYD mit +42 % Absatz), wachsen, während europäische Hersteller wie Stellantis und BMW unter rückläufigen Absatz leiden.

    Weltmarkt: China hat sich innerhalb weniger Jahre zum Weltmarktführer bei Autoexporten entwickelt und setzt deutsche Autobauer durch Preis- und Technologieschlachten unter Druck.

    Marktsituation in Deutschland: Trotz eines großen Angebots von rund 80 Modellen (Stand Juli 2022) ist der Anteil reiner Elektroautos im Bestand noch gering (ca. 3% in 2024), wobei die Nachfrage nach Wegfall der Kaufprämie einbrach.

    Alle Defizite sind hausgemacht, und durch unsere Politiker auch noch befördert worden!

  • Liebe national und international Verantwortliche und Leistungsträger, Empfehlung: Zähne mit Benzin spülen und mit Abgasen den Schweiß vom vielen Arbeiten in den Achselhöhlen angenehm riechbar machen, zudem ein wenig Diesel-Rouge auf die blassen Wangen, das ist ein neuer hipper Trend aus Amerika. Viel Spaß!

    • @Gerhard Krause:

      Fantastischer Beitrag!

  • Eine tolle Idee, die deutsche Automobilindustrie davor zu schützen, dass sie sich umstellt.

    Derweilen in Ungarn: Das BYD-Werk in Ungarn befindet sich in Szeged und ist aktuell (Stand April 2026) in der Phase der Testproduktion. Die Serienfertigung von Elektrofahrzeugen soll voraussichtlich im zweiten Quartal 2026 beginnen. Ursprünglich war der Start der Massenproduktion für Ende 2025 geplant, dieser wurde jedoch verschoben. Das Werk ist das erste Pkw-Produktionswerk von BYD in Europa und soll zunächst eine Kapazität von 150.000 Fahrzeugen pro Jahr haben, mit der Option, später auf bis zu 300.000 Fahrzeuge zu expandieren. Als erstes Modell wird dort der BYD Dolphin Surf (in China als BYD Seagull bekannt) produziert werden.

    • @TOM1976:

      Und jetzt? Sind nicht viele - allen voran die taz - gegen das Werk in Grünheide Sturm gelaufen?

  • Deutsche Leistungs- und Innovationsfähigkeit im Jahr 2026: "Mimimi, wenn wir keine Verbrenner mehr bauen dürfen, droht >Deutschland „den Mobilitätssektor wettbewerblich zu verlieren – inklusive zehntausender Arbeitsplätze“<

    Wir können halt nix anderes, darum müssen für uns geringere Ansprüche gelten. Wie war das noch, liebe CDU, war da nicht was mit Marktwirtschaft, Wettbewerb und Leistungsorientierung? Wer zu den Gewinnern gehören will, muss sich halt mal ein bißchen anstrengen? Ist das nicht CDU pur? Nur die leistungsstarken Kinder kommen aufs Gymnasium, für die Schwachen dürfen die Leistungsanforderungen nicht verwässert werden. Ist doch Euer Credo, oder? Und hier fordert ihr jetzt eine Nachteilsausgleichsregelung?!

  • "Beim Klimaschutz „einen Gang runterschalten“



    Kommt darauf an, was man unter "Klimaschutz" versteht.



    Nachdem die Reduktion von CO2 durch E-Autos real in der Gegend von Null liegt, sehe ich die Sache weniger kritisch.

    • @sollndas:

      Das glaubt nur, wer das glauben will. Die, die rechnen können nicht.

    • @sollndas:

      Bitte belegen.

      • @Francesco:

        Weil der Strom für die E-Autos irgendwo herkommen muss.



        Ich habe keine Lust, die Sache mit dem Grenzstrom (Marginalstrom) zum 4711. mal zu erklären (besonders nicht Leuten, die sie gar nicht verstehen wollen).



        Siehe dazu meine Antwort auf diesen Beitrag (ich hoffe, sie kommt noch durch die Moderation:



        taz.de/Mit-dem-E-L...bb_message_5199522

  • Spätestens in 10 bis 15 Jahren werden 95% der Fahrzeuge in Deutschland elektrisch betrieben sein, die deutsche Autoindustrie wird vernichtet sein und die deutschen Auto-Manager und die CDU/CS/spd-Bundesregierung werden diese Vernichtung zu verantworten haben.

    • @Alberta Cuon:

      Das die Fahrzeuge elektrisch sein werden ist korrekt, dass die Autoindustrie zu lange auf Benziner gesetzt hat stimmt auch, zu verantworten haben das Menschen mit einem Mindset das auch ihrem entsprechen könnte, die haben nämlich die Zeichen der Zeit verpennt

    • @Alberta Cuon:

      Glauben Sie das wirklich. In ganz Europa bis aus Ausnahmen wie Norwegen liegen e Autos wie blei in den Lagern, so das die Konzerne wieder neue Verbrenner entwickeln

      • @AmArschderHeide:

        Ein angenehmes Zweitauto im reichen Ölland Norwegen. Passt perfekt zum Holzofen in Skandinavien, der die Wärmepumpe im Winter teils obsolet macht.

  • Der Artikel hinterlaesst den Eindruck, E-Autos schaffen den Durchbruch trotz Subventionen nur dann, wenn die Alternativen verboten werden (Verbrenneraus). bzw zum Kauf gezwungen wird (Flottenanteil der Firmen).



    Wenn man von der Konkurrenzfaehigkeit des angepriesenen Produkts so wenig ueberzeugt ist, hinterlaesst das bei potentiellen Kaeufern gewiss keine Kaufanreize.



    Es gibt einen Grund warum wir in der Werbung niemals hoeren: Unsere Produkt ist das Beste auf dem Markt, aber nur wenn man alle anderen verbietet.

  • Um in der Metapher mit dem Auto zu bleiben: wenn man hier noch einen Gang runterschaltet, fahren wir zügig rückwärts. Aber was reden wir? Wer hätte von dieser Regierung was anderes erwartet? Wie FFF schon vor Jahren geschrieben haben: das "K" in cdU steht für Klimaschutz.

  • Dann werden halt ein paar Jahre länger Autos produziert, die niemand mehr kaufen will. Klingt nicht nach einem renditestarken Geschäftsmodel...

    • @MarxhatteRecht:

      Ich glaube, dass eine Mehrheit den Mercedes-Maybach sehr gerne kaufen wollen würde.



      Warum sie es nicht tun - keine Ahnung......

    • @MarxhatteRecht:

      Momentan will eher nur eine Minderheit E Autos kaufen, so dass die Konzerne wieder auf Verbrenner setzen.

      • @AmArschderHeide:

        Mir scheint, als seien die Absatzprobleme bei E-Autos – zumindest in D – weniger vom Produkt verursacht als von der immer noch mangelhaften Infrastruktur.

      • @AmArschderHeide:

        Ja, das finde ich gut! Daher habe ich mir ein gebrauchtes E-Auto nach einem halben Jahr zum halben Preis gekauft. Wir haben jetzt keinen Verbrenner mehr in der Familie. Wenn man einmal mit einem E-Auto gefahren ist, wollen die wenigsten zurück.

        • @Strolch:

          Ich bin tatsächlich mehrere E Autos Probe gefahren. Und habe mich dann wieder für Ben Verbrenner entschieden. Mir fehlten da die Emotionen. Kein Brumm, keine Vibrationen.

      • @AmArschderHeide:

        Diese "Minderheit" war im März mit 24% Marktanteil dabei. Aber bis man am "Arsch der Heide" so was merkt, dauer es wohl.

  • An die vernünfitgen in der SPD: Lars Klingbeil und Vertraute müssen dringend weggeputscht werden, sonst landet die SPD bei der nächsten Wahl bei einem einstelligen Ergebnis.

  • Läuft scheinbar gut für Big Oil. Schmieren nicht nur die mechanischen Teile der Maschinen, sondern auch Menschen, die sich empathielos wie Maschinen verhalten und der Verlockungen des großen Geldes erliegen sind. Dumm nur, dass der Rest der Welt nicht mehr auf die dreckigen, überteuerten Premium-Karren aus D abfährt.

    • @Foxy667:

      Komisch dass weltweit bis auf Ausnahmen deutlich mehr Verbrenner verkauft werden. Selbst Hersteller aus China bieten jetzt verstärkt Verbrenner an.

      • @AmArschderHeide:

        In Wachstumsmärkten dominieren klar BEVs. In Deutschland sind die Neuzulassungen insgesamt rückläufig. Die Hybridmodelle einiger chinesischen Autohersteller werden in Europa angeboten, weil sich die EU die Strafzölle auf reine BEVs ausgedacht hat. Hybride werden hier nicht mit den Extrazölle (rund 40%+ je nach Kooperationsbereitschaft der Hersteller) belegt, deshalb verkaufen die chinesischen Hersteller in Deutschland aktuell mehr Hybride statt BEV.

    • @Foxy667:

      So dreckig sind die gar nicht mehr. Die Abgasnachbehandlung im Lamdafenster ist schon recht ordentlich. Auch der Bereich in welchem Labda 1 im PKW gefahren wird ist recht breit geworden. Zudem noch Reduktion von NOX und die SCR Technik, das ist schon ein spannendes Feld. Aber schauen Sie sich doch einfach mal die Entwicklung der letzten 30 Jahre an.

      • @Benjamin100:

        Die Entwicklung ist deutlich:



        Schneller, schwerer, ressourcenverschwendender, teurer, unnötiger, außerhalb der schöngefärbten Statistiken dreckiger, immer mehr Platz vergeudender, immer mehr lebensraumverdrängender - ich könnte locker weitermachen, werfe aber nicht unbegrenzt Perlen vor die weiblichen Borstentiere.

      • @Benjamin100:

        Jetzt fehlt nur noch der CO2-Abscheider. Damit dürfen Verbrenner auch nach 2035 verkauft werden. Na, wo bleibt den diese Wunder der Technik? Das dürfte doch viel leichter zu bauen sein, als ein Fusionsreaktor.

      • @Benjamin100:

        Es geht auch nicht um Dreck, sondern um CO2. Das holt kein Kat aus den Abgasen.

        • @Francesco:

          Es geht nicht um Dreck und CO2, sondern um die "persönliche Freiheit" und das EGO!!!

      • @Benjamin100:

        Vor über 30 Jahren hieß es während meiner Ausbildung im Automobilsektor, dass alle Hersteller ein 3 Liter-Auto in der "Schublade" haben und diese nur dann kommen, wenn die Politik entsprendene Bedingungen vorgibt.

        • @Foxy667:

          Zu billig, zu klein, zu leise, zu sauber, kein Protzfaktor - wer will denn sowas???

  • Bis zum 31.12.2034 können Pkw mit Verbrennungsmotor zugelassen werden. Es kann sich also jeder der möchte noch einen neuen Verbrenner kaufen. Die fahren dann so im Schnitt 15 Jahre, was bedeutet, daß 2050 der letzte Verbrenner von der Straße verschwindet. Das sind noch knapp 25 Jahre!

    Der politische und intellektuelle Horizont unserer Regierung geht nur über drei Jahre, wenn sie es überhaupt bis dahin schafft und unser jetziger Kanzler ist dann 94!

  • "Im Dezember hatte die Kommission vorgeschlagen, dass die Neuwagenflotten der Hersteller nach 2035 nur noch 90 Prozent der CO₂-Werte von 2021 ausstoßen dürfen. Die restlichen 10 Prozent sollen über CO₂-arme Kraftstoffe sowie grünen Stahl erbracht werden. Der Autolobbyverband ACEA hatte eine weitere Absenkung auf 80 Prozent gefordert."

    Habt ihr hier einen Fehler, oder lese ich richtig, dass die Autolobby weniger CO2-Ausstoß will als die Regierung?

    • @schoenix:

      Sie haben völlig Recht, der Vorschlag der Kommission war natürlich 90% Reduktion, damit wären nur noch 10% des früheren CO2 Ausstoßes zulässig. Und der Gegenvorschlag waren 20%, also 80% Reduktion.

    • @schoenix:

      Nicht so ganz. Die 90% beziehen sich auf die Reduzierung. Ursprünglicher Plan waren 100%. Übrig bliebe dann 0%. Bei 90% Reduktion blieben 10% erlaubt, u.s.w.



      Lobbyisten sind Profis. Die machen solche Fehler nicht. Alles was sie fordern, haben sie vorher doppelt und dreifach mit den von ihnen vertretenen Interessen abgeglichen.

    • @schoenix:

      Nicht ausstoßen, sondern 90% bzw. 80 % weniger ausstoßen.

  • Die chinesischen Autohersteller reiben sich die Hände. Eine so rückwärtsgewandte deutsche Autoindustrie mit dem Fokus auf längst überholter Technologie wird in Kürze sicher kein ernst zu nehmender Konkurrent mehr sein. Vielleicht fällt der Groschen, wenn BYD mehr Autos in Deutschland verkauft als VW. Das wird spannend, wie sie dann versuchen werden, den chinesischen Vorsprung wieder einzuholen, nachdem sie ihn jetzt ein paar Extrataler verspielt haben. Erinnert sich noch jemand an einen Herrn Gorbatschov? Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben? Nicht? Dacht ich mir.

    • @Stechpalme:

      BYD setzt jetzt auch auf Hybride, da rein elektrisch nicht so gefragt ist wie gewollt.

    • @Stechpalme:

      Ganz so simpel ist es eben nicht. Die deutschen Autobauer müssen den chinesischen Markt (vorwiegend e-Auto), den amerikanischen Markt (vorwiegend Verbrenner) und den europäischen mArkt (noch überwiegend Verbrenner) im Blick haben. Zum Teil auch noch Märkte darüber hinaus in Asien, Australien und Afrika. Das müssen die chinesischen Hersteller nicht, da sie kaum relevante Märkte außerhalb Chinas haben.

      Die europäischen bzw. Autobauer können nicht ausschließlich auf eAutos setzen, das wäre ihr Ende. Im Moment ist es eben nicht so, dass die eAutos verkauft werden wie geschnitten Brot, auch in China seit dem Wegfall der dortigen Subventionen nicht mehr,

  • Frau Reiche hat vor 8 Woche gesagt, dass es kein Problem darstelle, das die deutschen Gas-Lager relative leer sind. Es gäbe mehr als genug Gas.



    Jetzt setzt man zu Zeiten hoher Kraftstoffpreise auf Verbrenner-Autos.



    Nachdem Merkel die Wind- und Solarindustrie ein Deutschland vernichtet hat, will Merz nun dem Endgegner, der Autoindustrie, an den Kragen.



    Ich bewundere den Weitblick unserer Regierung.

    • @jwie:

      By the way: die Solarindustrie hat tatsächlich damals schon Reiche unter Merkel zerstört. Sie war damals parlamentarische Staatssekrätärin im Umweltministerium und hat sich dafür eingesetzt, dass die Förderung von PV abgeschafft wird. Immerhin bleibt sie ihren Prinzipien treu, könnte man sagen.

  • Unsere Autoindustrie muss global denken und da hilft keine Planwirtschaft nur auf Elektro zu setzen. Sie muss Marktorientiert arbeiten ansonsten sind die Firmen alle Pleite. Daher ist das Aus des Verbrenner aus richtig. Auch für Deutschland macht es keinen sinn nur auf E-Mobilität zu setzen

  • Ich frage mich schon, wie ideologisch verblendet man eigentlich sein kann. Gerade startet ein weiterer Prozess um manipulierte Abgaswerte. Der dadurch entstandene Schaden bei VW beläuft sich bisher auf 33 Milliarden (!) Euro, die man besser in eine voll elektrifizierte moderne Flotte investiert hätte.



    Wenn die deutschen Autobauer demnächst wegen technologischer Rückwärtsgewandtheit in die Pleite gehen, wird das Geschrei groß sein, auch bei der IG Metall, die sich kurzsichtig und in Verkennung der Realitäten auf die Seite des Managements schlägt. Und sie werden nach Staatshilfen verlangen, um Massenarbeitslosigkeit zu verhindern. Verluste werden eben gerne sozialisiert.



    Schade, dass Politiker, die für ein solches Desaster verantwortlich sind, nie zur Rechenschaft gezogen werden.

  • Ach Gottche nee, das mit dem Utility-Faktor habt ihr ja auch falschrum geschildert - der muss natürlich steigen statt sinken, es sollten doch mehr km elektrisch zurückgelegt werden - bei derart chaotischer Berichterstattung wird die CO2-Industrie sich aber die Hände reiben, taz, taz, taz !!!

    • @StromerBodo:

      Was gerne falsch verstanden wird, wenn es um Klimaschutz und Autos geht: es geht nicht darum, mehr E-Autos möglichst weit fahren zu lassen, sondern möglichst wenige Verbrenner (gar keine z.B.) fahren zu lassen. Generell weniger Autos, egal mit was sie angetrieben werden, sollte das Ziel sein.

  • Nun, was hat die ideologisch und von keinerlei Sachkenntnis getrübte Umweltpolitik denn nun tatsächlich für D und das Weltklima gebracht?



    Außer mehr Gängelung des Bürgers und Mehrkosten, die hauptsächlich den Mittelstand und finanziell schwächere Gruppen belasten - nichts. Würde D heute von der Weltkarte verschwinden, wäre die Auswirkung auf das Klima kaum meßbar.



    Und auch die E-Auto-Befürworter sollten endlich einsehen, daß die individuelle elektrische Mobilität die Umwelt für die nächsten Jahrzehnte zusätzlich belasten wird, denn der Verbrenner wird noch bis ins nächste Jahrhundert relevant sein, während die Natur für die notwendige Ausbeute der notwendigen Rohstoffe noch mehr geschädigt wird als heute mit der Ölförderung.

    • @Frank Frey:

      Im nächsten Jahrhundert wird es dank solcher Vorstellungen niemanden mehr geben, der mit einem Auto fahren wird. Denn schon ab spätestens 2070 wird die Erde in weiten Teilen durch die konsequent die letzten fünf Jahrzehnte lang ignorierte Klimakatastrophe nicht mehr bewohnbar sein. Siehe z.B. hier:

      youtu.be/xWWXD_NKpHs?t=2704

      Das ist der Preis der Ignoranz.

    • @Frank Frey:

      Den ersten Satz würde ich so gerne zurückgeben. Ideologisch und keinerlei Sachkenntnis.

      Erstens geht es hier um die EU, nicht nur um Deutschland, zweitens ist dieser Blödsinn mit den Rohstoffen schlicht falsch.

      Auch Verbrenner werden nicht aus Luft und Liebe hergestellt und die Schäden an der Natur umfassen bei den Verbrennern eben nicht nur die der Ölförderung, die im Übrigen nicht nur einmal für die Herstellung des Fahrzeugs, sondern kontinuierlich für den Verbrauch, sondern auch die durch den Klimawandel, was aber von sachkenntnisfreien Ideologen gerne ausgeblendet wird.

    • @Frank Frey:

      Deutschlands Klimapolitik hat die Emissionen seit 1990 deutlich gesenkt , von „nichts gebracht“ kann also keine Rede sein:



      Laut Umweltbundesamt waren es 1990 1250 Mio Tonnen und 2024 649 Mio Tonnen. Macht minus 48%.



      Und bei E-Autos gilt - wie auch bei den Verbrenner: Die Herstellung belastet die Umwelt stärker als die Nutzung.



      Aber: Über den gesamten Lebenszyklus sind sie in der Regel dennoch klimafreundlicher als Verbrenner. Der CO2 Break even ist meines Wissens irgendwo bei 20000km.

      Und: Deutschland verursacht heute ungefähr fast 2% der globalen CO2-Emissionen.



      „kaum messbar“ ist Unsinn. Wird auch gern von den hiesigen AfD-Größen behauptet.

      • @Nansen:

        "Deutschlands Klimapolitik hat die Emissionen seit 1990 deutlich gesenkt , von „nichts gebracht“ kann also keine Rede sein:



        "

        Die nie beantwortete Frage lautet: Wie viel von den "Reduktionen" in D wurde durch den Zusammenbruch der Industrien im Osten nach der Wiedervereinigung verursacht .

      • @Nansen:

        @Nansen



        Zitat



        "Deutschlands Klimapolitik hat die Emissionen seit 1990 deutlich gesenkt , von „nichts gebracht“ kann also keine Rede sein:

        Laut Umweltbundesamt waren es 1990 1250 Mio Tonnen und 2024 649 Mio Tonnen. Macht minus 48%."

        Nichts für ungut, aber hier greift wieder der Satz der Sätze. "Glaube nur der Statistik die du selbst gefälscht hast"

        Hintergrund: Diese 48% Minus bei der Treibhausquote ist zu einem großen Teil auf den zusammenbruch der DDR Wirtschaft zurückzuführen.



        So haben sich im Zeitraum von 1989-1994 die Emmisionen der 5 neuen Bundesländer halbiert.



        Insgesamt sind nahezu 40% der gesamten CO2 Reduktion Gesamtdeutschlands vollständig auf die Stillegung der besonders schmitzigen DDR Braunkohlekraftwerke in verbindung mit der Stillegung des Bereichs Schwarze Pumpe zurückzuführen.



        Westdeutschland alleine hat IMHO nur ca. 20% seit 1990 beigesteuert, vor allem auch wegen der Stillegung der Atomkraftwerke und der Kompensation durch Steinkohle in den NullerJahren.

      • @Nansen:

        Der CO2 Break even ist meines Wissens irgendwo bei 20000km.

        Vor ein paar Jahren hat VW den CO2 Beeak zwischen einem E-Golf und einem Benzin-Golf bei 100.000km berechnet. Allerdings nur unter der Ürämisse, dass KEIN neuer Akku nötig war.

    • @Frank Frey:

      Zum Glück haben wir Meinungsfreiheit.



      Aber haben wir auch Faktenfreiheit?



      Mann,mann,mann,mann,mann. Soviel Unsinn in einem Kommentar.

    • @Frank Frey:

      Wenn jemand am Auspuff seines Autos einen Schlauch angebracht hat, der die Abgase seinem Gesicht zuführt, könnte ich solche Äußerungen ernst nehmen.

      Und noch ein Spartipp für alle gegängelten: den Müll einfach bei der nächsten Spritztour aus dem Fenster in den Wald werfen, das spart Geld und Bürokratie bei der Abfallentsorgung.

  • Wenn das Auto der Zukunft aus Deutschland kommen soll, dann muss es elektrisch sein. Wer jetzt noch auf eine Zukunft von Verbrennern hofft, der hat die Zusammenhänge nicht begriffen.

    Und noch ein Tipp an alle europäischen Fahrzeughersteller: Es genügt nicht ein batterieelektrisches Fahrzeug zum Fahren. Ein solches Fahrzeug ist eine rollende große Batterie. Entsprechend ist bidirektionales Laden Pflicht. Da sind insbesondere die chinesischen Hersteller vorne.

    Außer Renault hat noch kein europäischer Hersteller das Fahrzeug als AC gekoppelten Hausspeicher auf dem Schirm. Das Fahrzeug muss dazu mit dem Zähler im Haus kommunizieren und den Eigenverbrauch damit optimieren. Solche Lösungen gibt es bisher nur chinesisch, während wir Deutschen im Tiefschlaf von einem "Weiter so" mit Verbrennern träumen. Das wird dann eben ein schrecklicher Alptraum gewesen sein, aus dem Millionen Arbeitslose hervor gehen.

    • @Bauer Gerry:

      "Wenn das Auto der Zukunft aus Deutschland kommen soll, dann muss es elektrisch sein. Wer jetzt noch auf eine Zukunft von Verbrennern hofft, der hat die Zusammenhänge nicht begriffen."

      Ich denke die Zusammenhänge sind etwas anders. Zum einen: deutsche Automobilhersteller bauen E-Autos, sogar gute. Die Nachfrage ist aber eben noch nicht so hoch als das es eine Umstellung der Gesamtproduktion rechtfertigen würde. Und zum anderen: die Automobilhersteller produzieren doch für den globalen Markt. Und solange auf diesem Verbrenner nachgefragt werden, macht es doch jeden Sinn der Welt diese auch zu bedienen. Es gibt also nicht den geringsten Grund von heute auf morgen die bestehenden Strukturen nieder zu reißen sondern stattdessen sich Zug um Zug den sich ändernden Konsumentenverhalten anzupassen. Nur das erhält Arbeitsplätze und genau so agiert auch die Automobilindustrie.

    • @Bauer Gerry:

      Requirements Engineering sollte man hier anwenden. Ein RE Experte würde sagen "nicht das Auto ist der Zweck, also die Anforderung, sondern die Mobilität". Statt über E oder Verbrenner zu diskutieren, sollte man vor allem über alternative Konzepte zur Mobilität nachdenken. Individualverkehr wird es immer geben müssen, denn gehbehinderte 80jährige werden vermutlich nicht mit dem Fahrrad fahren. Aber dazu muss nicht unbedingt jeder ein Auto besitzen. Es wird immer Feuerwehr- Kranken- und Transportfahrzeuge geben, die dann aber natürlich mit E-Motoren laufen müssen. Verbrenner sollte in keiner Diskussion mehr vorkommen, denn die sind auf jeden Fall unsinnig.

    • @Bauer Gerry:

      Es gibt nicht nur chinesische. In Deutschland werden auch die großen japanischen Marken mit Rückladung genutzt, leider fast nur von fachkenntnisreichen Bastlern. Hier regelt kein Markt etwas, sondern nur die allmächtige Autoindustrie.

    • @Bauer Gerry:

      Wenn das Auto zukünftig weiterhin aus Deutschland kommen soll muss in allen Richtungen auch weiterhin gebaut werden. Rein elektrisch sind unsere Autohersteller alle Pleite. daher muss der Verbrenner aus abgeschafft werden. Der Markt muss entscheiden was gekauft werden und nicht die Politik. Planwirtschaft funktioniert da nicht

      • @Marcelo:

        Das sogenannte Verbrenner-Aus verbietet nur die Neuzulassung von Verbrenner-Autos innerhalb der EU. Für den Export dürfen die deutschen Autobauer soviele Verbrenner bauen, wie sie möchten.

        • @Francesco:

          ja, aber es wird ja gefordert das die Autohersteller keine verbrennerautos mehr bauen egal für wen und das ist falsch

      • @Marcelo:

        Hier regelt kein Markt etwas, sondern nur die allmächtige Autoindustrie. Sieht man schon daran, dass der Großteil der Leute, die das Geld noch hätten, gar nicht mehr, kauft, sondern wartet. Ganz zu schweigen von den vielen, die dafür auf Essen und/oder Wohnen verzichten müssten. Normale Leute sollten endlich mal aufhören zu glauben, was Lobbyisten und kommerzielle "Wirtschafts-" und "Politikforschung" ihnen ins Hirn blasen, und das massiv mit HIlfe von Politikern.

        • @Christine_Winterabend:

          Natürlich regelt das der Markt. Sie müssen bedenken unsere Autoindustrie macht Autos für die ganze Welt. Nicht jedes Land hat eine Lobby. Ich weiß nicht wie Sie auf die Aussage kommen aber es werden sehr wohl noch genug Autos verkauft werden

        • @Christine_Winterabend:

          "Hier regelt kein Markt etwas, sondern nur die allmächtige Autoindustrie. "

          Natürlich regelt es der Markt. Oder denken Sie die deutschen Automobilhersteller produzieren ausschließlich für deutsche Verbraucher? Der größte Teil der produzierten PKW ist für den Export bestimmt, insbesondere auch in solche Länder in denen unsere Autoindustrie keine Lobby hat.

    • @Bauer Gerry:

      Der BMW IX3 und der neue Mercedes GLC können Bidirektionales laden. Der VW ID.4 konnte es meine ich auch schon, wenn auch auf 3,6 kw beschränkt.

      Der chinesische Markt hat gerade ruinösen Wettbewerb. Die deutschen können diesen aktuellen Preiskampf eventuell aufgrund der Gewinne mit Verbrennern überleben. Und das ist das, was jetzt zählt. Ohne Verbrenner würden die deutschen gar keinen Gewinn mehr machen. Langfristig setzt sich das e-Auto durch. Aber weshalb das nach Planwirtschaft in neun Jahren sein soll und nicht in elf oder sieben, kann keiner begründen. 2035 ist eine recht willkürliche Zahl.

      • @Strolch:

        Das hat nichts mit Planwirtschaft zu tun, das sind einfach Abgasstandards für den Umweltschutz.

        • @Francesco:

          Und die Abgasstandards sind Gottgegeben? Warum 2035 und nicht 2034 oder 2036? Und es ist kein Abgasstandard, wenn das Abgas "null" ist. Das ist ein Abgasverbot.

      • @Strolch:

        Irgendwann muss man eben eine Grenze ziehen und Marktregulierung ist noch lange keine Planwirtschaft.

        • @schoenix:

          Ja und wenn man erkennt, dass die Grenze falsch war, ändert man sie. Und unabhängig davon, wieso denn den Verbrenner verbieten? Die Leute kaufen das bessere Produkt. Das wird das e-Auto sein. Da bin ich überzeugt. Und wenn es bis 2037 dauert spielt das keine Rolle. Pferdekutschen sind auch noch erlaubt.

          • @Strolch:

            Es geht nicht darum, dass die Leute das bessere Produkt kaufen (sollen) - was immer das ist -, sondern dass der CO2-Ausstoß auf Null gebracht wird.

      • @Strolch:

        Langfristig setzt sich das e-Auto durch.

        Nein, die Pferdekutsche.

        • @Donni:

          Pferdekutschen haben einen viel zu hohen Energieverbrauch. Nein, das ist kein Scherz: Futterpflanzen brauchen 20 mal so viel Sonnenlicht (entsprechend Ackerfäche) wie Solarmodule. Und ein Pferdekörper ist nicht gerade ein Wunder an Effizienz. Das gilt auch für Menschen. Sportmediziner habe sehr genaue Daten über den Energieumsatz. Danach ist ein Elektrofahrrad wesentlich sparsamer als der Muskelantrieb mit "Spaghettikraftstoff". So habe ich das mal ausgerechnet.

  • Dass sich die csdU auf derart schädliche Prozesse einlässt - geschenkt. Die sind lobbygesteuert, pur. Die sPD ist ... tja, was ist diese Partei? Haben diese Leute nicht begriffen, dass sie mit dieser Politik zwar die Aufträge der Lobby erfüllen, den Populismus bedienen doch schon auf mittlere Sicht eine wirtschaftliche Schlappe erleben, die sich schon abzeichnet? China wird uns wieder mal den Rang ablaufen, das kennen wir ja schon. Und unsere Kinder und Enkelkinder? Ach ja, ich vergaß: wenn die wählen gehen, sind die derzeitigen Akteure schon im gut finanzierten Ruhestand....

    • @Perkele:

      Nicht nur die SPD, sondern auch die IG Metall trägt das Aus vom Aus mit, leider.