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Das Treiben der Katherina ReicheKlimapolitisches Fiasko

Anja Krüger

Kommentar von

Anja Krüger

Die Wirtschaftsministerin setzt alles daran, dass Deutschland bis 2045 nicht klimaneutral wird. Gerade hat sie Flüssiggas aus Kanada geordert.

I mmer wieder erklären Mitglieder der Bundesregierung, sie würden am Ziel festhalten, Deutschland werde bis 2045 klimaneutral. Doch von diesen Lippenbekenntnissen sollte sich niemand täuschen lassen. Gerade Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) schafft mehr und mehr Fakten, die das Erreichen der Klimaneutralität bis 2045 verhindern. Die Politik der Christdemokratin ist fest darauf ausgerichtet, fossile Geschäftsmodelle zu erhalten – und zwar auch über 2045 hinaus.

Jüngste Volte: Verträge für die Lieferung von Flüssiggas aus Kanada. Das im Besitz des deutschen Staates befindliche Energieunternehmen Sefe schließt Vereinbarungen ab, die eine Lieferung dieses extrem klimaschädlichen Brennstoffes bis 2050 vorsehen. Das passt zu den diversen Gesetzesvorhaben mit ebenfalls extrem klimaschädlichen Potenzial aus dem Hause Reiche, die in den kommenden Monaten durchs Parlament gebracht werden sollen.

Mit der Entkernung des Heizungsgesetzes ihres grünen Vorgängers Robert Habeck sorgt die Ministerin dafür, dass Gas- und Ölheizungen trotz ihrer enorm negativen Auswirkungen für die Erderhitzung bis in alle Ewigkeit betrieben werden können.

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Gleichzeitig forciert Reiche mit dem Gesetz zur Absicherung des Kohleausstiegs den Bau einer massiven neuen fossilen Gasinfrastruktur. Und nicht nur das: Sie will die erneuerbaren Energien systematisch schwächen. Setzt sie sich durch, werden Solaranlagen auf Dächern wirtschaftlich unattraktiv und große Erneuerbaren-Projekte wie Windparks nicht mehr finanzierbar.

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Das provoziert ein Verschieben der Klimaziele

Jedes einzelne dieser Vorhaben ist schlecht. Gebündelt sind sie ein klimapolitisches Fiasko auf Kosten künftiger Generationen. Das nimmt die Bundesregierung in Kauf – zugunsten fossiler Geschäftsinteressen. Nebenbei bedient sie die Rechten, die den menschengemachten Klimawandel leugnen. Es ist unbegreiflich, dass die So­zi­al­de­mo­kra­t:in­nen so etwas mitmachen.

Mit dieser Politik provozieren Union und SPD die Rufe nach einem Verschieben der Klimaziele. In konservativen Wirtschaftsverbänden und Organisationen sitzen etliche in den Startlöchern, um ihre Kampagnen gegen Klimapolitik im Allgemeinen und die deutschen Ziele im Besonderen zu starten. Beliebt ist das Argument, Deutschland müsse seine Ziele an die der EU anpassen, die erst 2050 klimaneutral sein will. Da ist allerdings eingepreist, dass Deutschland früher so weit ist, während wirtschaftlich schwächere Länder mehr Zeit bekommen. Wenn die Bundesrepublik ihre Marken verschiebt, verrutschen auch die anderer Staaten – und eine fatale Abwärtsspirale käme in Gang.

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Anja Krüger

Anja Krüger Parlamentskorrespondentin

Schwerpunkte Wirtschaft- und Energiepolitik
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66 Kommentare

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  • Wir haben dieses Jahr unsere Gastherme getauscht. Kosten: 4.800 €. Die Handwerkerkosten konnte wir dank Geschick meines Mannes einsparen.



    Wir haben uns auch eine Wärmepumpe plus PV-Anlage einmalig anbieten lassen.



    50.000€ war das Angebot...



    Fernwärme gibt es bei uns nicht, auch nicht geplant bei 320 Einwohnern...🤷



    Da war die Entscheidung nicht schwer.



    Es ist aus meiner Sicht völlig illusorisch bis in 20 Jahren gasfrei zu sein, bei diesen irren Preisunterschieden.



    Insofern freue ich mich über Frau Reiche und ihre Weitsicht.



    Das mag konservativ sein, aber verlässlich.



    Herr Habeck hat meiner Erinnerung nach übrigens auch 30 Gaskraftwerke bauen wollen und einen Knicks vor dem Emir gemacht für Gas... - aber weil er dabei wahrscheinlich die typisch Grünen 'Bauchschmerzen' hatte, durfte er das, oder?



    Dopelte Moral und so

    • @Astrid Sehnefeld:

      Nach Abzug der Fördergelder kostet eine Wärmepumpe zwischen 9.000 € und 28.500 € im Durchschnitt in Deutschland.



      .



      50.000 wäre eine Erwärmepumpe ohne Förderung. Macht dann also etwa 20.000 am Ende. Eine Luftwärmepumpe wäre schön für 9000 machbar.



      .



      Davon muss dann noch der Preis der neuen fossilen Heizung abgezogen werden und schon sieht die Rechnung gaaaaanz anders aus.



      .



      Optimal wäre sicher, wenn wir in Deutschland Preise wie in GB hätten. Da kostet die Wärmepumpe nach Abzug der Förderung nur 3-8500€! Das wäre auch in Deutschland möglich, immerhin ist GB ein Land mit vergleichbaren Lebensstandard.

      • @sociajizzm:

        Sie haben in Ihrer Rechnung die PV Anlage vergessen.. So kam das Angebot auf 50.000



        Der Anbieter wurde auch nicht müde die Förderung zu erwähnen - uns kam das so vor, als ob er die beim Angebot bei sich einfach draufgeschlagen 🤷



        Die Preise für Wärmepumpen sind einfach völlig überteuert - ob absichtlich oder wegen Engpass ist mir als Verbraucher schlicht egal.



        Theoretisch müssten wir dann noch dämmen, da haben wir aber erst gar nicht mehr nachgefragt.



        Mag schon sein, dass sich das irgendwann rechnet, aber im Hier und Jetzt haben wir so 45.000 € weniger ausgegeben - und die Baustelle war in einem Tag erledigt 🤷

  • Es ist hier immer nur von der der Gas-/Kohle-/Öl-Lobby die Rede. Bitte auch auch an die Wind- und Solar-Lobby denken. Dank EEG kann uns Wind- und Solarstrom zu garantierten Preisen verkauft werden, egal ob er gerade benötigt wird oder, an Sonne- und Wind-reichen Tagen, ins Ausland verschenkt wird.

    • @Pfennig:

      Die Wind- und Solarlobby ermöglicht es Leuten wie Sie und ich, unsere Abhängigkeit von fossilen Energiekonzernen zu vermindern. Durch Installation von Dingen wie Balkonsolar oder Dachsolar. Fossile Interessen tun das Gegenteil.

      • @Kahlschlagbauer:

        Die Abhängigkeit vermindert sich nicht, sie spitzt sich nur zeitlich zu und wird dann im Extremfall existenzbedrohend.



        Bei länger Dunkelflaute können Sie sich dann klammheimlich der "Strategischen Ölreserve"[1] bedienen :-)

    • @Pfennig:

      Diese Sorgen möchten Hitzetote haben.

  • Widerlich, scheußlich, böse: die Fossilokratie erzwingt Abhängigkeit.

  • Was im Artikel nicht vorkommt: es existiert keine Pipeline, die das Gas über tausend Kilometer von der Ostseite der Rocky Mountains durch British Columbia leitet. Es existiert auch keine milliardenschwere Anlage, die dieses Gas verflüssigt und verlädt. Das sind Projekte, die Jahre in der Zukunft liegen. Viele der indigenen Nationen auf der Route sind dagegen. Andere nicht. Diese Pläne sind Zukunftsmusik und in kleiner Weise konkret.

    • @Kahlschlagbauer:

      Die Pläne mögen heute Zukunftsmusik (für extrem schlechten Geschmack) sein. Das, was die Vereinbarung mobilisieren wird, ist das Kapital von Investoren für den Bau der Pipelines und Anlagen zur Verflüssigung und Verladung. Die Renditeberechnungen werden durch die Vereinbarung leichter. Und was die indigenen Nationen betrifft, die sich gegen den Bau wehren: Die Geschichte lehrt uns, dass Kapitalinteressen noch nie zweiter Sieger waren.

      • @Drabiniok Dieter:

        Das ist alles richtig. Aber nichts ist beschlossene Sache. SEFE und Uniper ziehen nur einen kleinen Teil der Kapazität des geplanten Terminals in Betracht. Für den gibt es keine final investment decision. Zu der Zeit, wo dieses System vielleicht in Betrieb geht, kann die Nachfrage, besonders nach dem teuren kanadischen Gas, schon zusammengebrochen sein.

  • In der Kraftwerksstrategie von Robert Habeck war der Bau von Gaskraftwerken mit bis zu 23,8 Gigawatt vorgesehen.



    Gaskraftwerke waren von Anfang an Bestandteil der Energiewende. Wenn selbst Robert Habeck und Patrick Graichen deren Bau für notwendig hielten, warum ist es jetzt ein Problem, wenn Fau Reiche nur noch den Bau der halben Kapazität plant?



    Weitere Solar- und Windkraftanlagen liefern genau dann mehr Strom wenn bereits zehntausende andere Solar- und Windkraftanlagen Strom liefern. Aufgabe der Politik ist es, sicherzustellen, daß Strom erzeugt werden kann, wenn die Solar- und Windkraftanlagen nicht genügend erzeugen.



    Es könnte auf dem Bau neuer Gaskraftwerke verzichtet werden, wenn der Kohleausstieg bis 2038 revidiert wird. Die Kohlekraftwerke bleiben in Reserve und werden im Optimalfall gar nicht in Betrieb genommen.



    Unternehmen, die Anlagen mit heute üblicher Technik betreiben, müssen diese Anlagen evtl. 2045 in Deutschland stillegen. (In Hamburg schon 2040) Außerhalb Deutschlands erst 2050. Außerhalb der EU gar nicht. Die EU wird das Ziel 2050 abpassen, um nicht wie Deutschlands Industrie zu enden.



    Tip: 2038 und 2045 werden in Deutschland aus purer Not wieder gekippt.

    • @Donald Duck:

      Richtig! Warum sollten wir auch die Wirtschaft demolieren, nur um den Planeten zu retten? Wir haben doch nur eine Wirtschaft.



      Das Problem ist nur, dass wir mit dieser Politik die Wirtschaft ebenfalls demolieren. Frau Reiches und Herrn Merz Wirtschaftspolitik läuft nämlich darauf hinaus, Transformationsprozessse zu prokrastinieren, damit sich ihre Buddies die Taschen voll schaufeln können. In Deutschland nennt man das dann Wirtschaftskompetenz. Das Ergebnis sieht man deutlich in der deutschen Automobilindustrie.



      Liebe Grüße aus dem deutschen Südwesten, in dem wir in den nächsten Tagen 39 Grad erwarten.

      • @Libuzzi:

        Die Wirtschaft braucht Frau Reiche nicht mehr zu demolieren, das hat ihr Vorgänger schon mehr als genügend geschafft.

    • @Donald Duck:

      "... warum ist es jetzt ein Problem, wenn Frau Reiche nur noch den Bau der halben Kapazität plant?":

      Boshaft könnte man sagen: Weil sie nicht von den Grünen ist. Manchmal drängt sich einem dieser Gedanke auf.

      • @Josef 123:

        Amen.

    • @Donald Duck:

      Was hat sich seit Habecks Amtszeit geändert? Batterien. Batterien speichern inzwischen über mehrere Tage und sind billiger als Gaskraftwerke, die nur selten laufen. Mit Batterien und Stromhandel läßt sich diese Frage beantworten.

      • @Kahlschlagbauer:

        "Batterien speichern inzwischen über mehrere Tage und sind billiger als Gaskraftwerke, die nur selten laufen."



        Leider können die Batterien kein einziges Gaskraftwerk ersetzen. Die Gaskraftwerke sind immer noch notwendig, wenn die Großspeicherleinchen nach wenigen Stunden, maximal Tagen, leer sind. Fun fact: Je mehr Batterien, um so teurer wird der Strom der Gaskraftwerke.



        BTW: Interessanter Weise finde ich keinerlei Angaben, welche Speicherkapazitäten eigentlich erforderlich wären. Mensch sollte meinen, so eine Zahl wäre doch notwendige Grundlage der ganzen Speicherdiskussion???

      • @Kahlschlagbauer:

        "Batterien speichern inzwischen über mehrere Tage und sind billiger als Gaskraftwerke, die nur selten laufen."



        Leider können die Batterien kein einziges Gaskraftwerk ersetzen. Die Gaskraftwerke sind immer noch notwendig, wenn die Großspeicherleinchen nach wenigen Stunden, maximal Tagen, leer sind. Fun fact: Je mehr Batterien, um so teurer wird der Strom der Gaskraftwerke.



        BTW: Interessanter Weise finde ich keinerlei Angaben, welche Speicherkapazität eigentlich erforderlich wäre. Mensch sollte doch meinen, so eine Zahl wäre notwendige (!) Grundlage der ganzen Speicherdiskussion??? Solange da nichts vorliegt, bewegt sich die ganze Diskussion im luftleeren Raum.

      • @Kahlschlagbauer:

        Die Batteriekapazitäten in Deutschland liegen zur Zeit unter 30 GWh Deutschland verbraucht je Stunde 40 bis 65 GW Strom Die aktuellen Batteriekapazitäten reichen für eine halbe Stunde. Damit kann immerhin das vorheizen von Kraftwerken verzögert werden.



        Angenommen, die Batteriekapazitäten können in 5 bis 10 Jahren verzehnfacht werden, dann würden Sie 5 Stunden reichen.



        Natürlich wird parallel weiter Strom produziert. Gehen wir optimistisch davon aus, daß in 10 Jahren ein ganzer diesiger windstiller Tag überbrückt werden kann. Wenn der nächste Tag ebenfalls diesig und windstill ist; was machen wir dann?



        (Spoiler: Dafür sind die Reservekraftwerke gedacht.)



        Wir können natürlich versuchen, Strom von ausländischen Kraftwerken zu kaufen. Das würde immerhin die hiesigen Umweltbelastungen senken.



        Das würde dann an solchenTagen leider die Strompreise auch im Ausland in die Höhe treiben. Unsere Nachbarn würden für die uns fehlenden Reservekraftwerke bezahlen müssen.



        Das werden diese mit Sicherheit nicht tun. Sie werden die Strommengen begrenzen oder Deutschland wird den europäischen Stromverbund verlassen müssen.



        Nur ohne Industrie und Rechenzentren brauchen wir weniger Strom.

        • @Donald Duck:

          Ja, die Anzahl der Diskussionsbeiträge zu Batterien wird damit leider auch hier wieder viel höher als die zu der einfachsten Maßnahme, die zur Verfügung steht: den Stromverbrauch einzuschränken. Viel zu viele Leute glauben offensichtlich, dass das heißt, im Dunkeln zu sitzen und zu frieren und den Fernseher mit dem Fahrraddynamo zu betreiben. Dabei gibt es unendlich viele Wege, Stromverbrauch zu verringern, die seit Jahrzehnten konsequent nicht gegangen werden. Das aktuelle drastische Beispiel für die Unfähigkeit der Staats- und Wirtschaftslenker (unter tausenden und verschiedensten anderen) ist der Umgang mit der KI-Entwicklung - statt auch nur im Ansatz sinnvolle Ziele und Ressourcenanforderungen zu identifizieren, lässt man einen Wildwuchs zu, dessen Umfang in keinem Verhältnis zum angeblichen Wildwuchs von Dach-Solaranlagen steht, deren Produktion angeblich weggeworfen werden muss - was man z. B. durch Zulassen von Dezentralisierung im Verbund mit passenden Investitionen längst hätte abbauen oder sogar verhindern können - wenn man den Konzerngewinnen nicht ständig die Priorität vor der Umwelt und den Bürgerinteressen einräumen würde.

          • @Christine_Winterabend:

            Die Einschränkung des Stromverbrauchs wäre eine Lösung. Allerdings wird z. Zt. die Verbreitung Von E-Autos und Wärmepumpen vorangetrieben. Das ist nicht zu stoppen. Dazu sollen in der Metall- und Chemieindustrie ebenfalls gasgetriebene Prozesse durch Strom ersetzt werden. Diese Nachfrage wird bereits reduziert. Solche Betriebe werden ins Ausland verlegt.



            Die neueste Idee: Rechenzentren für KI sollen auch in Deutschland gebaut werden. Diese Idee wird sich wieder fangen, da Rechenzentren in skandinavischen Ländern mit Laufwasser und billigeren Kühlmöglichkeiten günstiger zu betreiben sind.



            China baut mehr Wind- und Solarkraftanlagen als Deutschland. Es nimmt nahezu alle 14 Tage ein neues oder modernisiertes Kohlekraftwerk in Betrieb. Dazu hat es den Bau von 40 Kernkraftwerken in Planung. In China geht man davon aus, daß eine exportorientierte Industrienation viel günstigen jederzeit verfügbaren Strom benötigt.



            Die deutschen Wähler haben sich für ein entgegengesetzte Konzept entschieden. Sie haben 17 abgeschriebene Kernkraftwerke stillgelegt und wollen jetzt abgeschriebene Kohlekraftwerke stilllegen. Aber keine neuen Bauen.



            Schauen wir mal zu, welches Konzept erfolgreicher ist.

        • @Donald Duck:

          Ich glaube, daß Sie die gegenwärtigen Realitäten auf dem europäischen Strommarkt nicht kennen. Da werden täglich große Mengen Strom gehandelt. Das ist Alltag.



          Auch die Entwicklungen auf dem Batteriesektor sind schon längst weiter fortgeschritten als fünf oder zehn Stunden Speicherkapazität. Momentan werden z.B. in Ontario Speicher mit 24 Stunden Kapazität gebaut. Und die Entwicklung geht weiter. Je weniger Gaskraftwerke betrieben werden, desto teurer wird ihr Strom. In vielen Märkten können die schon jetzt nicht mit Batterien konkurrieren.

          • @Kahlschlagbauer:

            Das Prinzip von Speicher haben Sie schon verstanden ? Speicher haben ein bestimmtes Ladevolumen und wie schnell oder langsam der Speicher sich entleert hängt einzig von der benötigten Strommenge ab. Jeder Speicher, selbst die ältesten auf den Markt, reichen 24h wenn man ihnen nicht mehr entzieht als geladen ist.

      • @Kahlschlagbauer:

        Batterien gab es auch zu Habecks Amtszeit schon. Sie fallen langsam im Preis, in der kurzen Zeit aber kaum. Batterien können schon immer mühelos Strom über einen Monat speichern, etliche Bauarten verlustarm viel länger. Das Problem ist Strom für mehrere Tage. Der deutsche Stromverbrauch liegt bei 1400 GWh/d, die größten bekannten Speicher haben um 50 GWh. Das sind 50 Minuten. Auch wenn Speicher allein nie den ganzen Verbrauch decken müssen, das Überbrücken einer mehrtägigen Flaute ist illusorisch, sowohl preislich als auch von der Produktionskapazität und den Rohstoffen her.



        Und manchmal kommen mehrere Flauten kurz (Wochen) nacheinander. Dazwischen mag der Bedarf gedeckt sein, riesige Überschüsse, um so eine gigantische Kapazität in kurzer Zeit wieder aufzuladen, gibt es dann typischerweise monatelang nicht. Das paßt derzeit einfach nicht. Die Technik dafür mag kommen, ich hoffe es sehr, aber wohl nicht großtechnisch verfügbar bis 2050.

      • @Kahlschlagbauer:

        Batterien, Speicher sind eine super Sache aber halt nicht ausreichend bei einer Dunkelflaute. Zuerst würde man extreme Kapazitäten benötigen um nur für eine gewisse Zeit den Bedarf zu decken. Wenn dann die Speicher leer sind und die Dunkelflaute anhält wie laden Sie dann die Speicher ? Atomstrom/Kohlestrom aus dem Ausland oder Gaskraftwerke ? Nur haben Sie dann das Geld 2x ausgegeben, was unseren teuren Strom dann nochmals verteuert.

      • @Kahlschlagbauer:

        Batterien rechnen sich nicht und liefern im Zweifel nur 1x während einer Dunkelflaute. Dann müsste neu geladen werden. Was soll die kWh aus der Batterie denn kosten?

        Der Strom aus Batterien ist als einzige Lösung unbezahlbar.

        Ein Gaskraftwerk kann dauerhaft den gebrauchten Strom liefern solange Gas vorhanden. Das rechnet sich zwar auch nicht, ist aber günstiger. Am einfachsten und ökonomisch günstigsten wäre es, wenn die Kohlekraftwerke am Netz bleiben. Kein neues Investment wäre dazu notwendig.

      • @Kahlschlagbauer:

        Die Batterien gab es auch zu Habecks Amtszeit schon.



        Der Unterschied war der Staatssekretär Graichen, dessen Agora Energiewende sich noch vor wenigen Jahren gegen Stromspeichern ausgesprochen hat.

        www.agora-energiew...n-der-energiewende

      • @Kahlschlagbauer:

        Na das ist ja schön, dass neue Batterien mehrere Tage Strom liefern können. Ob diese bei der gesamt abgegeben elektrischen Leistung billiger als Gaskraftwerke sind kann ich nicht beurteilen. Letztendlich helfen sie aber nicht, wenn im Winter über Wochen kein oder nur sehr marginal Strom erzeugt wird.



        Insofern stimme ich @Donald Duck vollumfänglich zu.

    • @Donald Duck:

      "In der Kraftwerksstrategie von Robert Habeck "

      Es geht im Artikel nicht um den Bau von Gaskraftwerken. Es geht um die Einhaltung der Vereinbarungen, die Deutschland getroffen hat. Die mit Reiches Politik torpediert werden. Und das mit hoher Sicherheit sehr bewusst.

      "Tip: 2038 und 2045 werden in Deutschland aus purer Not wieder gekippt."

      Jo. Dank Lobbyisten wie Reiche.

  • Die fossile Lobby möchte ihren Einfluss behalten und möglicherweise noch ausbauen, um uns über Netze, Einfluß bei den Stadtwerken und Versorgern in Abhängigkeit zu halten nach dem Motto: Wir bleiben am Ball und verhindern andere aus Klimagründen mögliche Maßnahmen, bei denen Dritte profitieren. Zum Beispiel beim Einsatz der Erdwärme, die M.E. für sehr viele Verbraucher, Dörfer, Quatiere und Netze sehr viel effizienter und auch Klima-neutraler ausgenutzt werden kann bei geringerem Stromeinsatz und viel kleinteiliger, ein Verfahren, dass auch unabhängiger von großen 'Versorgern' macht. In Verbindung mit einer nachbarschaftlichen Zusammenschaltung von Solaranlagen und in Verbindung mit ausreichenden Speicheranlagen fördert Geothermie die Unabhängigkeit ganzer Regionen (in Dänemark werden Städte wie Aalborg schon mit Erdwärme bestückt) . Leider werden diese Erkenntnisse zu wenig verbreitet, viele nur ehrenamtlich tätige Kommunalpolitiker bekommen das nicht mit, so dass die Lobby die Großen weiter unterstützt. Es ist ein klimapolitisches Desaster, ausgerechnet eine -auch nur mittelmäßig begabte- Vertreterin der fossilen Lobby zur 'zuständigen' Ministerin zu machen !

  • Extremer klimaschädlich ist die Kohleverbrennung. Wenn man/frau überlegt, wie lange der Kohleausstieg in der Vergangenheit verzögert wurde und sich in Zukunft noch verzögern wird, weil Metropolregionen wie Rhein-Main und Rhein-Neckar als zentrale Kraftwerke immer noch riesige Kohlekraftwerke betreiben und selbst die auch nicht nur klimaschädigende, sondern auch landschaftsschädigende Braunkohle noch nicht totgekriegt ist, ist Alles was den Kohleausstieg absichert oder besser noch beschleunigt, gut! Beschleunigen lässt sich das nur, wenn Reiche zusätzlich freundlicherweise auch erneuerbare Energie fördern würde, nicht nur das Erdgas. Auf der anderen Seite ist erstens Reiche nicht so freundlich und hat einst selbst der freundliche Habeck als Wirtschaftsminister in der ersten Gaskrise dafür gesorgt, daß LNG-Gas in Deutschland nun eine Rolle spielt. Es ist gut, dass dies nicht nur in USA gekauft wird, so dass diverse Mar-al-Lago-Gäste bei Donald Trump sich die Hände reiben, weil sie uns nun mit US-Frackinggas "beglücken". Kanada soll was vom Kuchen abbekommen. Wir haben Verbindungen zu Kanada, verteidigungs- UND wirtschaftspolitisch: NATO und CETA. Sing

    O Canada, du bist auch noch da!

    • @Uwe Kulick:

      "Wir haben Verbindungen zu Kanada, verteidigungs- UND wirtschaftspolitisch: NATO und CETA."

      Sie meinen zum 51. US-Bundesstaat 😉

  • Nur nochmal zur Erinnerung: „Das Grundgesetz verpflichtet unter bestimmten Voraussetzungen zur Sicherung grundrechtsgeschützter Freiheit über die Zeit und zur verhältnismäßigen Verteilung von Freiheitschancen über die Generationen.“ Zitat aus der Begründung des BverG 24.3.2021 zur Unvereinbarkeit des damaligen Klimaschutzgesetzes mit dem Grundgesetz.



    Alles was danach beschlossen, versprochen oder unterlassen wurde, ignoriert das Urteil des höchsten deutschen Gerichtes, wie wir alle durch zahlreiche Studien und Expertenkommissionen erfahren konnten.



    In den USA regiert ein faschistoider Greis mit Dekreten gegen bestehende Gesetze. Bei uns ist nur die SPD erforderlich, um die neoliberalen Agenda von Frau Reiche und der CDU entgegen dem Bundesverfassungsgerichtsbeschluss, und damit gegen das Grundgesetz, eine Mehrheit zu verschaffen.



    Wer selbst seit Jahrzehnten dem Neoliberalismus (die Herrschaft des privaten Kapitals über das Gemeinwohl) gehuldigt hat, dem müssen der Klimaschutz und die Freiheitsrechte künftiger Generationen gleichgültig sein, damit sie ihr Gesicht und Glaubwürdigkeit nicht verlieren.

  • // Jüngste Volte: Verträge für die Lieferung von Flüssiggas aus Kanada. //



    Im Moment wird sehr viel Flüssiggas aus USA importiert. Was ist besser???



    Trotzdem macht Flüssiggas gerade mal 10% der Menge aus, das ist zwar nicht vernachlässigbar, aber auch nicht so die Menge.



    Allen Unkenrufen zum Trotz, mache Politiker die auch Wirtschaftserfahrung haben, denken manchmal weiter als der normale Forist. Wer glaubt, dass eine moderne Wirtschaft ohne Gas auskommt (die Industrie braucht so was auch ohne damit Strom zu erzeugen), der glaubt auch an den Weihnachtsmann.

    • @Der Cleo Patra:

      Die geplante Pipeline und das geplante Terminal (nichts davon existiert) gehören Western LNG in Texas . Xsi Lisims ist ein Strohmann.

    • @Der Cleo Patra:

      "Trotzdem macht Flüssiggas gerade mal 10% der Menge aus, das ist zwar nicht vernachlässigbar, aber auch nicht so die Menge.



      "

      Jo. Dazu kommt das von Privatheizungen durch den Verbrauch von Öl erzeugte CO2, was ebenfalls bis weit nach 2045 anfallen wird.

      "Allen Unkenrufen zum Trotz, mache Politiker die auch Wirtschaftserfahrung haben, denken manchmal weiter als der normale Forist. "

      Jo. Und manche Politiker mit "Wirtschaftserfahrung" denken gar nicht, sondern agieren einfach so, wie die Auftraggeber es erwarten.

  • Und das Sahnehäubchen ist, wenn wir in den nächsten Jahrzehnte mal kein Gas abnehmen wollen, werden wir trotzdem zahlen müssen. Das scheint das Lieblingsgeschäft der CDU zu sein; Dinge, die man nicht braucht, ordern, der Bürger zahlt dann die Rechnung, und es wird munter weiter in die Kamera gegrinst.

  • Sie führt nur das fort, was die Ampelregierung beschlossen hat! Gasausstieg ist für 2050 beschlossen somit brauchen wir bis dahin auch weiterhin Gas. Reiche macht nichts anderes was der Klimaminister a D. Habeck angefangen hat

    • @Marcelo:

      "Gasausstieg ist für 2050 beschlossen "

      Gibts dafür seriöse Quellen, oder fällt Ihnen sowas spontan ein?

      • @Kaboom:

        Quelle ist GModG der Bundesregierung und EU sowie durch das Bundesklimaschutzgesetz geregelt

  • Angesichts dieser Politik wundert es nicht, dass Frau Reiche ein schlechtes Image hat – und angesichts ihrer Amtsauffassung leider auch nicht, dass sie gerade eine Image-Kampagne in Augtrag gab, die uns Steuerzahler jährlich 2,2 Mio. Euro kostet:



    www.fr.de/politik/...e-zr-94349337.html

  • Jetzt muss hier auch die deutsche Wirtschaft mal klar Stellung beziehen, insbesondere die Banken, Versicherer und Rückversicherer. Reiche schadet denen doch massiv und wirft das Land auch ökonomisch Jahrezehnte zurück, sie muss weg, zurück in ihre Lobby-Netzwerke!

  • es ist ein Jammer das es niemanden in der Regierung zu interessieren scheint, wenn offensichtlich jemand wie Frau Reiche, zum Schaden des Volkes sich bereichert.



    Wie schon bei den dummen Moutverträgen wird wahrscheinlich im nachhinein rumgejammert wie das passieren konnte.



    Aber da niemand für seine Taten haftet auch zuviele mit drin stecken, kann man davon ausgehen das alles durchläuft. Frau Reich bekommt dann nach ihre Amtszeit eine Super Rente und einen noch besseren Job bei der Industrie.



    Alles läuft wie immer, hauptsache jeder füllt sich die Taschen.

    • @Conrad:

      Was für ein populistisches Geraune.

    • @Conrad:

      Es erinnert ein wenig an die Abkehr vom Atomausstieg unter Merkel, nur um ihn dann Jahre später doch umzusetzen, allerdings mit erheblichen Zahlungen an die Atomwirtschaft.



      Reiche wäre zuzutrauen, genau solch ein Szenario provozieren zu wollen. Verträge unterzeichnen, Verträge vom Gericht kassieren lassen, Pönalen an die Wirtschaft aus Steuermitteln zahlen. Sozusagen ein „Leistungsloses Grundeinkommen“ der dritten Art für ihre Klientel.

  • Ich verstehe nicht, wie wir einerseits ein Bundes-Klimaschutzgesetz haben können, das Klimaneutralität bis 2045 vorschreibt - und andererseits bis 2050 Gas kaufen können. Ist das dann nicht gesetzeswidrig?

    • @Maradine:

      Doch, das geht wenn das CO2 des zwischen 2045 und 2050 verbrannten Gases entsprechend durch andere Maßnahmen kompensiert wird, nichts anderes bedeutet Klimaneutralität.

  • Die Frau macht die Politik, die vom Kanzler und von den Energiekonzernen bestellt wurde. 70er, 80er Jahre.



    Es läuft darauf hinaus, was ich seit langem prognostiziere: China wird eher klimaneutral sein als Deutschland. Die ultimative Blamage für dieses Land. Und ein relevanter Baustein des Abstieges in die Zweitklassigkeit.



    Und offen gesagt: Wer angesichts des Krieges zwischen Iran und den USA immer noch an fossilen Energien festhält, ist schlicht ungeeignet für einen Ministerposten.

    • @Kaboom:

      Beim Abstieg in die Zweitklassigkeit kann die CDU helfen, Das ist ihr Metier.

  • Na bloß gut, dass dieses sinnlose und selbstzerstörerische Vorhaben der deutschen Klimaneutralität bei Frau Reiche keine Priorität hat!

    • @Peeragow:

      Das ist doch hoffentlich satirisch gemeint, oder?

    • @Peeragow:

      Ich hoffe instandig, dass das Sarkasmus ist.

      Es ist erscheckend zu sehen, wie Deutschland aufgrund rückwärtsgewandter Denkweisen und massiver konservativer Lobbyarbeit dafür gesorgt hat, dass wir die globalen Zukunfstmärkte einfach an China verschenkt haben. Wir waren technologisch führend bei Solar, Wind und E-Mobilität. Heute beschweren sich dieselben konservativen Stimmen darüber, dass China unsere Märkte schwemmt und die Transformation jetzt angeblich "ach so teuer" sei. Und ist genau die Politik, wie die einer Frau Reiche, die dafür sorgt und nicht der Klimaschutz.

      Besonder absurd wird es dann bei der Logik der Marktgläubigen: Wenn es um Rechtfertigung von Überreichen geht, heißt es immer, sie müssten Millionen scheffeln, da sie ja "ein Risiko tragen" und "Arbeitsplätze schaffen".



      Wenn aber eben jene Konzerne mal schlecht dastehen (bzw sich verzocken), macht die Politik alles Menschenmögliche um sie künstlich am Leben zu halten, während man an anderer (sinnvollerer, zukunftsfähigerer!) Stelle dann einfach sagt "naja, der Markt regelt das eben".



      Diese Doppelmoral ist an Dreistigkeit kaum zu überbieten.

      • @gottlos_fuer_vielfalt:

        Na ja, wenn Sie derjenige sind, der genau weiß wie Wirtschaft funktioniert, gründen Sie einfach doch mal eine Firma!



        Und dann unterhalten wir uns noch mal in ein zwei Jahren darüber, wie es ihnen ergangen ist mit der Schaffung von Arbeitsplätzen.



        Ich würde meinen Hut vor ihnen ziehen, wenn Sie zu diesem Schritt bereit wären. Andererseits kann ich Sie als Diskussionspartner leider nicht ernst nehmen. Und bitte, lassen Sie die Polemik mit den bösen Konzernen, auch die haben mal klein angefangen. Dazu gehört nun mal Mut und Risikobereitschaft.



        Aber vielleicht täusche ich mich ja in Ihnen, und sie haben wirklich schon mal den Schritt in die Selbstständigkeit getan. Dann würde ich glatt meinen zweiten Hut vor Ihnen ziehen! Ein schönes Wochenende!

    • @Peeragow:

      gut gesprochen, schade das niemand mehr die Wale schlachtet damit wir mehr Bioöl haben. Wünsche weiter viel Spaß ist deiner Informationsblase.

      • @Conrad:

        @ Conrad



        Ja Spaß werde ich haben, hab ich eigentlich immer, wenn ich hier bei der taz unterwegs bin :-)

  • Kann bitte jemand dieser unsäglichen Frau den Amtseid nochmals vorlesen:



    "„Ich schwöre, dass ich meine Kraft dem Wohle des deutschen Volkes widmen, seinen Nutzen mehren, Schaden von ihm wenden, das Grundgesetz und die Gesetze des Bundes wahren und verteidigen, meine Pflichten gewissenhaft erfüllen und Gerechtigkeit gegen jedermann üben werde. So wahr mir Gott helfe.“

    • @Oskar Muster:

      Man kann das auch so sehen, dass Frau Reiche genau das getan hat was ihr Amtseid verlangt, nämlich die Versorgungssicherheit durch Gaskraftwerke zu gewährleisten um Schaden von Deutschland abzuwenden.



      Das nur durch Wind und Solar kein Industriestandort betrieben werden kann, dürfte doch auch dem Letzten klar sein. Die Folgen sehen wir ja, bei Flaute muss teuer im Ausland zugekauft werden, der im übrigen aus Atomkraft (Frankreich) und Kohle (Polen) besteht. Auf der anderen Seite weiß man bei einem Überangebot an Wind und Solarenergie gar nicht wo man mit dem ganzen Strommüll hin soll der die Netze überlastet! Dieser wird dann verschenkt oder man zahlt sogar Geld dafür dass Nachbarländer ihn abnehmen.



      Das ist doch der Skandal und da wundert man sich, dass wir hier die höchsten Energiepreise haben. Der Gipfel ist dann, dass immer weiter noch Wind und Solarenergie hinzukommen soll.

      • @Peeragow:

        Das kann man nur so sehen, wenn man den Akteuren ihre Märchen glaubt, mit denen sie diese Art von Wirtschaftspolitik begründen. Sie äußern hier ein diesen Märchen entsprechendes sehr oberflächliches Verständnis der aktuellen Realität, das keine ernstzunehmende Auseinandersetzung mit dem Thema erkennen lässt und außerdem suggeriert, dass niemand daran etwas ändern kann und will. Solche Beiträge sind in keiner Weise konstruktiv. schade, dass sie mit ihrer Ignoranz längst bewiesener und beschriebener Fakten zu Frau Reiches Politik, Verweigerung der Anerkennung längst erwünschter und praktikabler alternativer Linien wirtschaftlicher Entwicklung und nicht zuletzt infolge von Informations- und Denkfaulheit tausendfach immer wieder auftauchen und Zeit und Ressourcen beanspruchen.

        • @Christine_Winterabend:

          Liebe Christine, bevor ich zu ihren Darlegungen komme, möchte ich noch mal eingangs feststellen, dass ich zu jedem einzelnen Fakt meines Kommentars stehe, weil es einfach Tatsachen sind!



          Da wird die Wirtschaftsministerin von Klimaaktivisten niedergemacht, nur weil sie genau das realisiert was ihr Vorgänger genauso geplant hat. Zumindestens Habeck hatte ja schon erkannt dass zur Versorgungssicherheit nun mal grundlastfähige Kraftwerke gehören.



          Und warum unterstellen sie mir "oberflächliches Verständnis der aktuellen Realität" wenn ich die Tatsachen benenne? Es ist eben kein Märchen, dass wir in Deutschland die höchsten Strompreise haben und die Netzbetreiber bei einem zuviel an PV Strom und Windanlagen händeringend nach Abnehmer suchen. Da ist es doch nur folgerichtig Windanlagen nur noch dort aufzustellen, wo der Strom auch gebraucht wird.



          Und was sind "alternative Linien wirtschaftlicher Entwicklung"? Meinen sie etwa Planwirtschaft?

          Trotz allem wünsche ich Ihnen noch einen schönen Abend und vor allem mehr Lockerheit!

    • @Oskar Muster:

      "Kein Bundespräsident (und übrigens auch kein Bundeskanzler und Bundesminister) wird so zynisch und so machtbesessen sein, dass es ihm im Augenblick des Amtsantritts ausschließlich um die Macht, das Ansehen oder die persönlichen Vorteile geht, die mit dem anzutretenden Amt verbunden sind." Ach was... (Loriot)

      "Wie sämtliche Amtseide, die im deutschen öffentlichen Recht vorgesehen sind, ist auch der Amtseid des Bundespräsidenten in keiner denkbaren Beziehung strafbewehrt." Glück gehabt, aber was ist mit den Ministern??

      Grundrechteforum.de

      • @Erfahrungssammler:

        Strafbewehrt sond nur Aussagen unter Eid vor Gericht. Amtseide sind reine Folklore.

    • @Oskar Muster:

      Wenn die Bestellung, Gas bis 2050, wirklich durch ist, müsste man sie doch wegen offensichtlichem Gesetzesverstoss und Eidbruch verklagen können. Da gibt es auch keinen Spahnschen Interpretationsraum.

      • @fly:

        Es gibt keinen Vertrag. Nur eine Absichtserklärung. Und weder Pipeline noch Terminal existieren.

  • Die Dame möchte offenbar beweisen, dass sie einen größeren Schaden anrichten kann, als Dobrindt, Scheuer und Spahn zusammen. Sie hat in einem politischen Amt nichts, aber auch gar nichts verloren.