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+++ Nachrichten im Nahost-Krieg +++Waffenruhe in Libanon hält nicht

Der Libanon meldet mindestens fünf Tote nach israelischen Angriffen. US-Sondergesandter Steve Witkoff reist in die Schweiz zu Iran-Gesprächen. Iran kritisiert die Fifa.

Libanesische Medien melden fünf Tote bei israelischen Angriffen

afp | Trotz der Einigung auf eine Waffenruhe zwischen Israel und der Hisbollah-Miliz hat die israelische Armee nach Angaben aus Beirut neue Luftangriffe auf Ziele im Süden des Libanon geflogen. Fünf Menschen seien dabei getötet worden, meldete die staatliche libanesische Nachrichtenagentur NNA. Israel griff demnach am frühen Samstagmorgen mehr als ein Dutzend Orte im Süden des Libanon an.

In der Stadt Arab Salim seien drei Menschen getötet worden. Ein weiteres Todesopfer gab des nach Angaben der NNA in Deir Sahrani. In der Stadt Dweir sei außerdem ein Mensch bei einem Drohnenangriff auf ein Motorrad getötet worden.

Nach Angaben der NNA nahm Israel zudem Ziele in der Stadt Nabatije und ihrer Umgebung mit Artillerie unter Beschuss.

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Israel und die vom Iran unterstützte Hisbollah-Miliz hatten sich am Vortag nach US-Angaben auf eine Waffenruhe verständigt. Die Feuerpause trat demnach am Freitagnachmittag in Kraft. Die heftigen gegenseitigen Angriffe zwischen Israel und der Hisbollah hatten das am Mittwoch unterzeichnete Rahmenabkommen zwischen den USA und dem Iran gefährdet, das eine Waffenruhe in der gesamten Region einschließlich des Libanon vorsieht.

Trumps Sondergesandter Witkoff reist laut US-Medien in die Schweiz

afp | Der US-Sondergesandte Steve Witkoff reist einem Medienbericht zufolge im Zusammenhang mit den geplanten Verhandlungen mit den Iran in die Schweiz. Witkoff sei am Freitag aufgebrochen, berichtete das Nachrichtenportal Axios unter Berufung auf einen namentlich nicht genannten US-Beamten. Ob sich der Unterhändler von US-Präsident Donald Trump dort mit iranischen Vertretern treffen wird, war zunächst unklar.

Nach der Absage des für Freitag geplanten Verhandlungsauftakts sei Washington darum bemüht, die Gespräche mit Teheran „wieder in Gang zu bringen“, meldete der US-Sender CNN. Neben Witkoff sei auch Trumps Schwiegersohn und Gesandter Jared Kushner involviert. Er hält sich laut Axios bereits in der Schweiz auf.

Der für Freitag vorgesehene Beginn vertiefter Verhandlungen in der Schweiz zwischen dem Iran und den USA nach dem Abschluss des Rahmenabkommens zur Beendigung des Iran-Kriegs war am Donnerstag kurzfristig abgesagt worden.

Irans Fußballverband übt erneut scharfe Kritik an Fifa

afp | Der iranische Fußballverband hat wegen Beschränkungen seiner Mannschaft durch den Weltfußballverband Fifa erneut scharfe Kritik geäußert. „Eine solche Missachtung unserer Regeln und Vereinbarungen stellt meiner Meinung nach den Fußball selbst infrage“, sagte Verbandschef Hedajat Mombeini am Freitag (Ortszeit) vor Journalisten in Tijuana. Zuvor hatte der iranische Verband angekündigt, bei der Fifa formell Beschwerde wegen Reisebeschränkungen seiner Mannschaft bei der Fußball-WM einlegen zu wollen.

„Dies wird einen dunklen Fleck in der jüngeren Geschichte der Weltmeisterschaft hinterlassen“, fügte Mombeini hinzu. „Regeln müssen eingehalten werden.“

Nach Angaben des Verbands wollte die iranische Nationalmannschaft, die ihr WM-Quartier in Tijuana in Mexiko hat, zwei Tage vor dem zweiten Gruppenspiel gegen Belgien am Sonntag in die USA einreisen. Der Antrag sei jedoch abgelehnt worden, das Team dürfe erst am Samstag zum Spielort nach Los Angeles aufbrechen.

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