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+++ Nachrichten im Nahost-Krieg +++Erste iranische Schiffe fahren wieder

Trump kündigt ein Ende der US-Seeblockade iranischer Häfen an. Kurz darauf durchfahren laut Teheran die ersten Schiffe das Blockadegebiet – ohne Zwischenfälle.

Teheran: Mehrere iranische Schiffe passieren US-Blockade

Nach der Einigung zwischen den USA und Iran haben die ersten iranischen Schiffe nach Angaben staatlicher Medien das von der US-Seeblockade betroffene Gebiet im Golf von Oman durchquert. Mindestens drei Öltanker und zwei Frachtschiffe hätten die Zone am Montagabend ohne Zwischenfälle passiert, berichtete unter anderem der iranische Sender Press TV unter Berufung auf gut informierte Kreise. Nach wochenlangen Verhandlungen hatten sich die USA und Iran in der Nacht auf Montag auf ein Rahmenabkommen hin zu einem Kriegsende verständigt, das am Freitag in der Schweiz unterzeichnet werden soll. Eine wesentliche Streitfrage war bis zuletzt die Öffnung der Straße von Hormus.

Hier soll Iran eingelenkt und eine Öffnung der Meerenge nach der Unterzeichnung versprochen haben. Im Gegenzug dafür ordnete Trump nach eigenen Angaben an, die US-Seeblockade iranischer Häfen umgehend aufzuheben. Damit wurde eine der Hauptforderungen der Iraner erfüllt. Auch der Dienst TankerTrackers, der Schiffsbewegungen beobachtet, berichtete auf der Plattform X, ein mit zwei Millionen Barrel iranischem Rohöl beladener Supertanker habe die Blockadelinie der US-Marine durchbrochen. Weitere Tanker befänden sich nahe der Linie oder nicht mehr in iranischen Häfen. (dpa)

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Ischinger warnt nach Iran-Deal vor Schadenfreude gegen Trump

Der Vorsitzende der Münchner Sicherheitskonferenz, Wolfgang Ischinger, hat nach dem Rahmenabkommen zwischen den USA und Iran vor Schadenfreude gegenüber US-Präsident Donald Trump gewarnt. Auch wenn die USA mit dem Krieg „eigentlich erstrebenswerte Ziele“ nicht erreicht hätten, sei „jede Schadenfreude abwegig und falsch“ sagte Ischinger im RBB-Inforadio.

„Dem Iran die Möglichkeit zu nehmen, eine militärische Nuklearfähigkeit aufzubauen, dieses Ziel teilen wir natürlich mit den USA“, sagte Ischinger. „Also bitte nicht ein Tag der Schadenfreude, sondern ein Tag möglicher Sorge, dass die USA mit diesem Krieg leider anscheinend weniger erreicht haben als wünschenswert gewesen wäre“, so Ischinger weiter. Er sei skeptisch, ob das vereinbarte Rahmenabkommen Stabilität und Frieden für die Region sowie eine Einhegung Irans bringen werde. (dpa)

Ölpreise nach starkem Rückgang nur wenig bewegt

Die Ölpreise haben sich am Dienstag im frühen Handel wenig bewegt. Die Notierung für ein Barrel (159 Liter) Rohöl der Referenzsorte Brent aus der Nordsee zur Lieferung im August wurde am Morgen bei 82,76 Dollar gehandelt und damit knapp ein halbes Prozent schwächer als am Vortag. Seit dem starken Rückgang am Wochenende und Montagfrüh im Zuge der Einigung zwischen den USA und Iran auf ein Rahmenabkommen zur Beilegung des Krieges bewegen sich die Notierungen um die 83 Dollar.

Fehlende Details sorgen weiterhin für Zurückhaltung am Markt. Mitarbeiter bei zuständigen Energiebehörden am Persischen Golf berichteten nach Angaben der Nachrichtenagentur Bloomberg von einer Flut von Anfragen, ob Rohöl wieder durch die Straße von Hormus transportiert werden könne. Reedereien und Händler verwiesen darauf, dass sie mehr Klarheit bräuchten, bevor sie Schiffe auf diese Route schicken. „Der früheste Zeitpunkt, zu dem das Ölangebot wieder das Vorkriegsniveau erreichen kann, ist Ende Juli“, sagte Analyst Pavel Molchanov von Raymond James. Zunächst müssten alle logistischen Hindernisse gelöst werden, bevor sich das Angebot normalisieren könne. (dpa)

Trump kündigt offene und mautfreie Straße von Hormus an

Nach der Einigung zwischen den USA und Iran auf ein Rahmenabkommen für ein Kriegsende hat US-Präsident Donald Trump eine offene und mautfreie Straße von Hormus in Aussicht gestellt. „Sie wird offen sein und gebührenfrei“, sagte Trump am Montag kurz vor Beginn des G7-Gipfels im französischen Évian. Das iranische Außenministerium erklärte dagegen, es sollten Gebühren für maritime Dienstleistungen erhoben werden. US-Vizepräsident J.D. Vance kündigte die Entsendung internationaler Atom-Inspekteure nach Iran an. Trump zufolge begannen am Montag Schiffe, „viele voll beladen mit Öl, aus der Straße von Hormus zu fahren“. Vance sagte im Interview mit dem US-Sender CNBC, die Straße von Hormus werde „langfristig gebührenfrei“ wieder geöffnet werden. (afp)

Wadephul fordert klare Voraussetzungen für Bundeswehr-Einsatz in Straße von Hormus

Bundesaußenminister Johann Wadephul (CDU) hat klare Voraussetzungen für eine deutsche Beteiligung an einer Militärmission zur Absicherung des Schiffsverkehrs in der Straße von Hormus gefordert. „Wir müssen jetzt erst einmal wissen: Ist wirklich klar, es gibt keine Kampfhandlungen?“, sagte Wadephul am Montagabend im ZDF-„heute journal“. „Zum jetzigen Zeitpunkt fehlen mir noch die Voraussetzungen“, fügte er hinzu. Wadephul betonte zugleich, „natürlich muss die Meerenge frei werden“.

Deutschland habe „prinzipiell“ seine Bereitschaft erklärt, sich an der Minenräumung zu beteiligen. Derzeit seien jedoch noch zu viele Fragen offen. „So weit sind wir noch nicht“, sagte der Bundesaußenminister mit Blick auf ein Bundeswehr-Mandat. Frankreich und Großbritannien hatten sich im April zu einer militärischen Sicherung des Schiffsverkehrs in der Straße von Hormus bereiterklärt. Zahlreiche weitere Länder hatten den Briten und Franzosen dabei ihre Unterstützung zugesichert, darunter auch Deutschland. (afp)

Vance: Trump veröffentlicht Abkommen mit Iran womöglich vor Freitag

US-Präsident Donald Trump veröffentlicht das Abkommen mit Iran nach Angaben seines ‌Vizepräsidenten J.D. Vance womöglich noch vor Freitag. Dies sagte Vance dem Sender Fox News. Die Vereinbarung sei bereits elektronisch unterzeichnet worden. Die persönliche Vertragsunterzeichnung werde für Freitag erwartet. (rtr)

Vance: Iran wird Atominspektoren wieder ins Land lassen

Iran wird als Teil des Rahmenabkommens mit den USA nach Darstellung von US-Vizepräsident J.D. Vance wieder Atominspektoren ins Land lassen. „Ja, absolut“, sagte Vance dem US-Fernsehsender NBC News. Einer der Kernpunkte der Vereinbarung sei, dass die Internationale Atomenergiebehörde (IAEA) und die USA Iran bei der Vernichtung seines hochangereicherten Urans unterstützen werden. Das sei in der Absichtserklärung „sehr klar festgelegt.“

In einem weiteren Interview mit dem US-Sender CNN sagte der US-Vizepräsident, das „Coolste an den Fortschritten der vergangenen Wochen“ sei, dass es innerhalb der politischen und militärischen Führung Irans Anzeichen für einen Sinneswandel gebe. Sogar bei Vertretern der mächtigen Revolutionsgarden, der Elitestreitmacht Irans, höre man Stimmen, die sagten, „wir erkennen, dass die Art, wie wir seit 47 Jahren mit den USA umgegangen sind, ein Fehler war. Lasst uns etwas anderes versuchen.“ (dpa)

Hamas hofft auf „positive Auswirkungen“ im Gazastreifen

Die radikalislamische Palästinenserorganisation Hamas hat die Einigung zwischen den USA und Iran auf ein Rahmenabkommen für eine Friedenslösung begrüßt. Die Hamas gratulierte ihrem iranischen Verbündeten in einer Erklärung am Montag zu dessen „Standhaftigkeit“ angesichts von „Druck und Herausforderungen“. Die Palästinenserorganisation äußerte zudem die Hoffnung, dass das Abkommen „positive Auswirkungen“ auf „das sofortige Ende der Aggression“ Israels im Gazastreifen, im Libanon und „an allen anderen Fronten“ haben werde.

In der Nacht zum Montag hatten die USA und Iran die Einigung auf ein Rahmenabkommen bekanntgegeben. Es sieht unter anderem eine sofortige Waffenruhe in der gesamten Region einschließlich des Libanon vor. Unterzeichnet werden soll das Papier am Freitag. Nach der Bekanntgabe der Einigung erklärte die israelische Regierung, die israelischen Streitkräfte würden „so lange wie nötig“ im Gazastreifen, im Libanon und in Syrien bleiben.

Die Hamas hatte mit einem Großangriff auf Israel am 7. Oktober 2023 den Gazakrieg ausgelöst. Die israelische Armee startete als Reaktion darauf massive Attacken auf den Gazastreifen, bei denen laut der von der Hamas kontrollierten Behörden mehr als 70.000 Palästinenser getötet wurden. Seit Oktober 2025 gilt ein Waffenstillstandsabkommen im Rahmen des US-Friedensplans. Beide Seiten werfen sich Verstöße gegen die Vereinbarung vor. (afp)

Libanons Präsident begrüßt USA-Iran-Abkommen in Telefonat mit Irans Außenminister

Der libanesische Präsident Joseph Aoun hat in einem Telefonat mit dem iranischen Außenminister Abbas Araghtschi die Einigung zwischen den USA und Iran auf ein Rahmenabkommen zur Beendigung des Krieges in der Golfregion begrüßt. Aoun habe die Hoffnung geäußert, dass das Abkommen „ein positiver Schritt zur Entspannung der Lage und zur Erschließung diplomatischer Lösungen“ sei, erklärte das Büro des libanesischen Präsidenten am Montag. Araghtschi seinerseits habe „die Bedeutung der Achtung der Souveränität des Libanon“ hervorgehoben, hieß es in der Erklärung weiter.

Der Inhalt des US-iranischen Rahmenabkommens wurde nicht veröffentlicht. Aus offiziellen Kreisen im Libanon erfuhr die Nachrichtenagentur AFP, dass das Land weder über die Bedingungen des Abkommens noch über den Zeitpunkt des Inkrafttretens einer Waffenruhe im Krieg zwischen der Hisbollah und Israel informiert worden sei. Nach den Angaben Irans und des Vermittlers Pakistan sieht das Abkommen jedoch das Ende des Krieges an allen Fronten vor, auch im Libanon.

Die staatliche iranische Nachrichtenagentur Irna berichtete, Araghtschi habe auch mit dem libanesischen Parlamentspräsidenten Nabih Berri gesprochen. Berri ist ein Verbündeter der pro-iranischen Hisbollah-Miliz und vermittelt zwischen der Hisbollah und Washington. Irans Außenminister habe in den Telefonaten die Gesprächspartner über die Einzelheiten des Abkommens mit den USA „insbesondere über die Klausel, die den Libanon betrifft“, informiert, berichtete Irna. In einer Mitteilung des libanesischen Parlamentspräsidiums hieß es, Araghtschi habe erklärt, dass diese Klausel „sofort und während der gesamten vorgesehenen 60-tägigen Verhandlungsphase“ eingehalten werden müsse. „Die Gewährleistung der Einhaltung dieser Klausel obliegt den Vereinigten Staaten und den Garantiemächten des Abkommens“, betonte der iranische Außenminister gegenüber Berri laut der Mitteilung.

Die Hisbollah-Miliz teilte unterdessen mit, sie habe trotz des verkündeten Abkommens zwischen Iran und den USA am Montag israelische Soldaten zurückgeschlagen, die versucht hätten, im Süden des Libanon vorzustoßen. (afp)

Hisbollah greift israelische Soldaten im Südlibanon an

Das israelische Militär hat nach eigenen Angaben zahlreiche von der Hisbollah-Miliz abgefeuerte Raketen im Südlibanon abgefangen. Berichte ‌über Verletzte gibt es den Angaben zufolge nicht. Die Hisbollah habe zudem eine Panzerabwehrrakete und mehrere Mörsergranaten auf ‌israelische Soldaten in der Region abgefeuert. Die Hisbollah erklärt ihrerseits, sie nehme israelische Truppen in der Region mit Raketensalven und Artillerie unter Beschuss. Die Kämpfe dauern an. (rtr)

Irankrieg: US-Ölreserve auf 40-Jahres-Tief

Im Irankrieg ist die strategische Ölreserve der USA auf den niedrigsten Stand in mehr als 40 Jahren gefallen. Stand Juni bevorrateten die Vereinigten Staaten noch 340,3 Millionen Barrel Öl, wie das Energieministerium in Washington mitteilte – so wenig wie seit Juli 1983 nicht mehr. Ein Barrel entspricht rund 159 Litern. Vor dem Hintergrund des Ölpreisschocks im Irankrieg hatten die USA, Deutschland und die anderen Mitgliedsländer der Internationalen Energie-Agentur (IEA) im März die bislang größte Freigabe ihrer Notfallreserven beschlossen. US-Präsident Donald Trump spielte das Ausmaß jedoch herunter. Der US-Ölvorrat werde „ein bisschen reduziert, und dadurch sinken die Preise“, sagte er. Trump steht durch den massiven Anstieg der Treibstoffpreise im Irankrieg innenpolitisch seit Monaten unter Druck. Vor den wichtigen Kongress-Zwischenwahlen im November sind seine Zustimmungswerte deutlich gesunken.

Die USA hatten ihre eiserne Reserve nach der Ölkrise der 1970er Jahre eingerichtet. Sie ist für 714 Millionen Barrel ausgelegt. Kurz nach Beginn der US-israelischen Luftangriffe auf Iran Ende Februar bevorrateten die Vereinigten Staaten jedoch nur rund 415 Millionen Barrel Öl. Trump hatte seinem Amtsvorgänger Joe Biden von den Demokraten immer wieder vorgeworfen, die Reserve aus politischen Gründen angezapft und die USA damit im Fall eines Krieges geschwächt zu haben. Nach der russischen Großinvasion in der Ukraine im Februar 2022 nutzte Biden rund 40 Prozent der Reserve, um die Spritpreise in den USA zu senken. Trump stellte im Wahlkampf gegen Biden in Aussicht, die Reserve „unverzüglich“ wieder zu füllen. Dies geschah seit seinem Amtsantritt im Januar 2025 allerdings nur teilweise. (afp)

Netanjahu: Israel vor Gefahr atomarer Auslöschung gerettet

Die Kriege gegen Iran haben nach Darstellung des israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu eine unmittelbar drohende Bewaffnung Teherans mit Nuklearwaffen verhindert. „Wir haben den Staat Israel vor der Bedrohung einer atomaren Auslöschung gerettet“, sagte Netanjahu. Iran sei vor dem Krieg im Juni vergangenen Jahres in Richtung einer atomaren Aufrüstung „galoppiert“. Ohne die massiven Angriffe gemeinsam mit den USA „hätte Iran schon Atombomben“, sagte der israelische Regierungschef. Millionen von Israelis hätten sich in einem solchen Fall in tödlicher Gefahr befunden. Diese Bedrohung sei „um Jahre“ aufgeschoben worden. Teheran hat immer wieder betont, keine Atomwaffen anzustreben, sein Nuklearprogramm diene nur zivilen Zwecken.

Netanjahu bekräftigte, er werde eine nukleare Aufrüstung Teherans niemals dulden. „Mit Abkommen oder ohne Abkommen – Iran wird keine Atomwaffen haben“, sagte er. „Solange ich Israels Ministerpräsident bin, wird dies nicht geschehen.“ Der Kampf gegen Iran und seine Verbündeten in der Region sei nicht abgeschlossen, erklärte er. Israels Armee werde in „Sicherheitszonen“ im Gazastreifen, im Südlibanon und in Syrien bleiben, „solange wie nötig“. Zu Berichten über Streit mit US-Präsident Donald Trump sagte Netanjahu, dass beide nicht immer einer Meinung seien. „Ich bin für Israels sicherheitspolitische Interessen verantwortlich“, sagte er. In Israel wurde die Einigung vor allem von der Opposition als Misserfolg und Kapitulation gegenüber Iran kritisiert. (dpa)

Netanjahu: Israel bleibt vorerst in Sicherheitszone im Libanon

Israel behält sich nach den Worten von Ministerpräsident Benjamin Netanjahu jede Freiheit zur Abwehr von Gefahren ‌vor und lässt seine Truppen vorerst in der „Sicherheitszone“ im Libanon. Das Land werde so lange wie ‌nötig in diesen Gebieten bleiben, sagt Netanjahu. Israel sei vor der Vernichtung gerettet worden, doch der Kampf sei noch nicht vorbei. Man werde weiterhin Bedrohungen in der Region abwehren. (rtr)

UN: Weniger Beschuss im Libanon seit Iran-Einigung

Nach der Einigung zwischen den USA und Iran auf ein Rahmenabkommen hat die Gewalt im Libanon UN-Angaben zufolge zunächst nachgelassen. „Von Mitternacht bis 16.00 Uhr Ortszeit beobachtete die UN-Mission Unifil nach eigenen Angaben einen Rückgang der Gewalt und des Schusswechsels“, sagte der Sprecher von UN-Generalsekretär António Guterres in New York. In dem Zeitraum wurden demnach 133 Geschosse und zwei Luftangriffe verzeichnet, die den israelischen Streitkräften zugeschrieben werden. Geschosse der Hisbollah oder anderer nicht staatlicher Akteure seien nicht registriert worden, sagte Sprecher Stéphane Dujarric.

Gleichzeitig hätten die UN-Friedenstruppen 25 Verletzungen des libanesischen Luftraums durch die israelische Armee (IDF) verzeichnet. Vor der Bekanntgabe der Vereinbarung zwischen den USA und Iran hätten die Unifil-Truppen 135 Verletzungen des libanesischen Luftraums durch die IDF registriert. Berichten zufolge ist bei einem Drohnenangriff Israels im Süden des Libanons eine Person getötet worden. Der libanesischen Nachrichtenagentur NNA zufolge wurde ein Auto in der Nähe der Ortschaft Kfar Tebnit angegriffen. Das israelische Nachrichtenportal „ynet“ berichtete unter Berufung auf Sicherheitsquellen, ein Fahrzeug sei von einer Drohne attackiert worden, um „eine Bedrohung zu eliminieren“. Israels Armee teilte auf Anfrage mit, man prüfe die Angaben. Nach Darstellung der mit Iran verbündeten Schiitenmiliz Hisbollah soll die Einigung zwischen Teheran und Washington auch für den Libanon gelten. Doch israelische Minister widersprachen dieser Darstellung. (dpa)

Trump: J.D. Vance kommt zur Unterzeichnung von Rahmenabkommen

US-Präsident Donald Trump schickt seinen Vize J.D. Vance zur Unterzeichnung des Iran-Rahmenabkommens in die Schweiz. Vance werde kommen, sagte der Republikaner auf dem G7-Gipfel am Genfersee bei einem Gespräch mit Frankreichs Präsident Emmanuel Macron auf eine Journalistenfrage. (dpa)

Trump lässt Teilnahme an Unterzeichnung von Iran-Vereinbarung offen

US-Präsident Donald Trump ist noch nicht sicher, ob er an der Unterzeichnung einer vorläufigen Vereinbarung mit Iran teilnehmen wird. „Nun, das kommt darauf an“, sagte Trump bei einem gemeinsamen Auftritt mit dem französischen Präsidenten Emmanuel Macron in Évian-les-Bains. „Vielleicht bin ich dabei. Vielleicht auch nicht.“ Die Unterzeichnung soll am Freitag im nur wenige Kilometer entfernten Genf stattfinden. (ap)

US-Vertreter: Trump und Vance haben Abkommen mit Iran elektronisch unterzeichnet

Nach US-Angaben haben die Vereinigten Staaten und Iran ihr Rahmenabkommen für eine Friedenslösung bereits elektronisch unterzeichnet. US-Präsident Donald Trump, Vizepräsident J.D. Vance und der iranische Chefunterhändler Mohammad Bagher Ghalibaf hätten die Vereinbarung digital signiert, teilte ein hochrangiger US-Vertreter am Montag in Washington mit. Eine Bestätigung aus Teheran gab es dafür vorerst nicht. In den USA sind digitale Unterschriften unter Verträge in der Regel ebenso rechtsverbindlich wie handschriftliche Signaturen. Die USA, der Vermittler Pakistan und Iran hatten die Einigung auf die Rahmenvereinbarung am Sonntag verkündet. Nach pakistanischen Angaben soll am Freitag in Genf eine Unterzeichnungszeremonie mit Vertretern der Konfliktparteien stattfinden. (afp)

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