piwik no script img

10 Jahre nach dem Münchner OEZ-Attentat„Jetzt glauben wir nichts mehr, auch nicht der Polizei“

Am Mittwoch jährt sich der rechtsterroristische Anschlag am Münchner Olympia-Einkaufszentrum zum zehnten Mal. Angehörige warten bis heute auf Antworten.

Patrick Guyton

Aus München

Patrick Guyton

A uf dem Grab steht die Skulptur eines weißen Engels mit Flügeln. Am Sockel das Foto eines jungen Mannes mit Baseballcap und schwarzer Brille, die Inschrift darüber: „Guili“. Der Engel hält ein geöffnetes Buch in der rechten Hand, auf der einen Seite steht eingraviert: „Wir sind nicht alle reich, aber bluten tun wir alle gleich.“ Es ist der letzte Vers, den Guiliano Kollmann, Kosename Guili, geschrieben und zwei Stunden vor seinem Tod gepostet hatte. Daneben sein Name und seine Lebensdaten: geboren am 8. 2. 1997, gestorben am 22. 7. 2016. Er wurde 19 Jahre alt.

Normalerweise besucht Gisela Kollmann mehrmals in der Woche das Grab ihres Enkels. „Manche Friedhofsbesucher“, sagt sie, „kommen und fragen: Der war ja noch so jung, was ist denn da passiert?“ Kollmann erzählt ihnen dann, was passiert ist: Guiliano wurde am 22. Juli 2016 bei dem Attentat im Münchner Olympia-Einkaufszentrum, von den Münchnern kurz OEZ genannt, ermordet. Wie acht weitere, fast nur junge Menschen mit migrantischer Herkunft oder migrantischem Aussehen.

Über ihren Enkel sagt die 75-Jährige: „Er war ein begeisterter Fußballer und ein Rapper. Ein Familienmensch, überall beliebt.“ Und er war ein Scheidungskind, die Großmutter hatte Guiliano mit ihrem Mann aufgenommen, als er drei Jahre alt war. Er habe sie „Mami“ genannt. Der Enkel wollte eine Ausbildung zum Offsetdrucker beginnen.

Ermordet wurde Guiliano Kollmann von dem 18-jährigen Deutsch-Iraner David S., der sich nach Flucht und Verfolgung durch die Polizei zweieinhalb Stunden nach dem Attentat selbst erschossen hatte. Sein Motiv: Rassismus und Hass auf Migranten. Erst dreieinhalb Jahre später aber wurde die Tat als rechtsterroristischer Anschlag gewertet.

An diesem Mittwoch jährt sich das OEZ-Attentat zum zehnten Mal. Die Tat beschäftigte tagelang die Medien und sorgte im Nachgang für lange Diskussionen über den Umgang der Ermittlungsbehörden mit rechtsterroristischer Gewalt: Der Täter, der selbst iranischen Migrationshintergrund hatte, schien in keine Schublade zu passen.

Der Tag

Freitagabend, der 22. Juli 2016: Im OEZ wird geschossen, lief als Eilmeldung durch die Medien. Um 17.51 Uhr fielen die ersten Schüsse, allerdings zunächst in einem benachbarten McDonald’s. David S. schoss auf sechs Jugendliche, die in einer Sitzgruppe im ersten Stock saßen, fünf von ihnen starben. Draußen auf der Hanauer Straße vor dem McDonald’s schoss er auf Passanten, zwei von ihnen starben. Vor einem Elektronikmarkt traf er eine weitere Person tödlich, schließlich lief er ins OEZ, erschoss einen Passanten im Erdgeschoss des Shoppingzentrums. Um 18.04 Uhr sah ihn eine Zivilstreife der Polizei auf dem Parkhausdeck, verlor ihn aber wieder aus dem Blick.

Die Stadt wurde buchstäblich abgeriegelt und lahmgelegt, man ging zunächst von zwei oder drei Tätern aus. Der U-Bahn-Verkehr wurde eingestellt, alle Busse fuhren in die Depots. Die Bevölkerung wurde aufgerufen, nicht rauszugehen und Schutz zu suchen. David S. gelang schließlich die Flucht aus dem OEZ, in der Nachbarschaft versteckte er sich in einem Fahrradkeller. Als die Polizei ihn entdeckte, erschoss er sich selbst, da war es 20.23 Uhr.

Es gab einen Täter und 2.500 Polizisten im Einsatz. Wie kann es sein, dass er so viele Menschen erschossen hat?

Angehöriger Süleyman Dayıcık

Doch nach der Tat schien das Interesse an den Ursachen und den genaueren Umständen zunächst wieder nachzulassen. Die Rechercheorganisation Mediendienst Integration spricht von dem „verkannten Anschlag“. Denn lange herrschte die Auffassung: Es war ein Amoklauf, letztlich unpolitisch. Der Täter sei psychisch krank gewesen und habe sich für langjähriges Mobbing in der Schule rächen wollen.

Zwei Ehepaare sind zum Gespräch mit der taz gekommen. In Moosach, einer migrantisch geprägten Gegend mit vielen Mehrfamilienmietshäusern, stellt die Stadt München den Angehörigen der OEZ-Opfer einen Treffpunkt zur Verfügung. Es sind helle Zimmer im vierten Stock, die Fotos der Ermordeten sind hier aufgestellt. Die Familien der Opfer treffen sich hier bis zu viermal in der Woche, es ist für sie ein Ort des Austauschs und des Vertrauens. Um die Angehörigen herum hat sich 2022 die Unterstützergruppe „München erinnern“, gegründet. Das OEZ ist nicht weit, nur etwa 2 Kilometer sind es von hier.

Die Fragen

Nayde und Süleyman Dayıcık sind die Eltern von Hüseyin Dayıcık, er wurde 17 Jahre alt. Selçuk Kılıç, der mit 15 Jahren starb, war der Sohn von Yasemin und Engin Kılıç. „Seine Schulfreunde kommen uns immer noch besuchen“, sagt Nayde Dayıcık. „Er war ein besonderer Junge, hilfsbereit und offenherzig.“ Und sie sagt: „Die Erinnerungen werden sich nie ändern, und sie enden nie.“ Doch auch zehn Jahre danach haben die Eltern Fragen. „Wir müssen mehr über die Tatnacht erfahren“, sagt Yasemin Kılıç.

Wir müssen mehr über die Tatnacht erfahren

Angehörige Yasemin Kılıç

Die Fragen springen bei dem Gespräch quer durch den Raum wie Pingpongbälle. „Die Polizei war zu langsam da, erst 10 bis 15 Minuten später“, so Nayde Dayıcık. Ihr Mann Süleyman sagt: „Es gab einen Täter und 2.500 Polizisten im Einsatz. Wie kann es sein, dass er so viele Menschen erschossen hat?“

Engin Kılıç erinnert sich, wie er voller Angst und innerlich aufgewühlt am OEZ umherlief, auf der Suche nach dem Sohn. Er versuchte, durch die Absperrungen zu gelangen, die Polizei fixierte ihn daraufhin auf dem Boden, schickte ihn schließlich weg. Seine Frau Nayde habe immer wieder gesagt: „Er ist tot, er ist tot.“ Er habe erwidert: „Er lebt, er lebt.“ Noch heute, im Juli 2026, fließen viele Tränen, wenn das Ehepaar sich erinnert.

Die Hotline der Polizei sei nicht zu erreichen gewesen oder habe falsche Informationen gegeben, so ein Vorwurf der Angehörigen. Das Münchner Polizeipräsidium berichtete auf einer Pressekonferenz damals, dass rund 4.300 Notrufe eingegangen seien, viermal mehr als an einem gewöhnlichen Tag. Auch reagierten die Bürger teils panisch: So waren laut Polizei in der Tatnacht 64 weitere vermeintliche Schießereien sowie zwei Geiselnahmen gemeldet worden – was sich alles als falsch herausstellte.

Als die Polizei zur Familie Dayıcık kam und den Tod von Hüseyin mitteilte, habe der Beamte zu ihm gesagt: „Seid nicht so traurig, er ist schnell gestorben.“ Engin Kılıç erinnert sich noch genau an diesen Satz. Sevda Cakir, die das Gespräch übersetzt und sich für „München erinnern“ engagiert, sagt: „Insgesamt war das ein völlig herzloses Verhalten.“ Anteilnahme hätten die Angehörigen wenig erfahren, stattdessen wurden sie nüchtern verhört.

Ihr Vertrauen in die Bundesrepublik haben die Angehörigen verloren, komplett. Nayde Dayıcık, die seit 36 Jahren in Deutschland lebt, sagt: „Früher haben wir Deutschland als sicheres, starkes Land gesehen. Aber jetzt glauben wir nichts mehr, auch nicht der Polizei.“ Yasemin Kılıç sieht ein „rassistisches Denken in den Behörden“. Und Süleyman Dayıcık sagt: „Die Polizei in Deutschland kann die Menschen nicht beschützen.“

Die Namen der Ermordeten lauten: Dijamant Zabërgja (20), Sevda Dağ (45), Hüseyin Dayıcık (17), Guiliano Kollmann (19), Armela Segashi (14), Selçuk Kılıç (15), Can Leyla (14), Janos Roberto Rafael (15 Jahre alt), Sabina Sulaj (14). Sieben von ihnen hatten migrantische Wurzeln, Roberto und Guiliano gehörten der Volksgruppe der Sinti und Roma an. Vier weitere Personen wurden durch Kugeln verletzt. Insgesamt registrierte die Polizei an diesem Abend zehn Schwerverletzte, auch weil es in der Innenstadt zu Panikreaktionen kam.

Der Tatort

Am Tatort. Den McDonald’s an der Hanauer Straße gegenüber dem OEZ, an dem das Attentat begann, gibt es weiterhin. Die Angehörigen wünschen sich, dass der Standort aufgegeben wird. Bisher vergebens. Denn es ist für sie, so sagen sie, unerträglich, dass an diesem Todesort weiterhin Burger und Pommes verkauft und verzehrt werden, als sei nichts gewesen.

An der Hanauer Straße fließt der Verkehr vierspurig. Das Denkmal für die Opfer ist ein paar Schritte entfernt. Ein eher unauffälliger Bogen aus Metall um einen Baum herum gezogen, daran die Fotos der Ermordeten befestigt. Die Inschrift lautet: „In Erinnerung an alle Opfer des rassistischen Attentats vom 22. 7. 2016“. Hier bleibt keiner stehen, ein Fernsehjournalist sucht nach Passanten, die er befragen kann.

Für die Angehörigen wiegt am schwersten, dass die Tat jahrelang von den Behörden als „Amoklauf“ eines gemobbten Schülers und psychisch Kranken eingestuft wurde. Die Opfer haben die Mobbingtheorie als Vorwurf empfunden, als eine Täter-Opfer-Umkehr. Es war eine bequeme, auch rassistische Erklärung einer nicht so leicht einzuordnenden Tat: Da sind halt im migrantischen Milieu Jugendliche aufeinander losgegangen – so lautete schließlich die Interpretation der Behörden. Akte erledigt. Dabei hatte David S. keines seiner Opfer persönlich gekannt.

Yasemin Kılıç sagt: „Es hieß dann: Der arme Täter, der wurde so terrorisiert.“ Und die Großmutter Gisela Kollmann erinnert sich: „Ich bin danach nicht mehr im Viertel einkaufen gegangen. Ich wollte nicht angesprochen werden und niemanden sehen.“

Die rechte Ideologie

Die Belege mehrten sich aber für eine rassistische, ausländerfeindliche Gesinnung. In einem „Manifest“, nach der Tat auf seinem Computer entdeckt, schrieb David S. von „ausländischen Untermenschen“ und „Kakerlaken“, die er exekutieren werde. Und: „Ich werde jetzt jeden Deutschen Türken auslöschen egal wer.“ S. hatte sich mit dem Anschlag im norwegischen Utøya am 22. Juli 2011, als der Rechtsextremist Anders Behring Breivik 69 Jugendliche in einem Sommercamp erschoss, intensiv befasst – seine Tat in München begeht er am 5. Jahrestag des Attentats von Utøya. Sich selbst sah er als Deutschen. Seine Opfer wählte er nach „migrantischem“ Aussehen aus, dieses rassistische Kriterium war ausschlaggebend für ihn.

Das Attentat hatte er sorgfältig vorbereitet. Er brauchte ein Jahr, bis er die Tatpistole im Darknet bei einem Waffenhändler kaufen konnte. Inklusive 300 Schuss Munition. Das ergaben die Ermittlungen. Der Waffenhändler wurde im Dezember 2018 wegen fahrlässiger Tötung zu sieben Jahren Haft verurteilt.

Die Stadt München gab drei Gutachten in Auftrag über das Motiv der Tat. In allen drei steht unabhängig voneinander dasselbe Ergebnis: Es war ein rassistischer Anschlag. Ein Gutachter war Matthias Quent, Rechtsextremismusexperte, Soziologe und heute Professor an der Ernst-Abbe-Hochschule Jena. Er schrieb der Tat einen „rassistischen oder anderen menschenverachtenden Hintergrund“ zu und nannte sie ein „rassistisches Hassverbrechen“.

Laut dem Gutachter hat S. über Migranten gesagt: „Ihr habt hier in Deutschland nichts zu suchen, die AfD wird euch alle ausschalten.“ Die Eltern von S. gaben gemäß Quent an, ihr Sohn habe mit der AfD sympathisiert, „insbesondere aufgrund ihrer flüchtlingsfeindlichen Programmatik“. Der Vater habe gemeint, seine politische Ideologie sei „sehr an dem Gedankengut der AfD orientiert“, mit 18 Jahren habe sein Sohn die Partei wählen wollen.

Am Telefon sagt Quent, psychische und politische Gründe müsse man nicht „gegeneinanderstellen“. Mobbing könne aber „keine Erklärung und keine Entschuldigung für Rassismus sein“. Er spricht von einem „ambivalenten Anschlag“, der aber klar aus rassistischen Gründen verübt wurde. Wer nur auf die psychische Erkrankung des Täters blicke, würde die Sache „bagatellisieren“. Ende Oktober 2019 stufte das Bayerische Landeskriminalamt (BLKA) unter dem Eindruck der drei Gutachten die Tat schließlich als „politisch motivierte Gewaltkriminalität“ ein.

Das BLKA schreibt auf Anfrage, dass das OEZ-Attentat gezeigt habe, dass bei der Opferbetreuung „Optimierungsbedarf bestand“. Alle bayerischen Polizeipräsidien hätten mittlerweile Konzepte und besonders geschulte Kräfte, „die sich mit der Betreuung von Opfern befassen“. Das bayerische Innenministerium teilt mit, die Sicherheitsbehörden hätten „die Internetaufklärung in sozialen Netzwerken und Plattformen verstärkt, um Radikalisierungsverläufe im Internet frühestmöglich zu erkennen“.

Auch in Sachen Gedenkpolitik hat sich in zehn Jahren etwas bewegt, wenn auch langsam: Da ist die Gedenkstele für die Opfer am Ort des Attentats. Die Gräber der drei in München bestatteten Ermordeten sollen demnächst Erklärtafeln erhalten. Der Anschlag ist zudem als rechtsradikale Tat in die ständige Ausstellung des NS-Dokumentationszentrums in München aufgenommen worden. Am Mittwoch, dem 10. Jahrestag, wird eine große Gedenkveranstaltung vor dem OEZ stattfinden, auch Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier (SPD) ist angekündigt.

Die Forderung

Die Angehörigen verlangen dennoch weiterhin einen Landtags-Untersuchungsausschuss, der die noch immer offenen Fragen klären soll. Etwa: Warum hat die Polizei die Angehörigen so spät und teils falsch informiert? Und vor allem: Warum haben Polizei und Behörden die Tat schnell als persönlichen, unpolitischen „Amoklauf“ eingestuft, obwohl der Täter laut Zeugenaussagen während der Tat gerufen habe: „Wegen euch Scheiß-Kanaken tue ich das.“ Warum dauerte die Anerkennung als rassistische Tat dreieinhalb Jahre?

Die Großmutter Gisela Kollmann sitzt daheim am Küchentisch. Ans Grab von Guiliano kann sie gerade nicht, sie kuriert eine frische Bandscheiben-OP aus. „Der Guili würde jetzt arbeiten“, sagt sie. „Er hätte Freundinnen gehabt, hätte vielleicht eine Frau.“ Und: „Er war ein stolzer Sinto.“ In sein Zimmer lässt sie niemanden hinein, doch sie holt das Fußballtrikot in Weiß-Blau heraus, das ihr seine Vereinskollegen vom TSV 1860 München geschenkt haben. Darauf steht „Guiliano“ und die Nummer 29. So alt wäre er jetzt.

Seit dem Anschlag ist Gisela Kollmann in psychologischer Behandlung, das hat die Opferhilfsorganisation Weißer Ring vermittelt. Sie nimmt Tabletten. Um das Grab kümmern sich gerade Freunde und die 1860er-Fußballer. Jedes Jahr richten diese ein Gedenkturnier für Guiliano Kollmann aus. Das Tor der Mannschaft bleibt dabei stets leer. Denn der Torwart war er.

Die taz gehört zu 100 Prozent ihren Leser:innen und ist damit nicht nur konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung für taz zahl ich. Dank Ihnen haben wir nun die 50.000 erreicht. So viele unterstützen freiwillig und regelmäßig. Noch nicht dabei? Werden Sie jetzt Teil der Community! Jetzt unterstützen

Mehr zum Thema
Fotomontage eines wochentaz-Titels und dem Buchcover „Autoritäre Rebellion“ von Andreas Speit

10 Wochen taz + Sachbuch „Autoritäre Rebellion“

Zeiten wie diese brauchen Seiten wie diese: unabhängig, konzernfrei und mit klarer Kante gegen Faschismus, Rassismus und Rechtsruck. Teste jetzt die taz und erhalte das neue Buch „Autoritäre Rebellion“ von Rechtsextremismus-Experten Andreas Speit als Prämie.

  • Das neue Buch „Autoritäre Rebellion“ von Andreas Speit als Prämie
  • Die wochentaz jeden Samstag frei Haus + digital in der App
  • Die tägliche taz von Mo-Fr digital in der App
  • Zusammen für nur 28 Euro

10 Wochen taz + Buch „Autoritäre Rebellion“

Jetzt bestellen

0 Kommentare

  • Noch keine Kommentare vorhanden.
    Starten Sie jetzt eine spannende Diskussion!