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Über migrantische Selbstbehauptung„Und das geht nur gemeinsam“

Er rappt gegen Rassismus. Arbeitet mit Jugendlichen. Verortet seine Kunst zwischen politischem HipHop und experimentellem Pop: im Gespräch mit Shadore.

Rapper Shadore, fotografiert natürlich in Neukölln: „Für mich ist Neukölln ein Bezirk, mit dem ich viel Kraft verbinde“ Foto: Toni Petraschk

Interview von

Raweel Nasir

taz: Shadore, Sie wollen mit Ihrer Musik Widerstand hörbar machen. Was meinen Sie damit?

Shadore: Widerstand in Bezug auf meine eigene Lebensrealität als migrantische Person in Deutschland, die Rassismus erfährt. Als Person of Colour geht es mir in meinen Texten um migrantischen Widerstand in Deutschland.

Im Interview: Shadore

30, Rapper und Jugendarbeiter, in Berlin geboren und aufgewachsen. Seine Musik – ebenso wie seine Arbeit mit Kindern und Jugendlichen – ist explizit politisch und greift Themen wie Rassismus, Kolonialismus und gesellschaftliche Machtstrukturen auf. Dabei werden bestehende Normen herausgefordert, und migrantischer und jugendlicher Widerstand wird in empowernde Sounds verwandelt.

taz: Haben Sie Beispiele für migrantischen Widerstand? Etwas, das besonders prägend für Sie war?

Shadore: Ganz prägend waren der rassistische Anschlag in Hanau und die daraus entstandene migrantische Bewegung. Der 19. Februar 2020, als ein Rassist neun Menschen ermordete, war ein Tag, der komplett mein Leben verändert hat. Vor diesem Tag habe ich natürlich gewusst, was Rassismus ist und wie er wirkt. Allerdings war mein Verständnis davon immer sehr moralisch gewesen. Etwas, wofür jeder selbst verantwortlich war, ein Problem von einzelnen Personen.

taz: Und nach dem Anschlag hat sich das geändert?

Shadore: Nach dem Anschlag setzte bei mir ein Gefühl ein, dass Hanau und meinen Kiez Neukölln nur der Zufall trennte. Rassistische Gewalt in Deutschland ist kein Einzelfall. Solingen, Rostock-Lichtenhagen oder Mölln sind nur einige Beispiele. Trotzdem wird in Deutschland nicht daraus gelernt. Migrantisches Leben gilt in Deutschland nicht als schützenswert. Dieser Tag hat mich krass politisiert. Ich saß da und dachte: Hey, das hätte ich sein können, das hätten meine Friends sein können, meine Familie. Das erfüllte mich mit sehr viel Wut und Trauer.

taz: Trennt Berlin-Neukölln und Hanau wirklich nur der Zufall?

Shadore: Damit will ich sagen: Es spielt keine Rolle, wo wir in Deutschland sind oder wer dieser Typ ist, der damals die Waffe geladen hat. Das Problem ist struktureller Rassismus, den es in Deutschland gibt. Die rassistische Politik, die gemacht wird, rassistische Berichterstattung. Anschläge wie in Hanau sind nur die Spitze des Eisbergs. Neukölln ist wie auch Hanau ein sehr migrantischer Ort.

taz: Wie würden Sie Neukölln beschreiben?

Shadore: Die meisten kennen Neukölln leider nur als migrantischen Problembezirk. Auch schon vor dem 7. Oktober waren staatliche Repression, Polizeigewalt, Racial Profiling, Kriminalisierung und viel Polizei und viel Repression in Bezug auf Palästinasolidarität Alltag in Neukölln. Medial wird der Stadtteil rassistisch aufgeladen.

taz: Das war ja alles nur sehr negativ …

Shadore: … ja, eigentlich ist Neukölln total vielschichtig! Für mich ist Neukölln ein Bezirk, mit dem ich unglaublich viel Kraft verbinde, unglaublich viel migrantischen Widerstand. Der deutsche Staat trägt dazu bei, unsere Heimatländer zu unterdrücken. Teil davon ist auch, migrantisches Leben hier zu unterdrücken. Ich bin in Neukölln groß geworden, und was ich beobachte, ist: Die Menschen nehmen das nicht hin … Viele Familien, die aus ihren Heimatländern flüchten mussten aufgrund von Gewalt und Krieg, kommen hier an und müssen den ganzen Tag ackern, um ihr Brot zu verdienen, ihre Miete zu verdienen. Und trotzdem gehen sie auf die Straße gegen Genozide, rassistische Politik, Unterdrückung; für ein Leben in Würde und in Sicherheit für die Jugend – viele junge Menschen sind auf der Straße in Neukölln –, für ein gerechtes Leben. Das finde ich megakrass zu sehen, und das gibt mir ganz, ganz viel Kraft. Das ist etwas, was mich Tag für Tag politisiert. Und es sorgt dafür, dass ich mich dort sehr zu Hause fühle.

taz: Sie rappen nicht nur, sondern sind auch in der Jugendarbeit tätig. Und verbinden dort Rap, Politik und soziale Arbeit. Wie sieht das genau aus?

Shadore: Ich bin per Quereinstieg in die Jugendarbeit gekommen und gestalte politische Kulturprojekte in den verschiedensten Jugendzentren Berlins. Dort biete ich Rap- und Musikworkshops an, in denen ich versuche, Musik und Politik zu verbinden. Die Jugend hat sehr viel zu sagen und wird gleichzeitig megastark von Politik und Gesellschaft ignoriert. Der Großteil der Jugendlichen, mit denen ich arbeite, ist migrantisch. Vor ihren Lebensrealitäten habe ich krassen Respekt und Ehrfurcht.

Und natürlich lesen sie all die Nachrichten von den Jugendlichen, die von der Polizei erschossen werden

Shadore

taz: Was ist es genau, was Sie so ehrfürchtig sein lässt?

Shadore: Heutzutage jugendlich sein zu müssen! In runtergerockten Schulen sitzen, überarbeitete Lehrer:innen, die sie anschreien, dann nach der Schule ins gekürzte oder eigentlich fast schon geschlossene Jugendzentrum gehen, durch den Kiez laufen und krass kriminalisiert werden. Von der Politik im Stich gelassen, Polizeigewalt zu erfahren und von der Polizei bedroht zu werden. Und natürlich lesen sie all die Nachrichten von den Jugendlichen, die von der Polizei erschossen werden. Letztes Jahr Lorenz aus Oldenburg, er war nur 21 Jahre alt. 2022 Mohamed Lamine Dramé, er war gerade mal 16.

taz: Sie waren ja auch selbst mal ein migrantischer Jugendlicher, hatten Sie da je Angst?

Shadore: In der Zeit, als ich 16, 17, 18 war und man dieses Gefühl einfach hatte von „Ey! Dieses Land interessiert sich nicht für deine Perspektive“. Die Jugendlichen sehen diese Nachrichten, und sie fragen sich berechtigt: Bin ich in diesem Land sicher? Dann kommen noch andere Sachen dazu wie das Wehrdienstgesetz. Die Politik schickt die Jugendlichen mit 18 an die Waffe. Nach dem Motto: Ihr braucht keine gute Schulbildung, und ihr braucht auch kein Jugendzentrum, keine soziale Arbeit; wenn ihr nicht von Rassisten wie in Hanau erschossen werdet oder von der Polizei wie in Oldenburg, dann sterbt ihr halt fürs „Vaterland“ an der Front mit 18.

taz: Finden Sie das nicht ein bisschen hart?

Shadore: Das ist die Realität von Jugendlichen in Deutschland heute. Das ist das, was sie uns berichten. Wir wollen versuchen, einen Raum zu schaffen, wo das hörbar gemacht werden kann. Und auch einen Austauschraum. Die Jugendlichen haben voll viel zu sagen. Die wissen, eigentlich gehört ihnen die Zukunft, und die sind zu Recht wütend, dass ihnen diese weggenommen wird.

taz: Und da helfen Sie mit Rap?

Shadore: Musik und Rap ist eine Art oder eine Methode, mit der die Jugendlichen gut Dinge in Worte fassen und sich ausdrücken können. Das nutzen wir, damit die Jugendlichen sich so den Space, ihre Stadt, aber auch so ein bisschen Gehör verschaffen können.

taz: Kommen wir zu Ihrer eigenen Musik.

Shadore: Meine Musik hat tatsächlich auch in diesem Rahmen angefangen. Nach dem Anschlag in Hanau, direkt am Tag danach, habe ich das erste Mal einen Text geschrieben, meinen ersten Song „20.02.“ – dieser Tag ist tatsächlich mein Geburtstag –, der von dem Anschlag und meiner Trauer und Wut auf Gesellschaft und Politik und der Frage nach der Verantwortung handelt. So hat meine Musik angefangen. Die Musik ist der Ort, wo ich einen Ausdruck für all die Gefühle, den Rassismus und das, was dieser Alltag mit mir macht, finde.

taz: Haben Sie davor noch nie Musik gemacht?

Shadore: Doch! Davor habe ich auch ein bisschen Musik gemacht. Aber die war nicht so politisch. Ich erkannte, dass ich künstlerische Räume politisieren möchte. Dabei versuche ich natürlich aus meiner Erfahrung zu schöpfen. In meiner Musik sollen aber auch andere politische Kämpfe einen Platz finden.

taz: Sie haben mehrmals erwähnt, dass ihre Musik explizit politisch sein soll. Aber Hanau ist ja nicht Ihre einzige Quelle der Inspiration. Kommen andere Inspirationen durch Nachrichten oder eigene Erfahrungen?

Shadore: Ausgangspunkt meiner Texte sind immer meine eigenen Erfahrungen und die Gegebenheiten um mich herum. So auch in Bezug auf Rassismus. Es ist ein eigenes Verhandeln für mich selbst, aber auch, wie ich politisch darauf schaue.

Meine Musik ist politisch, weil unser aller Leben politisch ist. Und damit eben auch mein Leben in Neukölln

Shadore

taz: Gibt Ihnen Neukölln auch Inspiration?

Shadore: Ja, absolut! Meine Musik ist politisch, weil unser aller Leben politisch ist. Und damit eben auch mein Leben in Neukölln. Wenn ich das Haus verlasse, sehe ich, wie gentrifiziert unser Stadtteil ist. Ich sehe, wie der Laden, wo ich als Kind mit meinen Friends Süßigkeiten gekauft habe, nicht mehr da ist. Die Bar, in der ich seit zwölf Jahren gearbeitet habe, muss in ein paar Monaten aufgrund von Gentrifizierung schließen. Ich fahre zur Arbeit an vier Jugendzentren vorbei, die ich als Jugendlicher besucht habe, die es nicht mehr gibt. Die Jugendlichen, die aus aller Welt kommen, aus Palästina, aus Kurdistan, aus Mexiko, aus der Ukraine, sitzen in Neukölln zusammen und teilen alle unterschiedliche Geschichten. Aber irgendwie auch immer dieselbe Geschichte von Unterdrückung, Vertreibung, Rassismus. Privates und Politisches lässt sich in Neukölln nicht trennen.

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taz: Was ist denn mit ihrem eigenen familiären Hintergrund?

Shadore: Ich bin in Berlin geboren und aufgewachsen. Ein Teil meiner Familiengeschichte kommt aus Nord- und Mittelamerika, als Native Americans und Native Mexikaner:innen, dazu kommt auch jüdische Familiengeschichte aus Europa. Hier in Berlin bin ich relativ abgekapselt von diesen Familiengeschichten groß geworden, in kultureller Hinsicht. Wenn mich jemand fragt, woher ich komme, sag ich Berlin oder direkt Neukölln.

taz: In Deutschland wird man ja immer gefragt: „Woher kommst du?“

Shadore: Meiner Erfahrung nach kann man eigentlich keine Antwort geben, die zufriedenstellend ist. Denn es wird nicht gefragt, woher du kommst, sondern: Warum siehst du so aus, wie du aussieht. Das hat lange was mit meiner Identität gemacht. Ich dachte immer, Heimat wäre für mich im Land meiner Vorfahren, aber tatsächlich ist sie hier in Neukölln vor Ort mit meinen palästinensischen, kurdischen, chilenischen und venezolanischen Friends, die alle nicht mehr in den Ländern ihrer Vorfahren leben. Wir alle haben denselben Struggle und identifizieren uns am ehesten mit solidarischem Widerstand aus diesen Regionen!

taz: Welche Struggels sind das?

Shadore: Meine Vorfahren haben Jahrhunderte des Rassismus, der Unterdrückung, des Genozids überlebt. Das ist nichts, worauf man mit Mitleid blicken sollte, sondern mit Ehrfurcht, Respekt und Kraft. In meinen Songs setze ich mich auch mit meiner Familiengeschichte auseinander. Und damit auch mit der Widerstandsgeschichte des Kolonialismus und Rassismus. Mit der Musik schaffe ich es auch, mich und meine Tradition besser zu verstehen.

taz: Welchen Teil der Familie meinen Sie, wenn Sie „Tradition“ sagen?

Shadore: Beide! Denn beide Teile der Familie haben diese Ereignisse überlebt. Ich verstehe mich selbst, meinen Alltag und halt auch meine Musik so ein bisschen in der Tradition von diesem Widerstand. Und ich versuche diese Widerstandsgeschichten mit den aktuellen in Neukölln zu verbinden. Ich schaffe zum Beispiel im Song „Sommermärchen“ eine Verbindung vom Heute ins Jahr 1492, als die Europäer nach Amerika gefahren sind und so der Kolonialismus startete und ganz viele Genozide auf dem Kontinent passierten.

taz: Können Sie etwas anschaulicher erklären, wie Ihre Arbeit mit den Jugendlichen aussieht?

Shadore: Ich mache Schreibworkshops mit ihnen. Das heißt, ich versuche einen Raum zu schaffen, in dem ich mit Jugendlichen einfach über die Themen rede, die sie beschäftigen. Die Themen reichen von Stress in der Schule bis hin zu Ängsten um die Familie in den Heimatländern. Erst reden wir darüber, dann fangen wir an, es aufzuschreiben in Raptexten und nehmen sie auf.

taz: Und die Jugendzentren haben die technische Ausstattung dafür?

Shadore: In den Jugendzentren, in denen ich arbeite, gibt es ein Studio, wo aufgenommen werden kann. Die Jugendlichen haben die Möglichkeit, einmal die Woche zu kommen, das nutzen manche im mal mehr, mal weniger großen Rahmen. Manchmal organisieren wir auch Konzerte für die Kids, wo sie auftreten können, oder Festivals zu bestimmten Themen. Ab und zu findet das auch im Rahmen von Projektwochen statt, beispielsweise der Aktionswoche gegen Rassismus.

taz: Bei dem Wort „schreiben“ werden jetzt vielleicht manche hellhörig. Jugendliche schreiben ja schon sehr viel in der Schule. Haben sie danach noch Lust, kreative Texte zu schreiben?

Shadore: Also es ist ja offene Kinder- und Jugendarbeit. Das heißt, die Jugendlichen können sich entscheiden, ob sie hingehen oder nicht. Man darf nicht vergessen, Rap und HipHop sind ein ganz großer Bestandteil von ihrem Leben. Am Ende könnte man meinen Job so beschreiben: Ich hänge mit Jugendlichen ab, und wir unterhalten uns über Themen, die uns interessieren. Anschließend helfe ich ihnen, die Worte, die sie gefunden haben, in Reime zu bringen und rhythmisch in ein Mikrofon zu sprechen. Das Interesse ist einfach voll da. Gerade, weil es nicht im schulischen Kontext stattfindet, sondern in einem Rahmen, in dem sie einfach über das reden können, was sie wirklich beschäftigt; dafür ist im Jugendzentrum Platz.

Jugendzentren sind Orte, die politisch total unterschätzt werden und auch von Linken tatsächlich unterschätzt werden als revolutionäre Orte

Shadore

taz: Man merkt, dass Sie eine große Begeisterung für Jugendzentren haben.

Shadore: Für mich ist das Jugendzentrum einer der wichtigsten Orte in der Stadt. Dort kommen Jugendliche aus dem ganzen Kiez zusammen. Das ist der Ort, wo sich auch Familien begegnen. Man redet über die ganz normalen Probleme, die Familien oder die Kinder zu Hause haben. Gleichzeitig können sie über ihre Sorgen und Ängste sprechen, bekommen dort vielleicht auch Input, können sich politisch austauschen. Jugendzentren sind Orte, die politisch total unterschätzt werden und auch von Linken tatsächlich unterschätzt werden als revolutionäre Orte.

taz: Sind Sie selbst früher auch ins Jugendzentrum gegangen?

Shadore: Genau! Mein Bezug zur Jugendarbeit ist, dass ich selbst als Jugendlicher zur Musik gefunden habe. Das war in einem sehr coolen Jugendzentrum. Dort hatte ich das Glück gehabt, einen sehr engagierten Sozialarbeiter zu treffen, der uns krass unterstützt hat, Musik zu machen. Ich hatte die Möglichkeit, im Café Albrecht in Tempelhof im Keller dreimal die Woche Schlagzeug spielen zu können und mich so kulturell zu bilden. Es reicht ein Sozialarbeiter, der sagt: Hey, ich nehme mir ein bisschen mehr Zeit, um mit dir zu quatschen! Der auch, wenn man mal keinen Bock hat oder sich Wochen oder Monate nicht blicken lässt, einfach mal durchruft und fragt: Wie geht es dir, wann kommst du denn nächstes Mal vorbei? Das kann einen großen Unterschied machen in der Phase der Selbstfindung. Darüber hinaus ist die Möglichkeiten nicht zu unterschätzen, zu gucken: Was kann mir überhaupt gefallen, was kann mir wichtig sein im Leben, was möchte ich später mal machen?

taz: Gibt es Forderungen, die Sie an die Politik haben?

Shadore: Das System und die Politik, wie sie aktuell existieren, sind meiner Meinung nach nicht dafür gemacht, Probleme zu beseitigen, sondern haben eigentlich die Funktion, Machtverhältnisse aufrechtzuerhalten. Daher finde ich Forderungen formulieren schwierig. Viel eher würde ich mir wünschen, dass Menschen sich in ihren Kiezen organisieren. Wenn ich mir anschaue, wie die Jugendlichen aufeinander aufpassen und ihre eigenen Strukturen schaffen: dass sie sich Orte suchen wie Jugendzentren, sich dort treffen und versuchen, für die Schule zu lernen, weil sie in der Schule einfach nicht genug gefördert werden. Selbstorganisation in der Community ist, aus der Erfahrung heraus, am effektivsten. Wenn wir nach Hanau gucken: Selbstschutz und Gerechtigkeit ist etwas, das wir uns selber erkämpfen müssen. Und das geht nur gemeinsam.

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