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„Ich möchte es besser machen als mein Vater“

Uschi Glas kennen die Älteren aus „Zur Sache, Schätzchen“, die Jüngeren aus „Fack ju Göhte“. Die Schauspielerin engagiert sich gegen Antisemitismus, arbeitete zuletzt die NS-Vergangenheit ihres Vaters auf. Eine „Oma gegen Rechts“ will sie aber nicht sein

„Ich war immer politisch, habe mich nie weggeduckt“, sagt Uschi Glas Foto: Dieter Mayr

taz: Frau Glas, was haben Sie heute Morgen gedacht, als Sie in den Spiegel geschaut haben?

Uschi Glas: Oh Gott, was habe ich denn gedacht? Ich glaube, ich habe mir überlegt, dass ich heute mein Krafttraining verschieben muss, weil ich vormittags zu viele Termine habe. Normalerweise mache ich das direkt nach dem Aufstehen im Badezimmer. Dafür nehme ich mir auch gerne ein wenig länger Zeit.

taz: Sie machen jeden Morgen Kraftsport?

Glas: Ja, um fit zu bleiben. Wenn ich verreise, nehme ich meine Hanteln sogar mit, damit ich im Hotelzimmer trainieren kann, ohne dass mir jemand zuschaut. Bewegung ist für jeden Menschen wichtig, aber für mich noch mal besonders. Im Gehen kann ich meine Texte besser lernen.

taz: Wie das?

Glas: Wenn ich sitze und einen Text lernen will, schweifen meine Gedanken ständig ab. Darum gehe ich am liebsten im Wald oder irgendwo anders spazieren, wo mich niemand hören kann, nehme das Skript mit und spreche es laut. Demnächst bin ich in Vietnam, dort drehen wir für das „Traumschiff“. Den Text muss ich noch lernen, also werde ich heute Nachmittag einen langen Spaziergang machen.

taz: Wir haben Sie nach Ihren Gedanken vor dem Spiegel gefragt, weil das in Ihrem letzten Buch ein zentrales Motiv ist. „Du musst am Abend in den Spiegel schauen können“, sagte Ihnen Ihr Vater häufig. Ist Ihnen das immer gelungen?

Glas: Nicht immer, das geht ja auch gar nicht. Das Gefühl dahinter begleitet mich aber jeden Tag. In den Spiegel schauen zu können, bedeutet auch, mich schon tagsüber zu fragen, ob etwas nicht gut gelaufen ist und ich mich korrigieren muss. Ob ich den Menschen um mich herum auf Augenhöhe begegnet bin. Besonders während der Arbeit: In einer Filmproduktion sind wir meistens mit 60 Leuten am Set, jeder trägt einen wichtigen Teil zum Projekt bei. Auch junge Menschen, die bei uns reinschnuppern, haben ihren Anspruch auf Respekt.

taz: Sie beschäftigen sich in dem Buch auch mit der NS-Vergangenheit Ihres Vaters. Sie haben einen Ahnenforscher beauftragt, der mehr darüber herausfinden sollte. Woher kam dieser Impuls?

Glas: Ich habe das erste Mal als Teenager angefangen, darüber nachzudenken. Im Schulunterricht behandelten wir nur die Weimarer Republik, dann war da ein finsteres Loch, über die NS-Zeit wurde nicht gesprochen. Informationen über die Gräueltaten während des Nationalsozialismus habe ich erst in England bekommen, als ich dort in den 60er Jahren in London eine Sprach- und Schauspielschule besucht habe. Plötzlich habe ich jeden Tag die Verbrechen in der BBC gesehen, das waren Bilder, die damals in Deutschland noch gar nicht gezeigt wurden. Als ich zurückkehrte, stellte ich meinen Vater zur Rede. Ich war ein rebellisches Mädchen und wollte ihn zwingen, mir die Wahrheit zu erzählen.

taz: Hat er das getan?

Glas: Nein. Wir haben uns fürchterlich gestritten. Er hat immer nur erwidert: „Uschi, du verstehst es nicht.“ Lange habe ich nicht nachgegeben. Bei jedem Besuch in meinem Elternhaus gab es Ärger. Meine Mutter hat sehr unter den Streitereien gelitten. Ich wollte nicht, dass jedes Wochenende, an dem wir zusammen sind, im Streit endet. Aus dem Grund habe ich irgendwann versucht, die Haltung meines Vaters zu respektieren und meinen Frieden damit zu schließen. Aber losgelassen hat mich das Thema nie.

taz: Der Ahnenforscher hat recherchiert, dass Ihr Vater 1944 als Funker zur Waffen-SS ging. Er wurde der SS-Gebirgsdivision „Skanderbeg“ zugeteilt, die auf dem Balkan operierte.

Glas: Das zu hören, war schmerzlich. Heute denke ich: Vielleicht hat mir mein Vater immer gesagt, ich müsse in den Spiegel schauen können, weil er es selbst nicht mehr konnte.

taz: In Ihrem Buch geht es viel um Wahrheit. Hat Ihr Vater gelogen, als er Ihnen diesen Teil seiner Vergangenheit verschwiegen hat?

Glas: Dieses Schweigen grenzt schon haarscharf an eine Lüge. Das ist auch ein Thema, das mich aktuell sehr bedrückt. Jetzt, wo wir wieder ein Erstarken des Antisemitismus erleben, wie ich es mir nie hätte vorstellen können, ist für mich die schweigende Mehrheit die größte Gefahr für die Demokratie. Es ist ja nicht so, dass alle Leute, die seit dem Angriff der Hamas auf Israel am 7. Oktober 2023 nicht auf die Straßen gehen, etwas gegen Israel oder gegen jüdische Mitbürger haben. Sie halten sich einfach raus, und das finde ich falsch.

taz: Sie selbst sind regelmäßig bei Demonstrationen in München für die Freilassung der israelischen Geiseln mitgelaufen.

Glas: Ich blicke auf meine Vergangenheit und die Vergangenheit meiner Eltern, in meinen Albträumen sehe ich 1933, die Machtübernahme. Und dann denke ich: Wir dürfen nicht noch länger warten, wir müssen aufstehen und für die Demokratie kämpfen. Gegenfrage: Was denken Sie, wie viele jüdische Mitbürger und Mitbürgerinnen leben in Deutschland?

taz: Schätzungsweise 200.000?

Glas: Das ist schon ziemlich gut, es sind ungefähr 225.000 Jüdinnen und Juden bei insgesamt 83 Millionen Menschen in Deutschland. Die Zahl ist nicht besonders groß, trotzdem sind wir nicht imstande, diese Minderheit richtig zu schützen. Das ist für mich wirklich ein Unding.

taz: Sie sind vor allem als Schauspielerin bekannt. Woher dieses Bedürfnis, sich politisch zu engagieren?

Glas: Ich war immer politisch, habe mich nie weggeduckt. Ich bin auch nie einfach mit dem Strom geschwommen. Bei den 68ern hieß es zum Beispiel: Du musst unbedingt links sein. Wenn du nicht links warst, warst du ein Spießbürger oder ein Idiot. Auch wenn es Nachteile hatte, dachte ich: Ich muss bei mir bleiben. Das ist für mich ein Grundsatz, den ich auch jungen Kolleginnen mit auf den Weg gebe.

taz: Sie hatten 1968 in „Zur Sache, Schätzchen“ Ihren großen Auftritt. Der Film zeigte das Lebensgefühl in München-Schwabing, er wurde Kult. Damals hat man Sie unter Druck gesetzt, links zu sein?

Glas: Alle waren für die DDR, weil es da ja ach so toll sein sollte und alle Menschen gleich waren und so weiter. Man musste mitmachen, auch in der Filmbranche. Ich habe zur der Zeit schon viel in Berlin gedreht und wusste, wie es an der innerdeutschen Grenze zugeht. Da bist du als Mensch niemand gewesen. Ich habe gesagt: Nein, das kann ich nicht. Das hat dazu geführt, dass ich nach „Zur Sache, Schätzchen“ nie wieder eine Rolle beim Jungen Deutschen Film bekam. Als Konsequenz musste ich mich beruflich erst einmal anders orientieren.

taz: Wie erleben Sie das in der Kulturbranche heute?

Glas: Ich fand zum Beispiel bei der Berlinale skandalös, dass ein arabischer Filmemacher uns Deutsche als Mörder bezeichnet, weil wir Israel unterstützen und Israel angeblich einen Völkermord verübt. So ein Filmfestival ist kein Ort für solche politischen Statements.

taz: Die Berlinale war schon immer ein dezidiert politisches Festival.

Glas: Meines Erachtens müsste bei so was die Leitung sagen, dass das nicht in Ordnung ist. Es gab auch ein paar Buhrufe, in der Breite aber vor allem Zustimmung.

taz: Wundert Sie das? Die israelischen Soldaten sind in Gaza sehr brutal vorgegangen. Viele der Opfer waren Frauen und Kinder.

Glas: Das will ich gar nicht bestreiten. Es gibt nicht den guten Juden und den guten Deutschen und den guten Russen. Mörder gibt es auf der ganzen Welt. Mein Traum wäre, dass man sagt: Lasst uns nebeneinander leben, auf der einen Seite die Palästinenser, auf deren anderen die Israelis. Lasst uns Frieden schließen.

taz: Sie sind für die Zwei-Staaten-Lösung?

Glas: Auf jeden Fall.

Uschi Glas

Die Schauspielerin

Uschi Glas, geboren 1944, wuchs mit drei Geschwistern in Landau an der Isar auf. Sie machte zunächst eine Ausbildung als Buchhalterin, entschied sich dann aber für die Schauspielerei. 1966 wurde sie mit dem Karl-May-Film „Winnetou und das Halbblut Apanatschi“ einem breiteren Publikum bekannt. 1968 übernahm sie die weibliche Hauptrolle in „Zur Sache, Schätzchen“, der Film wurde Kult. Uschi Glas spielte im Laufe der Jahrzehnte in zahlreichen Filmen, Fernsehserien und Theaterstücken mit. Jüngeren ist sie vor allem als Burn-out-gefährdete Lehrerin aus der Komödie „Fack ju Göhte“ bekannt.

Das Buch

In ihrem Buch „Du bist unwiderstehlich, Wahrheit. Gespräche über Werte, Menschlichkeit und Mut“ schildert Uschi Glas ihre Begegnungen mit Charlotte Knobloch, Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern, die sich als Kind vor den Nazis verstecken musste. Zugleich setzt sich Glas mit der NS-Vergangenheit ihres Vaters auseinander. Mosaik Verlag 2025, 240 Seiten, 22 Euro.

taz: Sie haben Morddrohungen für Ihr Engagement gegen Antisemitismus erhalten. Macht Ihnen das manchmal Angst?

Glas: Ich kriege inzwischen Mails und Zuschriften, bei denen mir schon manchmal himmelangst wird. Aber ich denke mir: Was wäre die Alternative? Dass ich einfach sage: Okay, dann mache ich halt nichts mehr? Das will ich nicht. Es kann immer etwas passieren. Ich könnte aus dem Haus gehen und dann fällt von oben eine Dachpfanne runter, dann bin ich tot. Ich möchte auch für meine Kinder und für meine Enkelkinder kämpfen. Sie wissen ja, ich bin schon alt …

taz: … 82.

Glas: Wenn ich jetzt nichts sagen würde, dann könnten meine Enkelkinder später auch fragen: Sag mal, Nonna, was hast du gemacht? Dann müsste ich antworten: Leider nichts. Nein, wenn ich meine jüdischen Freunde nicht mehr unterstützen würde, dann könnte ich auch nicht mehr in den Spiegel schauen. Ich möchte es besser machen als mein Vater.

taz: Wir erleben derzeit einen gesellschaftlichen Rechtsruck. Eine Gruppe von Frauen in Ihrem Alter versucht, dem etwas entgegenzusetzen, die „Omas gegen Rechts“. Könnten Sie sich vorstellen, sich auch da zu engagieren?

Glas: Ich wäre sofort dabei, wenn sie „Omas für Demokratie“ hießen. Ich empfinde den Druck auf die Demokratie von links nämlich als genauso stark wie von rechts.

taz: Wie kommen Sie zu der Annahme? Wir haben eine sehr starke AfD, der Verfassungsschutz stuft die Partei als „gesichert rechtsextremistisch“ ein.

Glas: Ich denke zum Beispiel an den großen Stromausfall im Januar in Berlin. Der wurde durch einen Brandanschlag einer linksextremistischen Gruppe ausgelöst. Mitten im Winter war tagelang der Strom weg.

taz: Sie betonen, dass Sie es wichtig finden, mit Menschen zu diskutieren, auch wenn die ganz andere Positionen vertreten.

Glas: Ja, von diesem „Mit denen reden wir nicht“, von diesem ständigen Ausgrenzen halte ich nichts.

taz: Sind Sie noch nie an einer Diskussion mit AfD-Anhänger*innen gescheitert?

Ich bin sehr froh, dass wir in einer Demokratie leben. Solange ich denken kann, darf ich sagen, was ich will. Und ich kann wählen, wen ich will. In der Demokratie musst du immer auch Kompromisse machen

Glas: Doch, das habe ich leider auch schon erlebt. Einige Freunde sind so zu Bekannten geworden, das ist eine traurige Erfahrung. Wenn Menschen in ihrer Meinung sehr festgefahren sind, ist eine Diskussion kaum möglich. Aber wenn ich an einem Tisch sitze, neben mir jemand, der eine AfD-Meinung vertritt, dann gehe ich ins Gespräch. Außer mein Tischnachbar ist zum Beispiel davon überzeugt, dass man alle Flüchtlinge abschieben sollte.

taz: Das finden Sie falsch?

Glas: Wir sind eine gemischte Gesellschaft und so soll es auch sein. Ich habe noch die Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg erlebt, den Wiederaufbau und auch den Umgang mit den Flüchtlingen damals. Trotz ihrer großen Not wurden sie nicht gut behandelt, die Leute reagierten mit Misstrauen und Wut. Diese Menschen mussten aus ihrer Heimat fliehen und als sie endlich ankamen, wurden sie geächtet.

taz: Sie waren damals selbst eine Zugezogene.

Glas: Unsere Situation damals ist natürlich nicht mit der von Kriegsflüchtlingen heute zu vergleichen. Aber ja, wir sind als evangelische Familie in einen katholischen Ort in Niederbayern gezogen. Sogar wir wurden Ketzer genannt. Wir durften in der Kirche zwar Gottesdienste abhalten, aber in unsere Gesangsbücher wurden Beleidigungen geschmiert. Der evangelische Gestank oder die evangelischen Geister oder was auch immer wurden nach unserem Gottesdienst mit Weihrauch aus der Kirche vertrieben. Ich wurde auch wegen meines dunkles Teints ausgelacht. Diese Ausgrenzungen haben mich als Kind sehr beschäftigt. Ich bin froh, dass ich schon früh einen Widerspruchsgeist hatte. Ich habe mich nicht versteckt, das hat mir geholfen.

taz: Die Willkommenskultur 2015 hat Sie begeistert, es war die Zeit von Merkels „Wir schaffen das“. Inzwischen sehen Sie das kritisch, schreiben Sie in Ihrem Buch. Woher der Sinneswandel?

Glas: Das stimmt, ich war davon überzeugt, dass man diese Leute unbedingt retten muss. Es war kalt, die Menschen haben zum Teil die Kinder auf den Schultern getragen und konnten nicht vorwärts und rückwärts. Die standen sozusagen im Niemandsland. Nach ihrer Ankunft war richtig was los in München, so viele Menschen auf den Bahnhöfen. Es war Wahnsinn, was die Leute alles gespendet haben. Aber irgendwann ist die Situation gekippt. Nachdem man 2015 die Menschen aufgenommen hatte, was ich weiterhin für richtig halte, hat es die Politik versäumt, die Zuwanderung zu steuern und illegale Migration zu verhindern.

taz: Die Union setzt auf eine restriktive Migrationspolitik. Verschieben wir damit nicht das Problem? Die schlimmen Szenen gibt es dann nicht in Ungarn, sondern an der EU-Außengrenze.

Glas: Das ist eine schwierige Frage. Man kann nicht sagen, lasst die Grenzen offen und jeder kann kommen. Wir brauchen aber auch Menschen, die bei uns arbeiten, wir haben einen großen Fachkräftemangel. Wenn wir unsere ausländischen Freunde nicht bei uns hätten, die für und mit uns arbeiten, dann hätten wir noch ganz andere Probleme. Ich finde es wichtig, dass man Leute frühzeitig arbeiten lässt. Menschen mit Berufserfahrung sollten keine elendigen Hürden auferlegt werden. Dieses Stillsitzen und monatelang warten lassen, ist grausam.

LOWRES!!!!! Foto: Frank Mächler/dpa/picture alliance

taz: Sie sind 1944 geboren und haben die gesamte bundesdeutsche Geschichte erlebt. Wie blicken Sie heute darauf?

Glas: Zunächst einmal bin ich sehr froh, dass wir in einer Demokratie leben. Solange ich denken kann, darf ich sagen, was ich will. Und ich kann wählen, wen ich will. Das ist ein großes Geschenk. In der Demokratie musst du immer auch Kompromisse machen. Wir können alle eine andere Meinung haben, aber am Ende müssen wir uns einigen. Da muss jeder Federn lassen. Deswegen ist die Demokratie in gewisser Weise auch unzulänglich, sie stellt nie alle ganz zufrieden.

taz: Sie selbst stehen der CSU nahe, richtig?

Glas: Ich bin immer selbstständig gewesen, ich war nie in meinem Leben irgendwo festangestellt. Ich war immer eine Einzelkämpferin, habe mich politisch nie von einer Partei vereinnahmen lassen. Ich finde es wichtig, dass Menschen verschiedene Positionen vertreten und darüber diskutieren. Nicht streiten, nicht den anderen niedermachen, sondern sich wirklich auseinandersetzen. Man muss bereit sein, sich auch mal überzeugen zu lassen. Mein Mann und ich, wir lesen jeden Tag Zeitung, er die FAZ, ich die Süddeutsche. Und dann diskutieren wir. Wir haben jeden Morgen einen Wettbewerb, schon um 6.30 Uhr. Ich höre auch viele Nachrichten, ich will einfach dabeibleiben.

taz: Bei all den besorgniserregenden Entwicklungen der letzten Jahre, was macht Ihnen Hoffnung?

Glas: Dass letztlich doch die Vernunft siegt. Ich genieße die Zeit mit meinen Enkelkindern. Ich wünsche mir, dass sie in einer freien, toleranten, aufgeklärten Welt aufwachsen. Und dazu möchte ich meinen Beitrag leisten. Ich freue mich jeden Tag, dass ich gesund bin, dass ich aufwachen darf, dass ich noch auf der Welt bin. Und dass ich vielleicht etwas bewegen kann.

Das Gespräch entstand im Rahmen eines Interviewkurses an der Deutschen Journalistenschule in München. Mitgewirkt haben Sophie Achenbach, Elias Altmann, Sheila Dierks, Neele Fromm, Luisa Gohlke, Samuel Hüttenberger, Gustav König, Lina Krauß, Felix Kunz, Alba Lundershausen-Schmidt, Franziska Mertl, Jule Merx, Aylin Sancak, Nina Schermal, Anna Seifert. Betreut wurde die Klasse von taz-Redakteurin Antje Lang-Lendorff.

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