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Rentenreform und LebensarbeitszeitUngerechtigkeiten verschärfen sich

Pascal Maier

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Pascal Maier

Künftig sollen alle länger arbeiten. Dabei wäre es sinnvoller, das Renteneintrittsalter an die Beitragslänge zu koppeln.

D as Renteneintrittsalter soll weiter steigen. So hat es die Rentenkommission vorgeschlagen. Egal, ob Anwältin, Chefärztin, Krankenpflegerin, Handwerkerin – beim Renteneintrittsalter sind in Deutschland alle Ar­beit­neh­me­r:in­nen gleich. Ist das gerecht?

Noch im Frühjahr hatte Bundeskanzler Merz (CDU) fast schon sozialdemokratische Töne angestimmt: Jemand, der mit 16 eine Ausbildung beginne und 45 Jahre ohne Unterbrechung arbeite, habe „ziemlich viel geschafft“. Wer hingegen erst später ins Berufsleben starte, habe „ein bisschen zu wenig gearbeitet“. Aber genau das ist die aktuelle Gesetzeslage: Alle dürfen mit 67 in Rente gehen, egal wie viele Jahre sie zuvor eingezahlt haben – zumindest alle, die nach 1964 geboren wurden. Diejenigen, die älter sind, dürfen etwas früher in Rente gehen, aber das ist ein anderes Thema.

Es ist eher unwahrscheinlich, dass der Kanzler plötzlich ein Herz für Menschen ohne Privatflugzeug entwickelt hat, die direkt nach der Schule ins Berufsleben starten. Vielmehr geht es ihm um sein Lieblingsthema Arbeit und vor allem darum, wer in seinen Augen zu wenig arbeitet. Merz hat dabei einen Punkt: Es ist ungerecht, dass Akademiker:innen, die mit Anfang, Mitte, Ende zwanzig ins Berufsleben einsteigen, im gleichen Alter in Rente gehen können wie Menschen, die ihr gesamtes Erwachsenenleben Vollzeit gearbeitet haben.

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Abgeschafft werden soll auch die abschlagsfreie Rente nach 45 Beitragsjahren. Von der profitieren vor allem jene, die früh angefangen haben zu arbeiten. Viele Aka­de­mi­ke­r:in­nen kommen gar nicht auf 45 Beitragsjahre. Dass künftig das Renteneintrittsalter noch weiter ansteigen soll, verschärft die Ungleichheit zwischen den Berufsgruppen. Die Rentenkommission empfiehlt, das Eintrittsalter an die steigende Lebenserwartung anzupassen. Beschäftige können 2041 also erst mit 67,5 Jahren und 2051 mit 68 in Rente gehen.

Aka­de­mi­ke­r:in­nen verdienen in der Regel mehr Geld als Menschen mit geringerem Bildungsabschluss. Ein höheres Einkommen hängt wiederum mit einer höheren Lebenserwartung zusammen. Sprich: Aka­de­mi­ke­r:in­nen haben nicht nur eine höhere Rente, sondern auch länger etwas von ihr. Bei Menschen, die in körperlich fordernden Berufen arbeiten, ist es fraglich, ob sie überhaupt bis zur Rente arbeiten können. Sie sollen sich künftig einer „individuellen Gesundheitsprüfung“ unterziehen, um vielleicht doch früher in Rente gehen zu können.

Die Rentenkommission lehnt eine Kopplung des Renteneintrittsalters an die Beitragsjahre ab. Doch genau das würde für mehr Gerechtigkeit sorgen. Die Bundesregierung folgt der Kommission blind: Nach der Rentenreform werden alle länger arbeiten müssen – die ohne Hochschulabschluss eben besonders lang.

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Pascal Maier

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20 Kommentare

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  • >Bei Menschen, die in körperlich fordernden Berufen arbeiten, ist es fraglich, ob sie überhaupt bis zur Rente arbeiten können.<

    Ärzte/ Apotheker/ Rechtsanwälte haben in der Politik eine gute Lobby und deswegen Versorgungswerke. Wenn die "hart arbeitende Mitte" (HAM) eine Lobby hätte, gäbe es eine Rentenkasse für Arbeiter: geringere Lebenserwartung => niedrige Beiträge.

    Die HAM hat aber nun mal keine Lobby. Problem ist nicht die HAM sondern die Gruppen, die von ihr finanziert werden.

    Das gesellschaftliche Problem ist, dass es keine glaubhafte Erzählung dafür gibt, wie die Altersversorgung von langlebenden Beamten, langlebenden Angestellten und Bürgergeldempfängern finanziert werden soll.

    Frei nach Trapatoni: Merz Flasche leere - Deutschland hat fertig.

  • Schade dass wir in Deutschland nicht so fit sind wie die Franzosen, was Streiks und Demos angeht. Sonst hätten solche assozialen Pläne wenig Chance, das geht schließlich Alle etwas an aber es sind eben Alle zerstritten, gespalten und unsolidarisch.

    Politiker zu erziehen ist wie Eltern zu erziehen: Man muss denen Zeigen dass man etwas will und etwas dafür tut und es ist ätzend und mühsam. Aber es lohnt sich!

    Aber so wie es gerade aussieht erzieht man sich eben die Politiker, die man jetzt hat...

  • Nur auf Beitragsjahre zu schauen, wäre ebenfalls zu kurz gedacht. Nicht jeder Akademiker bekommt später automatisch einen gut bezahlten Bürojob. Viele arbeiten in schlecht bezahlten oder belastenden Berufen, zB. in Sozialarbeit, Bildung, Pflege, Therapie oder Kultur. Sie steigen später ein, verdienen trotzdem nicht automatisch gut und verlieren am Ende doppelt, weil sie weniger Beitragsjahre und niedrigere Rentenansprüche haben. Eine echt faire Rentenregelung müsste deshalb stärker berücksichtigen, unter welchen Bedingungen wir tatsächlich gearbeitet haben und ob wir unseren Beruf mit 67 überhaupt noch realistisch ausüben können.

  • Das dieses System nicht gerecht ist - da stimme ich zu! Das Jemand mit 67, nehmen wir einen Fliesenleger, nach 50 Berufsjahren noch auf dem Boden rumkriechen muss, um seine volle Rente zu erhalten - falsch!



    Aber mir werden hier von allen Seiten die Studierten zu sehr diskreditiert! Ist es eine Leistung 3 Jahre länger zur Schule zu gehen - ja! Ist es eine Leistung einen Bachelor bzw. Master zu erhalten oder eine Doktorarbeit zu schreiben - ja! Tragen Menschen mit diesen Abschlüssen erheblich zu unserem jetzigen und zukünftigen Lebensstandard mit bei - ja!



    Auch wenn durch diese Leistung kein Cent ins Rentensystem eingezahlt wurde, sollten diese Jahre den Berufsjahren gleichgestellt sein, zumindest die Regelstudienzeit! Können dann Alle nach 45 Jahren in Rente gehen - schwierig zu finanzieren. Es kann nicht pauschalisiert werden. Eine längere Regelarbeitszeit mit Ausnahmen wird es geben müssen!

  • Es stimmt schon, dass eine Rente ganz ohne Blick auf die Beitragsjahre ungerecht ist.



    Die Abschaffung der Rente mit 63 ist aber auch eine Reaktion darauf, dass gerade nicht die hart arbeitenden Handwerker davon profitierten, sondern gesunde und gut verdienende Büromenschen.



    Also ein gut gemeintes Werkzeug stellte sich als untauglich heraus und wird deswegen wieder abgeschafft.



    Und wenn man sich ausschließlich auf die Beitragsjahre beruft, wie können dann Menschen, die kurz vor der Zielgeraden wegrationalisiert wurden, diese Lücke jemals schließen? Man würde sie zu einem Alter in Arbeitslosigkeit verdammen, weil sie nie das letzte Beitragsjahr erreichen, um ihre Rente beantragen zu können. (Oder eben zu Abschlägen, die man jetzt noch durch ein Jahr Arbeitslosigkeit umgehen könnte)



    Da so ziemlich jedes pauschale Instrument auch missbraucht werden kann, halte ich es gar nicht für schlecht, dass anhand einer individuellen Gesundheitsprüfung eine Frührente nun einfacher gemacht werden soll, als es das bisher ist. Zumindest verstehe ich den Vorschlag so. Wie er umgesetzt wird, ist ja leider eine andere Sache.

    • @Herma Huhn:

      "Es stimmt schon, dass eine Rente ganz ohne Blick auf die Beitragsjahre ungerecht ist."



      Wieso? Wer bei gleichem Einkommen weniger Rentenjahre wie ein anderer hat, bekommt auch weniger Rente. Was ist daran ungerecht?



      Wer zwar weniger Jahre wie ein anderer hat, aber viel mehr in die Rente eingezahlt hat, bekommt auch mehr Rente. Das ist auch gerecht.



      Die frühere Verrentung von Berufen, die man nicht bis 67 Jahre leisten kann ist anders zu regeln.

  • Wie und was ist Gerechtigkeit für individuelle Lebensführungen? Um im Beispiel zu bleiben: Wenn Akademiker, weil ja weniger körperlich belastet, tatsächlixh länger, bzw. auch 40 plus Jahre arbeiten müssen, dann haben die höheres Gehalt, längere Arbeitszeit und folglich nochmals höhere Rentenansprüche. Geht dann die Schere nicht noch weiter auseinander?



    Ich denke , alle.Ungerechtigkeiten auszugleicheb ist unmöglich. Wir müssen eher über eine Mindestrente für jeweils bestimmt Anzahl Berufsjahre nachdenken.

  • Die Rentenhöhe ist über die Summe der Beitragszahlungen doch an die Dauer des Arbeitslebens gekoppelt. Wer lange gearbeitet hat, d.h. lange Beiträge eingezahlt hat, kann sich eher einen früheren Renteneinstieg leisten, dann eben mit Abschlägen.



    Im Interesse der jüngeren Generationen sind alle Maßnahmen und Regeln zu befürworten, die die Einzahlungen der aktuellen Arbeitnehmergeneration maximieren. Alle Maßnahmen, die das nicht bzw. weniger arbeiten fördern, sind zu vermeiden.

  • wie soll das denn praktisch funktionieren?



    Soll man dann mit 75 in Rente gehen, wenn man sich einige Jahre um Kinder / Angehörige gekümmert hat? Oder wenn man einige Jahre Sozialhilfe bezogen hat.



    Viele Leute arbeiten heute einige Jahre im Ausland, oder Leute wandern aus anderen Ländern ein. Für diese funktioniert der Vorschlag ja auch nicht.

  • Die Aufteilung nach Arbeiter und Akademiker ist viel zu pauschal. Ein Arzt studiert erst lange, dann lernt er noch ein paar Jahre in the Job um Facharzt zu sein. Daß der Arzt mehr verdient kann doch nicht ungerecht sein. Schaut man dann die Arbeitszeiten von Ärzten an mit Schichten, Diensten oder als Selbständiger holt der Arzt das ganz schnell wieder rein was er angeblich im Studium sich ausgeruht hat.



    Nun stellt dagegen doch Mal einen Arbeiter bei VW mit geregelten Arbeits- und Pausenzeiten. 35 Stundenwoche. Und das Einkommen ist auch nicht so schlecht. Und das schon sehr früh im Leben während der Akademiker noch in der WG wohnt.



    Das sind natürlich extreme Beispiele, zeigen aber das Problem an pauschalen Aussagen.

  • Nein, in dieser Pauschalität lehne ich das ab.

    "Längere Beitragszahlung" = "Körperlich anstrengender Beruf" ist nicht automatisch richtig. Auch Schreibkräfte oder Bürokaufleute fangen typischerweise direkt nach der Schule an zu arbeiten. Diese sind auch durchaus körperlich in der Lage, länger zu arbeiten.

    Hinzu kommt: Das hier immer wieder aufkommende Akademikerbashing nervt mich auch. Zu sagen, wer z.B. Medizin oder Jura studiert und vielleicht noch nebenbei arbeiten musste, der hat nicht genug Vollzeit gearbeitet und soll gefälligst länger schuften, geht mir auf den Keks, weil es im Endeffekt Leute dafür bestrafen soll, sich anstrengende und hochqualifizierte Berufe ausgesucht zu haben.

    Leute in körperlich anstrengenden Berufen sollten in Rente gehen können, bevor sie kaputt sind. Das gilt für den Dachdecker, aber auch für den Chirurgen oder den Ingenieur. Mit pauschalen Klischee-"Lösungen" erreicht man sicherlich keine gerechte Lösung.

  • Nach David Graeber sind es (bis auf Sonderfälle wie Mediziner/in) eher die "B*llsh*t"-Jobs wie oft Pharmavertreterin, Autotürensoundingenieur oder Vorstandsassi, die hohes Geld einbringen (Schmerzensgeld für Sinnlosigkeit?); und Leistungsträgers m/w/d in harten, sinnvollen Aufgaben erhalten wenig in €/$ oder auch mal gar nichts. Auch das macht den "Leistungs"-Begriff immer nachzufragen.

    Bevor wir aber einfach in Facharbeiter = gut, Akademiker = schlecht ausbrechen, wie es m.E. der Artikel leider tut, eine Erinnerung. Es sind die männlichen gesunden höher bezahlten Facharbeiter aus solchen Branchen wie Auto oder Chemie, die sich da einen früheren längeren Lebensabend machen. Weniger die Reinigungskraft, die Altenpflegerin, der Physiotherapeut mit krummem Rücken ... (Ach, und Akademikers hatten durch Gesetzesänderungen nachträglich Rentenjahre nicht mehr, ohne dass sie ihre Arbeit nebenher zum Studium noch hätten anmelden können.)

    Länger arbeiten ist nicht schön, doch zumutbar, wenn der finanzielle Gewinn eben nicht an die Kapitalseite fließt, sondern die Gemeinschaft.



    Das kommt politisch dann verständlich durch, wenn endlich auch die Kapitalseite wieder angemessen zahlt.

  • Bundeskanzler Merz (CDU): *Jemand, der mit 16 eine Ausbildung beginne und 45 Jahre ohne Unterbrechung arbeite, habe „ziemlich viel geschafft“. Wer hingegen erst später ins Berufsleben starte, habe „ein bisschen zu wenig gearbeitet“.*

    Friedrich Merz, der das Wort 'Arbeit' nur aus dem Duden kennt, redet von echter Arbeit? Nun ja, Friedrich-"BlackRock"-Merz möchte ja jetzt, dass die Arbeitnehmer noch mehr schuften, damit seine reichen Aktienfreunde weiterhin ordentlich Reibach machen können. Der Bürger begreift das perfide Spiel aber mal wieder nicht und schimpft lieber auf arme Flüchtlinge und Arbeitslose.

    Die meiste Zeit seines Lebens war Friedrich Merz übrigens irgendwo "Aufsichtsratsvorsitzender", z.B. bei HSBC Trinkaus & Burkhard oder bei BlackRock Deutschland, nur um mal zwei seiner "anstrengenden Lobbyposten" zu nennen. Seine Aufgabe war dort Türen zu Politik und Behörden zu öffnen. Für seine "arbeitsreiche Tätigkeit" bei BlackRock (etwa ein bis zwei Tage pro Woche) erhielt Merz ein Jahresgehalt im sechsstelligen Bereich.

    So jemand ist jetzt also unser oberster "Volksvertreter" und redet davon, dass die kleinen Bürger gefälligst mal mehr arbeiten sollen.

  • Hinzu kommt die Anschauung von Merz&Co, dass nur diejenigen Leistungsträger der Gesellschaft sind, die viel Geld bekommen. Damit werden sehr viele Mitmenschen als minderwertig abgestempelt, die für ihre hohe Leistung nur wenig Geld erhalten, also völlig unterbezahlt sind. Das ist die grundlegende Ungerechtigkeit im System.

    • @Minion68:

      "Hinzu kommt die Anschauung von Merz&Co, dass nur diejenigen Leistungsträger der Gesellschaft sind, die viel Geld bekommen. ... Das ist die grundlegende Ungerechtigkeit im System."



      Nein, das ist nur konsequent. Viel Geld bekommt derjenige, dessen Leistung von der Gesellschaft als besonders wertvoll angesehen wird.



      Ob wir einzeln jeweils derselben Meinung sind, darf bezweifelt werden. Aber grundsätzlich bekommen diejenigen mehr Lohn, deren Leistung höher wertgeschätzt wird.

      • @Encantado:

        Das heißt also, wer in sozialen Berufen arbeitet, also in krankenpflegerischen z.B., oder in der Kinderbetreuung, arbeitet also in Berufen, die gesellschaftlich nicht hoch angesehen werden, obwohl diejenigen dort viel leisten. Genau das ist das Problem.

    • @Minion68:

      Ja interessant auch wenn man sich unsere Underperformer ansieht, wie Merz, der erst mit 70 zu Potte kommt oder Spahn, der von Beginn an nur versagt hat.

  • "Es ist ungerecht, dass Akademiker:innen, die mit Anfang, Mitte, Ende zwanzig ins Berufsleben einsteigen, im gleichen Alter in Rente gehen können wie Menschen, die ihr gesamtes Erwachsenenleben Vollzeit gearbeitet haben."



    Nein, ungerecht ist es, alle Menschen ins gleiche Renteneintrittsalter zu zwingen.



    Wie wär's denn, dass man sich schlicht an der Anzahl der Rentenpunkte orientiert, die man im Laufe des Lebens erwirbt, und daraus die Rente errechnet, die bei beliebigem Renteneintritt entsteht? Dann kann jeder gehen wie er will, mit entsprechenden Abschlägen, wenn's weniger Punkte sind. Fertig.



    Alles andere sind lediglich versteckte Rentenkürzungsversuche für unliebige Untergruppen.

  • Es wäre nicht nur gerechter, den Renteneintritt an die Beitragsjahre zu koppeln, es ist eine himmelschreiende Ungerechtigkeit, es nicht zu tun.



    Dies ist ein weiteres Beispiel dafür, dass die Einflussreichsten in unserer Gesellschaft sich gerne sanieren auf Kosten der ärmeren 50%.



    Man hätte ja auch die 900 Mrd. €, die man der Rentenkasse für versicherungsfremde Leistungen mehr entnommen hat als man durch Bundeszuschüsse wieder zugeschossen hat, so langsam wieder zurückführen können, vielleicht in "kleinen" Schritten von 50 Mrd. € pro Jahr. Dann gäbe es überhaupt kein Problem in der Rentenkasse. Aber es ist eben zu einfach, sich bei den Rentenbeitragszahlern zu bedienen und dann auf ihnen rumzuhauen, dass ihre Renten einfach zu hoch sind.

    Dabei müssen die nur den Preis dafür bezahlen, dass man sich nicht traut, Milliardäre und Superreiche (>100 Mio. $ Finanzvermögen) zumindest so hoch zu besteuern, wie man Arbeitnehmer besteuert. Nur dadurch konnten die ihr Vermögen alleine 2025 um 300-500 Mrd. $ erhöhen. 50 Mrd. € höhere Steuern würden die also nicht einmal ärmer machen, sondern nur etwas langsamer reicher.

  • Das Koppeln an die Beitragsjahre war doch eben besonders ungerecht. Das hat die ganze Büroleute mit gutem Gehalt als erste in Rente geschickt.